NBA: Golden State Warriors verhöhnen Konkurrenten

Die Golden State Warriors sind das Team in der NBA, das es zu schlagen gilt. Der Klub holte drei der letzten vier Meistertitel. Von Unruhe in der Mannschaft fehlt jede Spur. Sie gelten bei den Buchmachern im Bereich Sportwetten zudem als die Top-Favoriten auf den Titel in der kommenden Saison. Die Warriors bekommen durchschnittlich gerade einmal eine Quote von 1,55 und liegen damit deutlich vor den Boston Celtics auf Rang 2, die eine Quote von 7,0 erreichen. Ein Grund für die unangefochtene Favoritenrolle Golden States ist der Transfer von DeMarcus Cousins. Teambesitzer Joe Lacob verhöhnt den Rest der NBA für den Coup.

 
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Lacob: "Viel Ineffizienz bei den anderen Teams"

Andere Klubs hätten Cousins auch verpflichten können, ist sich der Teambesitzer im Gespräch mit amerikanischen Medien sicher. Allerdings gebe es in anderen Vereinen "viel Ineffizien", höhnt Lacob und schickt voraus, "dass viele Teams in der NBA ihre Chancen am Markt verpassen." Schließlich würde es "immer irgendeine Gelegenheit geben, den Wunschspieler zu verpflichten." Die anderen Vereine hätten diese Chance bei Cousins verpasst.

Unausgesprochen klingt zwischen diesen Zeilen auch die Erinnerung an die Verpflichtung Kevin Durants von vor zwei Jahren mit. Damals konnten die Warriors davon profitieren, dass der heute 29-Jährige vertragslos war und ihn so verpflichten. Beide folgenden Titel gingen an die Warriors. Man habe aber noch nicht genug, versichert Lacob. "Wir sind immer noch hungrig! Darum sollte sich der Rest der Liga sorgen, wenn es um uns geht", kündigt der Vereinsboss an. Um diese Aussagen in einen Kontext zu setzen: In den vergangenen Saison verloren die Warriors gerade einmal sechs Spiele in den Play Offs. Die Finals gingen mit einem makellosen 4:0 gegen die Cleveland Cavaliers an Oakland.

Deutsche Spieler nur mit Außenseiterchancen in der kommenden Saison

Praktisch keine realistische Chance auf den NBA-Titel haben die deutschen Spieler in der US-Profiliga. Dirk Nowitzki stieg durch seine letzte Vertragsverlängerung bei den Dallas Mavericks zwar unlängst zum Rekordspieler der NBA in der Frage von Vereinstreue auf, doch ist seine Mannschaft nicht mehr das Team früherer Jahre. Die Quote für Dallas steht bei 100,00. Die besten Aussichten hat noch Daniel Theis bei den Celtics. Es folgen die frisch von den LA Lakers gedrafteten Moritz Wagner und Isaac Bonga. Los Angeles steht bei einer Quote von 10,00.

Die größten Hoffnungen auf einen deutschen Spieler, der eine tragende Rolle in seinem neuen Team spielen könnte, ruhen auf Dennis Schröder. Der Jungstart wechselte von den zuletzt ausgesprochen schwachen Atlanta Hawks (Quote: 300,00) zu den Oklahoma City Thunders. Sein neues Team steht allerdings auch nur bei einer Quote von 40,00.