Neuer Professor für Kirchen- und Theologiegeschichte

Privatdozent Dr. Christoph Nebgen, zurzeit Lehrstuhlvertreter an der Universität des Saarlandes, wird neuer Professor für Kirchen- und Theologiegeschichte.

Christoph Nebgen studierte Geschichte und Katholische Theologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Pontificia Università Gregoriana in Rom. In Mainz promovierte er 2006 mit dem Thema „Missionarsberufungen nach Übersee in drei Provinzen der Gesellschaft Jesu im 17. und 18. Jahrhundert“. Die Arbeit wurde 2007 mit dem Martin Behaim-Preis des Fördervereins der Forschungsstiftung für Europäische Überseegeschichte ausgezeichnet. 2013 habilitierte er sich und erhielt die Lehrbefähigung für das Fachgebiet Mittlere und Neuere Kirchengeschichte und Religiöse Volkskunde. Für seine Habilitationsschrift, die sich mit dem Thema konfessioneller Differenzerfahrungen in Reiseberichten beschäftigte, bekam er 2016 den Caspar-Olevian-Preis.

Besondere Forschungsinteressen von Christoph Nebgen sind die Ordensgeschichte und die außereuropäische Kirchengeschichte, insbesondere die Lateinamerikas und Asiens. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist das Reformationszeitalter und das wechselvolle Verhältnis der verschiedenen christlichen Konfessionen zueinander.

An der Universität des Saarlandes wird sich Christoph Nebgen in der Forschung zunächst der sogenannten Missionsgeschichte des 19./20. Jahrhunderts widmen. Hier interessiert ihn vor allem wie religiöse Medien in und aus Europa das Wissen über Geographie und Kulturen unseres ganzen Globus transportierten.

Christoph Nebgen wird seinen Dienst als Professor an der Universität des Saarlandes am 1. Oktober 2018 aufnehmen.

 
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