Diversität allgemein

Diversity Policy UdS

Die UdS versteht sich als eine gender- und diversitätssensible Hochschule, die der Vielfältigkeit ihrer Hochschulangehörigen gerecht wird und eine offene Hochschulstruktur lebt. Durch einen sensiblen Sprachgebrauch tragen die Universität und ihre Mitglieder zur Wertschätzung aller bei und schafft die Grundlage für eine lebendige und attraktive Hochschule.

Dazu gehört eine Universitätskultur, die partnerschaftliches Verhalten schätzt, Zivilcourage fördert und damit die Basis legt für ein positives und gewaltfreies Studien- und Arbeitsklima. Mobbing, Diskriminierung, Stalking, sexuelle Belästigung bzw. deren Vorstufen werden als grenzüberschreitendes Verhalten gewertet und nicht geduldet. Diversität, Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit sind grundlegende Querschnittsthemen der Universität, die sich als moderne Hochschule versteht. Gender-Mainstreaming und Diversity Policy gelten als Handlungs- und Leitmaximen, die als integrale Bestandteile der Struktur- und Entwicklungsplanungen betrachtet werden.

Die UdS entwickelt mit Unterstützung der Stabsstelle Chancengleichheit Maßnahmen, die individuelle Unterschiede nicht polarisierend behandeln, sondern als unverzichtbares Potenzial wertschätzen. Mit Anreizen in Studium, Lehre und Forschung fördert die UdS ein diskriminierungsfreies Umfeld, das auch die in 2019 vollzogene Änderung des Personenstandsgesetzes integriert.

University development plan 2020 - 2021

Was bedeutet "Vielfalt auf dem Campus"? Wie unterstützt die UdS ihre Studierenden und Beschäftigten in ihrer Individualität?

Vielfalt in der Hochschulbildung ist ein Thema von weltweiter Relevanz. 

"Das Konzept der Vielfalt (Diversity) umfasst Akzeptanz und Respekt. Diversity meint das bewusste Erkennen individueller Unterschiede und die Wertschätzung der Einzigartigkeit eines jeden Individuums. Individuelle Unterschiede umfassen dabei Unterschiede in Hinblick auf Hautfarbe, ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht, sexuelle Orientierung, sozioökonomischen Status, Alter, körperliche Fähigkeiten, religiöse Überzeugungen, politische Überzeugungen oder andere Ideologien. Diese Unterschiede sollen in einer sicheren, positiven und pflegenden Umgebung erforscht werden mit dem Ziel, einander zu verstehen und über die einfache Toleranz hinauszugehen, um die reichen Dimensionen der Vielfalt, die in jedem Einzelnen enthalten sind, anzunehmen und wertzuschätzen“ (Definition entnommen aus: gladstone.uoregon.edu/~asuomca/diversityinit/definition.html; Englisch im Original)

Diversity Management ist dabei mehr als nur ein Konzept. Tatsächlich ist die individuelle Verpflichtung zur respektvollen Achtung dieser Dimensionen und zum Einstehen gegen jegliche Form von Diskriminierung im Grundgesetz verankert. 

„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.”- Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Diversity im Jahresverlauf

Den Vielfalts-Kalender 2018 können Sie hier herunterladen. 

Er ist ein Angebot im Rahmen der Charta der Vielfalt - Für Diversity in der Arbeitswelt. Dort gibt es viele interessante Zahlen und Informationen rund um das Thema Diversität (www.charta-der-vielfalt.de)