Seit dem 01.04.2014 besteht an der Universität des Saarlandes die juris-Stiftungsprofessur für Rechtsinformatik. Sie wurde von der juris GmbH, Saarbrücken, gestiftet.

Inhaber der Professur ist Christoph Sorge. Das Lehrstuhl-Team befasst sich mit Fragestellungen der Rechtsinformatik, der IT-Sicherheit und des Datenschutzes und bildet eine Brücke zwischen technischen und juristischen Fragestellungen. In der Lehre ist es das Ziel der Professur, E-Justice-Kompetenz zu vermitteln - also Juristen für eine informatisierte Arbeitswelt fit zu machen. Aber auch für Informatiker werden Lehrveranstaltungen angeboten.

     

  • 10.3.2017
    Die Ergebnisse der Klausur "Recht der Cybersicherheit" sind jetzt online abrufbar: hyperion.jura.uni-saarland.de/recht-cybersicherheit-ws16. Termine für eine Klausureinsicht werden auf Anfrage per E-Mail an lehrstuhl.sorge@uni-saarland.de vergeben.

  • 10.3.2017
    Auf dem Internationalen Rechtsinformatik Symposion IRIS 2017 hat der Lehrstuhl in diesem Jahr vier Veröffentlichungen präsentiert und diverse Auszeichnungen erhalten. Die Erfolge aus dem letzten Jahr konnten nochmal übertroffen werden:

    Der Beitrag „Wearables im Zugriff der Strafjustiz” von Aljoscha Dietrich, Jochen Krüger und Karin Potel hat beim LexisNexis Best Paper Award den 1. Platz belegt. Zwei weitere Beiträge wurden in den Top-10 platziert: „Datenschutz für Minderjährige nach der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vom 27.04.2016” von Jochen Krüger, Stephanie Vogelgesang und Michael Weller sowie „Mail vom Rechtsanwalt? Herausforderungen sicherer Mandantenkommunikation“ von Dominik Leibenger, Stephan Ory und Christoph Sorge.

    Der Beitrag „Richterliche Unabhängigkeit und Bring Your Own Device (BYOD) – Weg in die Zukunft oder unvertretbares Sicherheitsrisiko?” von Jochen Krüger, Frederik Möllers und Stephanie Vogelgesang wurde für den Best Paper Award nominiert. Zudem bekam Stefan Hessel den Wissenschaftspreis der Rechtsinformatik vom Wiener Zentrum für Rechtsinformatik für seine interdisziplinäre Arbeit „My Friend Cayla: Puppe als verbotene Sendeanlage“ verliehen.

    Auch der Beitrag „Verbotene Sendeanlagen des § 90 Telekommunikationsgesetzes (TKG)” von Stephanie Vogelgesang, Frederik Möllers, Stefan Hessel und Lena Leffer konnte auf der Konferenz vorgestellt werden.

    Die Lehrstuhlmitglieder Christoph Sorge und Stephanie Vogelgesang übernahmen jeweils den Vorsitz einer Session der Konferenz. Beim Weblaw-Fotowettbewerb konnte die Arbeitsgruppe einen Doppelsieg verzeichnen: Der zweite Platz ging an eine gemeinsame Einreichung des Lehrstuhls, den ersten Platz belegten Lena Leffer, Stephanie Vogelgesang und Frederik Möllers.

    Prof. Christoph Sorge fungierte in diesem Jahr als Mitherausgeber des Tagungsbands.

    LexisNexis Best Paper Award – 1. Preis: Aljoscha Dietrich, Jochen Krüger, Karin Potel LexisNexis Best Paper Award – Top-10: Jochen Krüger, Stephanie Vogelgesang, Michael Weller

    LexisNexis Best Paper Award – Top-10: Dominik Leibenger, Stephan Ory, Christoph Sorge Wiener Zentrum für Rechtsinformatik: Stefan Hessel


  • 22.2.2017
    Die Nachklausur der Vorlesung Recht der Cybersicherheit findet am 31.3., 12:00-14:30 Uhr (120 Minuten), im Günter-Hotz-Hörsaal statt.

  • 13.2.2017
    Die Vorlesung „Recht der Cybersicherheit“ findet heute nicht statt.

  • 29.1.2017
    Der Ersatztermin für die eJustice-Vorlesung beginnt am Dienstag, 31.1., um 10:45 Uhr im üblichen Raum.

  • 20.1.2017
    Update
    Die Abschlussvorträge für die Seminare „Aktuelle Probleme von Recht und Digitalisierung des Straßenverkehrs“ (Di, 31.01.2017, 8:00 Uhr) und „Die elektronische Akte und der elektronische Rechtsverkehr - technische und rechtliche Aspekte“ (Mi, 01.02.2017, 9 - 13:00 Uhr) finden im Hörsaal E9 1, 0.06 (CISPA) statt.

  • 15.1.2017
    Die Vorlesung „eJustice-Komptenz“ fällt am 17.1. aus. Wie mit den Teilnehmern besprochen, wird der Termin am 31.1. um 10 Uhr (c.t.) nachgeholt.

  • 14.12.2016
    „My friend Cayla“ ist eine internetfähige Spielzeugpuppe. Wegen Sicherheitslücken und fragwürdigen Datenschutzbestimmungen gilt sie als umstritten. Deshalb machte zuletzt der norwegische Verbraucherrat auf die Puppe aufmerksam. Unser Mitarbeiter Stefan Hessel hat die Puppe nun im Hinblick auf einen möglichen Verstoß gegen § 90 TKG untersucht und kommt in seinem Rechtsgutachten zu dem Ergebnis, dass die Puppe verboten sein könnte. Aus diesem Grund hat die juris-Stiftungsprofessur für Rechtsinformatik heute die Bundesnetzagentur und die Verbraucherzentrale Bundesverband auf die rechtliche Problematik aufmerksam gemacht. Das ausführliche Gutachten finden Sie hier.

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