Zitat des Monats

 

„Wenn sie sich vor den alten Stehspiegel stellte, dessen Mittellinie ihr grad über die Brust lief, stellte sie sich zuletzt immer en profil und fand dann das Wort des Halenseer Kegelschützen bestätigt. Und durfte es auch; sie hatte wirklich ein Gemmengesicht, und auf ihre Photographie hin hätte sich jeder in sie verlieben können, aber mit dem edlen Profil schloß [es] auch ab, die dünnen Lippen, das spärlich angeklebte, aschgraue Haar, das zu klein gebliebne Ohr, daran allerhand zu fehlen schien, alles nahm dem Ganzen jeden sinnlichen Zauber, und am nüchternsten wirkten die wasserblauen Augen. Sie hatten einen Glanz, aber einen ganz prosaischen, und wenn man früher von einem Silberblick sprach, so konnte man heute von einem Blechblick sprechen. Ihre Chancen auf Liebe waren nicht groß, wenn sich nicht jemand fand, dem das Profil über alles ging. Sie hatte deshalb auch den gebildeten Satz akzeptiert und operierte gern damit: 'In der Kunst entscheidet die Reinheit der Linie'.“

Theodor Fontane: Mathilde Möhring. Berlin: Aufbau Taschenbuch Verlag 42004, S. 7-8.

Neuer Bachelor-Studiengang EuLit startet zum Wintersemester 2016/17: Einschreibung bis 15.7.

Der literaturwissenschaftlich ausgerichtete Bachelor-Studiengang EuLIT befasst sich mit Europäischen Literaturen und Medien im globalen Kontext. Erstmalig einschreiben kann man sich zum Wintersemester 2016/2017. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli.

 

Weitere Informationen zur Bewerbung und Einschreibung finden Sie auf den Seiten des Studierendensekretariats.

 

Erste Informationen zum Aufbau von EuLit finden Sie hier. Weitere Informationen folgen in Kürze.

 

EuLit ist der Nachfolgestudiengang von des Bachelors Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Translation, der zum Wintersemester ausläuft. Das Lehrangebot für Studierende, die für VSLT eingeschrieben sind, wird weiterhin sichergestellt.

E-Mail

Tel. +49 (0)681 302-3516

 


Sekretariat

Oana Tancau-Potsch

 

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Der Lehrstuhl Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft ist Teil der Fachrichtung 4.1 - Germanistik an der Universität des Saarlandes.