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http://www.wbg-wissenverbindet.de/shop/de/wbg/gotthold-hasenhüttl-1014042-001

 

PAULY, Wolfgang

 

Gotthold Hasenhüttl

Theologie und Kirche im Konflikt

 

Gotthold Hasenhüttl ist bekannt für seine radikale Kritik an der katholischen Kirche. Diese führte zu einem Lehrverbot und sogar zum Verlust seines Priesteramtes. Diese Biografie bietet nun erstmals einen Überblick über das bewegte Leben des Querdenkers und eine interessante Einführung in dessen theologisches Werk.

Wissen 2015. 240 S. mit Bibliogr. und Reg., 

14,5 x 22 cm, geb.

WBG-Preis  € 24,95

ISBN 978-3-534-26740-8

 

 

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Dezember 2014 überarbeitete und erweiterte 2. Auflage

Buch Titelbild

März 2012

Seit September 2012 ist "Glaube ohne Denkverbote" im auditorium maximum, Der Hörbuchverlag der WBG, als Hörbuch erschienen. ISBN 978-3-654-60302-5

 

Rezension: 

Norbert Copray, Ohne Liebe ist Religion nichts 

Plädoyer für eine Neuformulierung des Christentums

  

Publik-Forum Nr. 10, 18. Mai 2012, S. 56

(PDF-Datei)

 

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Foto: Gotthold Hasenhüttl

 

 

 

"Kirche In", 25. Jg. / Nr. 4, April 2011, S. 18-20

Gotthold Hasenhüttl im KI-Gespräch mit Tobias Raschke:

 

Kirchenaustritt Deutschland

"Ich setzte ein Zeichen"

PDF-Datei

 

 

 

 

 

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Nach dem biblischen Buch Kohelet hat alles seine Zeit:

Eine Zeit zum AUFTRETEN und eine Zeit zum AUSTRETEN

Um trotz meines kritischen Bemühens um die Römisch-Katholische Kirche nicht den Anschein zu erwecken, die Institution zu unterstützen und zu bejahen, scheint es mir eine Gewissensfrage zu sein, klar Position zu beziehen. 

 

 

 

SAARBRÜCKEN, 29. September 2010

Sehr geehrter Herr Bischof Ackermann!

Nach sehr langer und gründlicher Prüfung meines Gewissens bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass ich aus der Institution der Römisch-Katholischen Kirche austreten muss, um nicht andere Christen in die Irre zu führen und an ihnen schuldig zu werden. Ich bin mir bewusst, dass ich damit meine ursprüngliche Heimat – wie einst Abraham Ur – verlasse. Sollte es sich zeigen, dass die Katholische Kirche als Institution sich wieder voll an Jesu Froher Botschaft orientiert, werde ich gerne in ihr meinen Platz wieder suchen. Es ist selbstverständlich, dass ich die Katholische Kirche als Glaubensgemeinschaft nicht verlasse, entsprechend der Definition (nach Augustinus) des Katechismus nach den Beschlüssen des Konzils von Trient (Pars Prima, Cap. X,II): „Ecclesia est populus fidelis per universum orbem dispersus“.

Ich bitte Sie, in diesem Sinne meine beiliegende Austrittserklärung zu verstehen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Gotthold Hasenhüttl

 Anlage

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AUSTRITTSERKLÄRUNG

 

vom 28.09.2010

 

 

Da die Hierarchie der römisch-katholischen Kirche das Ansehen der Institution  über den konkreten Menschen stellt, eine echte Ökumene nicht anstrebt und ich  (als persona non grata) ausschließlich als Kirchensteuerzahler willkommen bin, erkläre  hiermit den AUSTRITT AUS DER RÖMISCH-KATHOLISCHEN KIRCHE ALS KÖRPERSCHAFT ÖFFENTLICHEN RECHTS.

 

Der VGH in Mannheim (4.5.2010) hat dazu klargestellt: „Von den staatlichen Gerichten nicht zu entscheiden ist die Frage, welche Folgerungen die Kirchen aus einer gegenüber den staatlichen Stellen abgegebene Kirchenaustrittserklärung ziehen. Ob es, wie anlässlich des Verfahrens in der Öffentlichkeit diskutiert, eine Kirchengemeinschaft ohne Kirchensteuerpflicht geben kann, ist allein eine innerkirchliche Angelegenheit, die hier im Fall der katholischen Kirche nach kanonischem Recht zu entscheiden ist.“

 

Entsprechend dem Schreiben des „Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte“, Vatikan 13.3.2006 (Prot. N. 10279/2006), das von Papst Benedikt XVI. approbiert wurde, ist dieser Austritt aus der Institution kein Glaubensabfall im Sinne des Kirchenrechts. Der Text (Nr.3) lautet: „Der rechtlich-verwaltungsmäßige Akt eines Austritts aus der Kirche konstituiert nicht PER SE einen formalen Akt des Abfalls, wie er vom Codex verstanden wird, denn es ist möglich, dass dennoch der Wille vorhanden sein könnte, in der Gemeinschaft des Glaubens zu bleiben.“ Genau dieser Wille ist bei mir vorhanden.

 

(Benedikt XVI. im Motu proprio „Omnium in mentem“ vom 26.9.2009 hat diese Möglichkeit nochmals bestätigt. Anderslautende Erklärungen der Deutschen Bischofskonferenz sind auf Grund  der römischen Erklärungen unwirksam. Dies unterstreicht das Schreiben des Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte vom 5.8.2010, in dem erklärt wird, dass eine Koppelung der Kirche als Körperschaft öffentlichen Rechts mit der Mitgliedschaft in der Glaubensgemeinschaft gegen weltkirchliche Bestimmungen verstößt.)

 

Ich bitte, dies bei meiner Austrittserklärung festzuhalten. Sie ist im Sinne der Initiative "Ökumene 2017" für eine jesuanische Kirche zu verstehen.                                 

 

 

 

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