Chansonarchiv Saarbrücken (CAS)

Am 12. Januar 2011 wurde das Chansonarchiv Saarbrücken eröffnet. Die Bilder des Abends finden Sie im Fotoalbum.

Mehr als 20.000 französischsprachige Titel und Konzertmitschnitte werden im Institut für Musikwissenschaft der Universität des Saarlandes archiviert. Hier können sich alle Interessierten über 2000 CDs anhören. Zur Verfügung gestellt wurde die Sammlung von Radiomoderator Gerd Heger (im Bild mit Universitätspräsident Volker Linneweber), der beim Saarländischen Rundfunk die Sendung "Rendezvous Chanson" präsentiert und die Konzertveranstaltung "Bistrot Musique" leitet.

Die wichtigsten Songwriter, echte Entdeckungen, aber auch völlig unbekannte Songs enthält das Chansonarchiv Saarbrücken in der Institutsbibliothek Musikwissenschaft an der Universität des Saarlandes. Das Archiv ist ein Querschnitt durch die Chansongeschichte von 1950 bis jetzt. Die wichtigsten Künstler wie etwa Georges Brassens, Barbara, Jean-Jacques Goldman oder Edith Piaf sind vertreten. Ebenso gibt es dort CDs von aktuellen Künstlern wie etwa Arnaud Fleurent-Didier oder La Grande Sophie. Gerd Heger, Journalist beim Saarländischen Rundfunk, der auch unter dem Namen "Monsieur Chanson" bekannt ist, hat dem Institut für Musikwissenschaft seine umfangreiche CD-Sammlung mit französischen, belgischen, afrikanischen und schweizerischen Künstlern zur Verfügung gestellt.

Vorgesehen ist, dass die Titel der Alben im Internet archiviert werden. Sowohl Studenten und Dozenten als auch Lehrer und interessierte Privatleute können sich die CDs vor Ort anhören, eine Ausleihe der CDs ist nicht möglich. Literatur zu den Chansons wie Biographien und eine Überblicksgeschichte gibt es ebenfalls in der Institutsbibliothek. Auf der Basis des Chansonarchivs werden spezielle Lehrveranstaltungen in der Musikwissenschaft und der Romanistik angeboten, die sich im gleichen Gebäude befindet. Geplant sind außerdem Konzerte und Vorträge für die interessierte Öffentlichkeit rund um das Archiv.

Unterstützt wurde die Einrichtung des Chansonarchivs an der UdS von der Vizepräsidentin für Europa und Kultur, Patricia Oster-Stierle, und den Romanistik-Professoren Valérie Deshoulières und Hans-Jürgen Lüsebrink.