Die Auffassung von Kunst und Kultur als sozialer Praxis ist die gemeinsame Grundlage der im Sommersemester 2015 gegründeten Fachrichtung Kunst- und Kulturwissenschaft. Das Institut für Kunstgeschichte, die Professur für Historische Anthropologie / Europäische Ethnologie und die Juniorprofessur Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften ermöglichen an der Universität des Saarlandes ein profundes Studium, das ausgehend von den visuellen und sinnlichen Aspekten der Bildwirkung und -wahrnehmung kunst- und kultur- sowie bildwissenschaftliche Herangehensweisen einschließt.

Das historische und mediale Panorama der Disziplinen reicht von der Spätantike bis zur Gegenwart sowie von der Architektur über die traditionellen Bild- und Objektgattungen der Kunstgeschichte (Malerei und Druckgraphik, Skulptur) bis hin zur Gebrauchskunst. Sowohl die Grundbedürfnisse und Grundbefindlichkeiten des Menschen als auch Phänomene der Alltagskultur und daran gebundene soziale Praktiken im Umgang mit Artefakten und Kunstwerken gehören zum Untersuchungsspektrum.

Im Zentrum steht das Studium vielfältiger Methoden und Theorien der Kunst- und Kulturwissenschaften. Dabei verfolgt die Fachrichtung eine interdisziplinäre Auffassung vom Gegenstand, wie sie u.a. mit der „Bild-Anthropologie“ (Hans Belting) begründet wurde. Der Fokus liegt auf Europa, doch auch die Kulturen der Welt und die zunehmende Globalisierung der Gegenwartskunst sowie die Schnittstelle zwischen kulturwissenschaftlicher und „künstlerischer Forschung“ („artistic research“) beschäftigen uns in Forschung und Lehre. Auf den Seiten der einzelnen Abteilungen / Professuren der Fachrichtung bieten wir Ihnen weiterführende Einblicke in unsere Tätigkeitsfelder und Studiengänge. 

Aktuelle Veranstaltungen der Fachrichtung


Hinweise auf die von der Fachrichtung 3.6 ausgerichteten oder mitgetragenen Gastvorträge, Workshops, Tagungen, Ringvorlesungen und Ausstellungen finden Sie im Folgenden sowie jeweils auf den Websites der Abteilungen unter "Aktuelles".


EDGAR REITZ, HEIMAT: FILMVORFÜHRUNG MIT GESPRÄCH

Im Rahmen der Heimat-Filmreihe der Fachrichtung im Kino Achteinhalb wird am Montag, 5.12., 19 Uhr, der erste Teil ("Fernweh") aus dem legendären ersten "Heimat"-Zyklus von Edgar Reitz (1984) gezeigt. Vor der Filmvorführung unterhält sich Dr. Bernd Mohnhaupt vom Institut für Kunstgeschichte mit dem Schauspieler Kurt Wagner, der im Film die zentrale Rolle des "Glasisch Karl" gespielt hat.

Am 6.12., 19 Uhr, wird aus dem zweiten "Heimat"-Zyklus von Edgar Reitz (1993) die Folge "Das Spiel mit der Freiheit" gezeigt. Vor der Vorführung wird Bernd Mohnhaupt eine Einführung in den Film geben.


"Die Europareise / El viaje a Europa" Arbeitstagung und Ausstellung über die Europareise als
Entdeckungsreise

Zweite Arbeitstagung und Ausstellung des Forschungs- und Lehrbereichs "Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften" der Universität des Saarlandes (Jun.- Prof. Dr. Amalia Barboza) in Kooperation mit der Hochschule der Bildenden Künste Saar (Maria Fernanda Palacios).

 Weitere Informationen zur Arbeitstagung finden Sie hier.

Freitag, 2. Dezember 2016, 14 – 19.30 Uhr
und Vernissage
20.00 Uhr

Samstag, 3. Dezember 2016, 10 – 17 Uhr

Veranstaltungsort:
Aula der HBKsaar|HBKsaar Foyer
Keplerstraße 3 – 5
66117 Saarbrücken


Filmreihe im Rahmen der Interdisziplinäre Tagung: Heimat zwischen Kitsch und Utopie. Kulturwissenschaftliche Annäherungen an ein brisantes Forschungsfeld

 

 

Veranstaltungsarchiv


Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der Tagung "Heimat zwischen Kitsch und Utopie" und Empfang im Rathausfestsaal 

Das Institut für Kunst- und Kulturwissenschaft lädt alle Interessierten herzlich zum Abendvortrag von Herrn Prof. Dr. Julio Mendívil (Frankfurt am Main) mit Empfang im Rathausfestsaal der Stadt Saarbrücken ein:

„Heimat 2.0: Über die imaginäre Heimat in der deutschen Schlagermusik". Der Vortrag findet statt im Rahmen der interdisziplinären Tagung "Heimat zwischen Kitsch und Utopie".

Ort: Rathausfestsaal, Saarbrücken

Zeit: Donnerstag, 10. November, 20.00 Uhr


Interdisziplinäre Tagung: Heimat zwischen Kitsch und Utopie. Kulturwissenschaftliche Annäherungen an ein brisantes Forschungsfeld (10. - 12. November 2016)

© Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst,
Bonn, 2016; August Sander: Mädchen im Kirmeswagen, 1926-1932.

Was als „Heimat“ verstanden werden kann oder soll, wird schon länger (und nicht nur) in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Die Unbestimmtheit und Problematik des Begriffs resultiert aus semantischen Aufladungen unterschiedlicher Herkunft, strategischen Aktualisierungen ebenso wie politischen Instrumentalisierungen.

Der Arbeit am Begriff, vor allem aber der Betrachtung und Analyse der vielfältigen mit „Heimat“ in Verbindung stehenden bzw. gebrachten Phänomene ist die interdisziplinäre Tagung gewidmet. Die Referentinnen und Referenten erkunden die Pluralität von „Heimat“-Phänomenen in verschiedenen Medien, Praktiken, Diskursen und Kontexten. Insbesondere ist, auch hinsichtlich der Analyse von Strategien der Inszenierung, Instrumentalisierung und Vermarktung von „Heimat“, zu untersuchen, welche Rolle räumliche und zeitliche Aspekte spielen: Inwiefern sind „Heimat“-Phänomene mit konkreten Orten verknüpft, und wird diese Verbindung durch die unmittelbare Wahrnehmung oder aber durch visuelle, akustische, literarische Medien gestiftet? Bezieht sich „Heimat“ auf einen Erfahrungsraum in der Vergangenheit, oder kann sich damit auch eine Zukunftsperspektive verbinden? Ist „Heimat“ dann eine Art Sehnsuchtsort, der erst in der Ferne oder in der Zukunft erreicht werden kann?

 

Veranstaltungsort: Universität des Saarlandes, Tagungsgebäude des Graduate Center, Campus C9 3 (Jägerheim), Saarbrücken, 10.-12. November 2016

Veranstalter: Universität des Saarlandes, FR 3.6 Kunst- und Kulturwissenschaft (Institut für Kunstgeschichte, Univ.-Prof. Dr. Barbara Krug-Richter, Professur für Historische Anthropologie/Europäische Ethnologie, Jun.-Prof. Dr. Amalia Barboza, Juniorprofessur Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften) und Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Kunstgeschichte (Univ.-Prof. Dr. Sigrid Ruby).

Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

 

Kontakt:

Sandra Nöther

Universität des Saarlandes

Abt. Historische Anthropologie/Europäische Ethnologie

Campus Gebäude C5.2; EG Zimmer 21

66123 Saarbrücken

Tel.: +49 (0)681 - 302 2316

Fax: +49 (0)681 - 302 3376

 

Anmeldung:

Wir bitten um baldige Anmeldung sowie um Überweisung des Tagungsbeitrags bis 31. Oktober 2016.

Bitte füllen Sie das Anmeldeformular aus und senden es an nachfolgende Mailadresse.

E-Mail: ha.ee.sek[at]gmail.com

 

Tagungsbeitrag:

Für die gesamte Tagungsdauer wird eine Gebühr von 30 € pro Person bzw. ermäßigt 15 € für Studierende erhoben (also 10 € bzw. 5 € pro Veranstaltungstag).

Bitte geben Sie unbedingt den korrekten Verwendungszweck an!

Kreditinstitut: Bank1Saar eG

Empfänger: Universität des Saarlandes

IBAN: DE94 5919 0000 0097718008

(BIC) SWIFTCODE: SABA DE 5 S

Verwendungszweck: E 305141403 + Vor- und Namen

 

Parkmöglichkeiten:

Parkgebühren für den Campus-Innenbereich (Parkzone A):

Bis 60 Minuten Kurzparken oder Durchfahrt: kostenlos

Parken werktags, 7-17 Uhr: erste Std. 4€, dann 2€/angefangener Std., max. 15€/Tag, die ersten 60 Min. sind kostenlos

Parken 17-7 Uhr und an Wochenenden: kostenlos

Parken in den Parkhäusern:

Besucher parken gegen eine Gebühr (1€/Std., max. 3€, die ersten 60 Min. sind kostenlos) in den Parkhäusern P2 (Uni Mitte) und P3 (Uni Ost).

Nähere Informationen zu den Parkzonen und Parkhäusern können Sie hier finden.

 

Trailer zum Kurzfilm "Was ist Heimat? - Campus-Impressionen"

Ein studentisches Filmprojekt im Rahmen der interdisziplinären Tagung "Heimat zwischen Kitsch und Utopie"

Was bedeutet Heimat für dich? Welche Gefühle verbindest du damit? Studentinnen der Angewandten Kulturwissenschaften interviewten Studierende und Mitarbeitende der Universität des Saarlandes zur ihren Gedanken, Meinungen und „Heimaterfahrungen“. Die Impressionen wurden in einem Kurzfilm festgehalten, welcher den Begriff „Heimat“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und gleichzeitig neue Fragen aufwirft. „Was ist Heimat? Campus-Impressionen“ wird in den Pausen der Tagung „Heimat zwischen Kitsch und Utopie“ gezeigt.

 

 

Trailer zum Kurzfilm "Was ist Heimat? - Campus-Impressionen"


Buchpräsentation "Räume des Ankommens"

Amalia Barboza / Stefanie Eberding / Ulrich Pantle / Georg Winter (Hg.)
Räume des Ankommens
Topographische Perspektiven auf Migration und Flucht


Cultural Clash oder Willkommenskultur? »Räume des Ankommens« versammelt
Perspektiven der Flucht in einer flüchtigen Gesellschaft und gewährt Einblicke in die
Geschichte und Gegenwart von Flüchtlings- und Ankommensräumen. In Essays und
Interviews werden soziale, künstlerische, philosophische, städtebauliche und
architektonische Aspekte von Flucht, Migration und Asyl verhandelt – und nicht zuletzt die Frage, inwieweit neue Räume des Ankommens in unserer Gesellschaft möglich sind.

Die Verlagsankündigung finden Sie hier.

Buchpräsentation in der Sparte 4, Saarbrücken.
Alle Herausgeber
(A.Baboza, S.Eberding, U.Pantle, G.Winter)
im Gespräch mit Christoph Diem

Di. 25.10.2016, um 20:00 Uhr
Sparte 4 / Saarbrücken


Sparte 4: Was werden wir werden? Flucht und Heimat. Migration und Hier. Deutschland verstehen.

6 Denkraum-Wochen im Herbst: 22. September bis 30. Oktober 2016

Lesen Sie den Beitrag von Amalia Barboza unter: http://waswerdenwirwerden.de/?p=131

 


Gastvortrag zur Reproduktionsgraphik des 18. und 19. Jahrhunderts

Das Kunsthistorische Institut lädt alle Interessierten herzlich zum Gastvortrag

Der Kupferstecher als 'traducteur du peintre'. Reproduktion im Spiegel des Übersetzungsbegriffs – von Denis Diderot bis Charles Blanc"

ein. Sprechen wird Frau Dr. des. Ulrike Keuper (München, Akademie der Bildenden Künste) im Rahmen der Vortragsreihe Saarbrücker Vorträge zur französischen Kunstgeschichte.

Ort: Campus Saarbrücken, Geb. B3 2, HS 0.03. 

Zeit: Mittwoch, 20. Juli 2016, um 18 Uhr c.t.

Einen Flyer zum Download finden Sie hier; weitere Angaben zum Vortragsthema enthält der Pressetext.


Mitmachaktion: Vergangenheit im Blickfang - Fotografieren wie um 1900?

Von Frühformen der Kamera zu Smartphone und Digicam, von der Schwarz-Weiß-Fotografie zum Retro-Design - Der Fotograf und Kunsthistoriker Jean M. Laffitau (Paris/Saarbrücken) entführt Sie am Tag der offenen Tür mit einer kleinen Einführung und Fotosession auf eine Zeitreise an die Anfänge der Fotografie. Lassen Sie sich mit extravaganten Hutkreationen oder Frack und Zylinder sowie anderen Requisiten und Modeaccessoires der Zeit um 1900 ablichten und Ihre Porträts kostenlos per E-Mail zusenden. 

Kostüme und Requisiten von „Melaina Fashion“: melaina.jimdo.com

Ort: Campus Saarbrücken, Geb. B3 1, Raum 1.15 (1. OG).

Zeit: Samstag, 9. Juli 2016, 11 – 13 Uhr

Einen Flyer zum Download finden Sie hier.

Weiterführende Infos finden Sie auch in der Saarbrücker Zeitung, Beilage "Campus extra", vom 4. Juli 2016.


Filmreihe im Sommersemester 2016:

NachhaltICHkeit - Zwischen Utopie und Lebensstil

Blue Marble – Die von der Besatzung der Apollo 17 aufgenommene Fotografie von 1972 zeigt die Erde und ist heute ein fester Bestandteil unseres Bildgedächtnisses. Der Flug zum Mond schuf eindrucksvoll das Bewusstsein für unseren eigenen Planeten. Heute werden wir täglich mit der drohenden Gefahr eines ökologischen, ökonomischen oder sozialen Zusammen-bruchs konfrontiert. Die Forderung nach einem Umdenken wird lauter. Der Begriff der Nachhaltigkeit wird jedoch auch immer mehr mit der Idee von Selbst-verwirklichung verbunden. Gleichzeitig zeigen Wörter wie ‚Greenwashing‘, dass ein tatsächliches Umdenken nicht immer stattfindet.

Im Sommersemester 2016 beschäftigt sich die Historische Anthropologie / Europäische Ethnologie mit diesem genannten Themenkomplex aus kulturwissenschaftlicher Perspektive. Zentral für die Vertiefung und die Möglichkeit zur Diskussion ist dabei eine Filmreihe im kino achteinhalb in Saarbrücken.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem kino achteinhalb und der Heinrich-Böll-Stiftung Saar.


Öffentliche Ringvorlesung im Sommersemester 2016:
Herausforderung Denkmalpflege: Das Saarland und die anderen

Denkmalpflege und kulturelles Erbe sind im Saarland besonders leidenschaftlich diskutierte Themen. In Reaktion auf dieses ausgeprägte öffentliche Interesse hat das Institut für Kunstgeschichte der Universität des Saarlandes zusammen mit dem Saarländischen Verein für Denkmalschutz e.V. eine Ringvorlesung mit insgesamt zehn Fachvorträgen zusammengestellt.
Strukturen und Inhalte der Denkmalpflege im Saarland werden mit überregionalen Entwicklungen und Problemstellungen verknüpft: Wie gefährlich sind Rekonstruktionen für die Denkmalpflege? Wie ist die Denkmalpflege im Saarland und im Rest der Bundesrepublik organisiert? Welche Chancen gibt es im Saarland für das Weltkulturerbe? Wie ist die Lage der Industriedenkmalpflege in Deutschland und an der Saar? Welche Rolle spielt die Großregion? Darüber hinaus stehen auch konkrete Fälle im Fokus: von der ehemaligen französischen Botschaft über die Johanneskirche bis hin zu Veränderungen im Saarbrücker Stadtbild.

Die Vorträge finden immer dienstags, 19 Uhr s.t. im Vortragssaal der Stadtgalerie, St. Johanner Markt, Saarbrücken statt. Die genauen Termine sowie die Vortragsthemen finden Sie hier.


Tagung: Let’s talk about Sex! Zur Popularisierung von Erotik, Pornographie und Prostitution

Saarbrücken, Campus Universität des Saarlandes.

Unter diesem Motto findet am Freitag und Samstag, den 29. und 30. April, im Graduate Center (Gebäude C9 3) eine Tagung statt. Sie soll Antwort auf die Frage geben, wie viel Erotik in unserem Alltag steckt. Neben den Studierenden werden auch renommierte Fachvertreter Vorträge halten. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Der Eintritt ist frei.

Dita von Teese, Fifty Shades of Grey und Amorelie sind keine Fremdwörter für Sie? Dann sind auch Sie bereits in den Sog der allgegenwärtigen Erotik geraten. Formen der Sexualität begegnen uns heutzutage an jeder Straßenecke. Studenten der Saar-Uni haben sich im Rahmen eines Seminars mit der Popularisierung und Vermarktung von Erotik, Pornografie und Prostitution beschäftigt. Die Ergebnisse ihrer kulturhistorischen Forschung werden Inhalt einer zweitägigen Tagung sein. Ergänzt wird das Programm von zwei Gastrednern, Frau Barbara Wittmann und Herrn Dr. Mathias Weber, die spannende Aspekte zur Klärung der Popularitätsfrage beitragen werden.

Eröffnet wird die Veranstaltung am Freitag um 9.30 Uhr von Frau Prof. Dr. Barbara Krug-Richter. Sie ist die Leiterin des Projektseminars und Inhaberin des Lehrstuhls Historische Anthropologie/Europäische Ethnologie an der Universität des Saarlandes.

Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

Anmeldung zur Tagung bitte per Email an: anmeldung_tagung[at]gmx.de.


Zweiter Workshop des Graduierten-kollegs "Europäische Traumkulturen"

13.–14. April 2016, Universität des Saarlandes (Campus C9.3 – Jägerheim)

Auch der zweite Workshop des Graduiertenkollegs soll eine Gelegenheit des intensiven Austauschs der Kollegmitglieder untereinander sowie mit externen Gästen bieten. Am 13. April stehen Präsentationen der DoktorandInnen im Mittelpunkt, die ihre laufenden Promotionsprojekte zur Diskussion stellen können. Für den Abendvortrag konnte Professor Hans-Walter Schmidt-Hannisa (National University of Ireland, Galway) gewonnen werden, der Einblicke in das weite Feld »Traum und Lyrik« geben wird.

Am 14. April ist unter der Leitung von Professor Schmidt-Hannisa ein Kompaktseminar zum Thema »Alptraum« geplant, das das interdisziplinäre Gespräch und die Arbeit am konkreten Objekt befördern soll. Dazu werden nach einer Einführung ins Thema zunächst Kleingruppen gebildet, die sich jeweils mit einem Werk aus Literatur, bildender Kunst oder Film auseinandersetzen und das Alptraummotiv anhand des jeweiligen Beispiels diskutieren sollen. Eine anschließende Vorstellung der erarbeiteten Analysen und eine gemeinsame Diskussion aller TeilnehmerInnen schließen den Workshop ab.

Das Workshopprogramm zum Download.


Call for Papers - Tagung zum Thema "Heimat zwischen Kitsch und Utopie: Kulturwissenschaftliche Annäherungen an ein brisantes Themen- und Forschungsfeld" (11.-12. November 2016)

Was als „Heimat“ verstanden werden kann, wird (nicht nur) in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Es erscheint vernünftig, sich rein wissenshistorisch und -soziologisch mit diesen Diskursen zu beschäftigen, um verschiedene „Heimat“-Definitionen zu umreißen und so der Schwierigkeit zu entgehen, sich begrifflich festzulegen. Tendenziell wird dabei aber auch – nicht zuletzt aus Respekt gegenüber der Uneindeutigkeit des Begriffs – die Auseinandersetzung mit „Heimat“-Phänomenen gemieden. Auf unserer Tagung wollen wir nicht in erster Linie über „Heimat“-Begriffe diskutieren, sondern vor allem über verschiedene Formen von „Heimat“-Markierungen. Wir laden die kulturwissenschaftlichen Disziplinen, aber auch Künstlerinnen und Künstler ein, anhand konkreter Beispiele oder Projekte die Pluralität von „Heimat“-Phänomenen in verschiedenen Medien zu erkunden.

Veranstaltungsort: Universität des Saarlandes, Saarbrücken, 11.-12. November 2016

Veranstalter: Universität des Saarlandes, FR 3.6 Kunst- und Kulturwissenschaft, Jun.-Prof. Dr. Amalia Barboza, Juniorprofessur Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften, Prof. Dr. Barbara Krug-Richter, Professur für Historische Anthropologie/ Europäische Ethnologie und Prof. Dr. Sigrid Ruby, Institut für Kunstgeschichte.

Wir erbitten Exposés (max. 2.500 Zeichen) sowie eine Kurzbiografie bis 1. April 2016 an Sandra Nöther (ha-ee.sek(at)mx.uni-saarland.de).

Weiterführende Informationen finden Sie im offiziellen Ausschreibungstext, der in deutscher und englischer Sprache zum Download zur Verfügung steht. 

Weitere Infos finden Sie zudem auf unserem Blog "Heimat 2016"!


Tagung: "Die Europareise. Reisebilder von Latein-amerikanerInnen"

Erste Arbeitstagung über die „Europa Reise / El viaje a Europa“ veranstaltet von Jun.-Prof. Dr. Amalia Barboza (Fachrichtung Kunst- und Kulturwissenschaft, Universität des Saarlandes) und Dr. Marta Muñoz-Aunión (Institut für Romanische Sprachen und Literaturen, Goethe-Universität Frankfurt am Main).

Freitag, 19. Februar 2016, Samstag, 20. Februar 2016

Ort: Graduate Centre (Campus Gebäude C9 3), Universität des Saarlandes. Mehr Informationen zum Programm finden Sie hier


Gastvortrag zur Porträtmalerei um 1900

Das Institut für Kunstgeschichte lädt ein zum Gastvortrag von Frau Nele Putz M.A. (Deutsches Forum für Kunstgeschichte in Paris)

„Das schwache Geschlecht? Rollenverteilung in John Singer Sargents Porträts um 1900"

Ort: Campus Saarbrücken, Geb. B3 2, HS 0.03. 

Zeit: Mittwoch, 27. Januar 2016, um 18 Uhr c.t. 

Einen Flyer zum Download finden Sie hier.

Weitere Infos finden Sie im Pressetext.


Night of the Profs. Let's groove mit Sigrid Ruby!

Das Institut für Kunstgeschichte lädt Studierende und Mitarbeiter ein zur

"Night of the Profs. Eure Profs legen mal eine ganz andere Platte auf"mit Sigrid Ruby und vier anderen Professoren an den Turntables. 

Ort: Campus Saarbrücken, Geb. E2.2. 

Zeit: Donnerstag, 14. Januar 2016, ab 21 Uhr.

Einen Flyer zum Download finden Sie hier.


Gastvortrag zum "portrait historié" im Ancien Régime

Das Kunsthistorische Institut lädt alle Interessierten herzlich zum Gastvortrag

„Fürstenlob und Galanterie. François de Troys 'portrait historié' des Duc und der Duchesse du Maine"

ein. Sprechen wird Frau Dr. des. Marlen Schneider (Paris/Saarbrücken) im Rahmen der Vortragsreihe Saarbrücker Vorträge zur französischen Kunstgeschichte.

Ort: Campus Saarbrücken, Geb. B3 2, HS 0.03. 

Zeit: Mittwoch, 13. Januar 2016, um 18 Uhr c.t. 

Einen Flyer zum Download finden Sie hier.

Weitere Infos finden Sie im Pressetext.


Ringvorlesung zur Ausstellung Urban Art Biennale 2015

Das UNESCO Weltkulturerbe Völklinger Hütte veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes, dem Bachelor Optionalbereich und der Universität Trier eine zweitägige Ringvorlesung als Abschluss zur Ausstellung Urban Art Biennale 2015. Die geladenen Referentinnen und Referenten ergründen anhand aktueller Forschungsanalysen den Charakter einer der bedeutendsten und kritisch diskutierten Kunstströmung des 21. Jahrhunderts.

Ort: UNESCO Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Zeit: Mittwoch, 11.11.2015 und Donnerstag, 12.11.2015 jeweils von 15 - 20 Uhr.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Das vollständige Programm finden Sie hier.

Arbeitsgebiete der Fachrichtung "Kunst- und Kulturwissenschaft"

Institut für Kunstgeschichte
PD Dr. Salvatore Pisani


Professur für Historische Anthropologie / Europäische Ethnologie

Prof. Dr. Barbara Krug-Richter

 

Juniorprofessur Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften

Jun.-Prof. Dr. Amalia Barboza