Das Fach Europäische Kulturanthropologie zeichnet sich durch eine Sichtweise aus, die Menschen, Ereignisse und Objekte sowohl in lokalen als auch in transnationalen Kontexten miteinander in Beziehung setzen kann. Um gegenwärtige Phänomene in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu (be-)greifen, sind Räume notwendig, in denen sie gedeutet und diskutiert werden können. Was das Zusammenleben in Europa und der Welt ausmacht und künftig ausmachen soll, ist dabei immer auch in seiner historischen Dimension und damit in seiner Prozesshaftigkeit zu sehen.
Mit der Berufung von Jun.-Prof. Dr. Simone Egger als Nachfolgerin von Prof. Dr. Barbara Krug-Richter ist aus dem Fach Historische Anthropologie/Europäische Ethnologie das Fach Europäische Kulturanthropologie geworden, das sich auch weiterhin aus einer historisch anthropologischen Perspektive mit Fragen von Gegenwart und Zukunft befasst.
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Aktuelle Meldungen
Juniorprofessorin Dr. Simone Egger im Interview zu Sexismus, Geschichte und Gleichstellung
In der vergangenen Woche ging es rund, obwohl sich das Teufelsrad erst übernächsten Samstag wieder dreht. Die Besitzerin des gleichnamigen historischen Fahrgeschäfts auf dem Münchner Oktoberfest hatte die Frauenfiguren in ihrer Deko mit Radlerhosen und in einem Fall überhaupt mit Kleid und Schuhen ausstatten lassen, nachdem die städtische Gleichstellungsstelle darauf hingewiesen hatte, dass das Bild womöglich einer Überholung bedarf. Hintergrund ist die allseits bekannte Problematik des Upskirting (Frauen wird mit dem Handy unter den Rock gefilmt), die es zu verhindern gilt, während sie auf dem Dach des Fahrgeschäfts mit leicht bekleideten Figuren aus den 1960er Jahren nachgestellt wurde. Jun.-Prof. Dr. Simone Egger im Interview - mehr Infos finden Sie hier.
Was das christliche Pfingsten, das muslimische Opferwest und das jüdische Schawuot gemeinsam haben?
Jun.-Prof. Dr. Simone Egger im Interview - mehr Infos finden Sie hier.
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Veranstaltungen
Spielen im Park
Ein Projekt zum Erinnern mittels ästhetischer Forschung
Am 13. September 2026 findet bundesweit der Tag des offenen Denkmals® statt. Unter dem Motto „Der Olympiapark für alle: das offene Denkmal“ beteiligt sich der Verein Aktion Welterbe Olympiapark mit einem umfangreichen Programm - mehr Infos finden Sie hier.
Zwischen Feld und Text.
Schreib- und Deutungswerkstatt zu Räumen, Emotionen und ethnografischer Praxis
Die Werkstatt findet am Freitag, 12. Juni 2026 (ab 10:00 Uhr) und Samstag, 13. Juni 2026 (bis 15:00 Uhr) auf dem Campus der Universität des Saarlandes in Saarbrücken statt. Die Veranstaltung ist als intensiver zweitägiger Austausch geplant. Erwartet werden empirisch und/oder historisch archivalisch basierte Forschungsprojekte. Es wird darum gebeten, an beiden Tagen anwesend zu sein, damit sich ein gemeinsamer Arbeitsprozess entwickeln kann. Die Veranstaltung richtet sich an Forscher:innen in allen Stufen. Auch englischsprachige Beiträge sind willkommen. Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier…
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