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Wichtige Information für Bachelor-Studierende nach PO 2007 (Spanisch)

 

Das Tutorium zum PS "Einführung in die spanische Sprachwissenschaft" gehört der auslaufenden Studien- und Prüfungsordnung 2007 an und findet daher letztmalig im Wintersemester 2014/15 statt.


Termin: freitags, 10-12 h, HS 236 A
(14-tägig, Beginn: 31.10.2014)

Die Anmeldung erfolgt über LSF (Kurs-Nr.: 83410)

(17.09.2014)

Nachmittagskolloquium "Sprache und Europa: Kontakte, Konflikte, Konvergenzen" - 30.06.2009

(in Kooperation mit dem Frankreichzentrum)
Dienstag, 30. Juni 2009, 15-18 Uhr, Campus A2 2, Konferenzraum 1.20

„Sprache und Europa“ : für die einen an Babel erinnernde sprachliche Zersplitterung, für die anderen wünschenswerte oder bedrohliche Tendenz zur Einheitssprache. Europa der Nationalsprachen oder Europa der Regionen? Was ist ‘europäisch’ an den so verschiedenen Sprachen in Europa? Inwieweit sprechen wir in Europa ‘eine Sprache’? Diese Fragen betreffen nicht nur die Sprachentwicklung selbst, sondern auch die Bildungspolitik und den Bereich der Wissenschaftssprache. Sie sind relevant im Arbeitsalltag und für Abläufe in der Wirtschaft.
Die europäische Sprachenlandschaft weist einerseits eine große Vielfalt auf. Andererseits ist vielfach, gerade auch in Frankreich, eine enge Verbindung von Sprache und Nation mit dem Ideal der Einsprachigkeit ausgeprägt. Viele Sprachen partizipieren an einem gemeinsamen historischen europäischen Erbe. Zugleich ergeben sich durch die zunehmenden Glo- balisierungstendenzen und die wachsende mediale Vernetzung neue Sprachkontakt- situationen, aus denen neue Konflikte entstehen können. Auf europäischer Ebene werden immer mehr wichtige Entscheidungen getroffen, die auch die Einzelsprachen und ihre Positionen zueinander betreffen, etwa in der Bildungspolitik (z.B. Unterrichtssprache(n), Sprachenreihenfolge bei Fremdsprachen). Umgekehrt ergreifen viele Länder Maßnahmen, um ihre Sprachen vor einem zu großen Einfluss anderer Sprachen zu schützen (z.B. im Wissenschaftsbereich: Englisch vs. Nationalsprachen). Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für einzelne Nationalsprachen? Und was bedeutet Europa für die sog. Regional- und Minderheitensprachen?
„Sprache und Europa“: Ein Thema mit vielen Facetten. Das Kolloquium gewährte Einblick in den aktuellen Stand der Diskussion in drei wesentlichen, miteinander eng verwobenen Bereichen: den sprachlichen Entwicklungstendenzen verschiedener europäischer Nationalsprachen, der Sprach- und Bildungspolitik verschiedener Länder sowie den Wissenschaftssprachen in Europa.

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Informationen zum Programm unter: Programm Nachmittagskolloquium "Sprache und Europa"

 

(08.05.2009)