08 May 2026 – 05 June 2026

"Frontières. Observer les marges pour questionner le monde"

Ausstellung des Institut d’Études Françaises

Die Grenzen des 21. Jahrhunderts begegnen uns überall – im Schatten neu errichteter Mauern, in biometrischen Kontrollen, in Lagern von Menschen im Exil oder im Alltag von Grenzarbeitern. Grenzen sind längst mehr als feste Linien: Sie verschieben sich je nach politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen und prägen individuelle wie kollektive Erfahrungen. Die vom Musée national de l’histoire de l’immigration konzipierte und vom Institut d’Études Françaises organisierte Ausstellung beleuchtet Grenzen des 21. Jahrhunderts aus historischer, geografischer, wirtschaftlicher und menschlicher Perspektive – jenseits einfacher Gegensätze wie Öffnung und Schließung. Die kartografischen Darstellungen, begleitet von Fotographien und textuellen Kommentaren, hinterfragen die Ursachen der zunehmenden Migrationsbewegungen auf allen Kontinenten und rücken die vielfältigen Praktiken und Lebensrealitäten an den Grenzen in den Fokus.

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