Droit européen et international (LL.M.)

Der einjährige weiterbildende Masterstudiengang "Europäisches und Internationales Recht", der vom Europa-Institut der Universität des Saarlandes angeboten wird, kann in englischer oder deutscher Sprache oder einer Kombination aus beidem studiert werden. Mehr als 5.500 Studierende aus aller Welt haben das Programm bisher absolviert und bekleiden heute Positionen in europäischen und internationalen Organisationen, international ausgerichteten Anwaltskanzleien, internationalen Unternehmen sowie nationalen Regierungen und Verwaltungen.

Beschreibung

Das Studienprogramm setzt sich aus sechs Modulen zusammen, die in ihrem jeweiligen Bereich optimal auf den europäischen und internationalen Arbeitsmarkt vorbereiten. Vermittelt werden die Inhalte von hochqualifizierten Spezialisten aus Wissenschaft und Wirtschaft, die akademische Ausbildung mit praxisorientierter Lehre verbinden. Jedes Jahr kommen 75 Studierende aus mehr als 40 Ländern, um das weiterbildende Masterprogramm in einem internationalen Umfeld zu absolvieren.

Studienverlauf

Der einjährige Masterstudiengang teilt sich in ein neunmonatiges Studienprogramm und einen sich daran anschließenden dreimonatigen Zeitraum für die Masterarbeit auf. Die Lehrveranstaltungen werden in deutscher oder englischer Sprache abgehalten und mit einer schriftlichen oder mündlichen Prüfung abgeschlossen.

Das Programm gliedert sich in sechs Module mit großer Wahlfreiheit hinsichtlich der individuellen Kursbelegung:

Modul 1: Europäische Integration

Das Modul vermittelt fundierte Kenntnisse über die Grundlagen des europäischen Rechts. Neben klassischen Feldern des Europarechts bzw. den Grundfreiheiten wird in Vorlesungen beispielsweise aus den Bereichen der justiziellen Zusammenarbeit, des europäischen Privatrechts oder der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik ein Grundverständnis des rechtlichen Zusammenwachsens der Union und ihren Institutionen gegeben. In praxisorientierten Simulationen wie dem EuGH Moot Court oder EUROSIM wird fundiertes theoretisches Wissen in die Praxis umgesetzt.

Modul 2: Schwerpunktbereich Europäisches Wirtschaftsrecht

Der Schwerpunktbereich "Europäisches Wirtschaftsrecht" umfasst die verschiedenen Rechtsgebiete, die europaweit und international für alle Wirtschaftsbereiche und für jede Art der Rechtspraxis von grundlegender Bedeutung sind. Es werden fundierte Kenntnisse der Rahmenbedingungen, die eine wirtschaftliche Tätigkeit in der Union prägen, vermittelt und die besonderen Regelungen, denen eine solche Tätigkeit unterworfen sein kann (europäisches Wettbewerbsrecht, Wirtschafts- und Wettbewerbspolitik) oder die sie begleiten (Urheberrecht und gewerblicher Rechtsschutz in der Union), vertieft.

Modul 3: Schwerpunktbereich Außenwirtschaft und Investitionsrecht

Dieser Schwerpunktbereich geht auf die Globalisierung der Wirtschaft, insbesondere in den Bereichen Handel, Investitionen und Kapitalverkehr, ein. Er vermittelt durch umfassende Allgemeinveranstaltungen wie International Trade and Investment Law, dem Recht der internationalen Organisationen und weiteren ausgewählten Teilen des Wirtschaftsvölkerrechts besondere Kenntnisse und Fähigkeiten in Kernmaterien des internationalen Wirtschaftsrechts. Dabei wird besonderer Wert auf das zum Verständnis internationaler und europäischer Rechtspraxis unerlässliche Erkennen des transdisziplinären Zusammenwirkens von Recht und Ökonomie gelegt.

Modul 4: Schwerpunktbereich Internationale Streitbeilegung

Der Schwerpunktbereich "Internationale Streitbeilegung" vermittelt Kenntnisse im Bereich der internationalen Handelsschiedsgerichtsbarkeit, der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit in Investitionsstreitigkeiten und der alternativen Beilegung von Rechtsstreitigkeiten. Ziel ist es, effiziente und faire Lösungswege aufzuzeigen, die eine Streitbeilegung im internationalen Kontext vor nationalen Gerichten erleichtern.

Modul 5: Schwerpunktbereich Europäischer und Internationaler Menschenrechtsschutz

Der Bereich konzentriert sich auf die Grundzüge, aktuelle Probleme und Entwicklungen des Menschenrechtsschutzes und vermittelt ein umfassendes Wissen, z.B. zur Entwicklung und Verwirklichung der Menschenrechte oder zum Verhältnis zwischen Europäischer Union und der Europäischen Menschenrechtskonvention. Auch hier kommt die Praxis nicht zu kurz: Behandelt werden bereits entschiedene wie noch offene Fälle oder allgemeinere Fragen wie die Rechte der Bürger gegenüber der Hoheitsgewalt der Europäischen Union.

Modul 6: IT-Recht

Der Schwerpunktbereich kann ab dem Wintersemester 19/20 belegt werden und legt den Fokus auf folgende Inhalte:

  • Technische Grundlagen des Internets
  • IT-Recht
  • Öffentliches Informationsrecht
  • Datenschutzrecht
  • IT-Sicherheit

Modul 7: Masterarbeit

Die Masterarbeit wird in den Gebieten des europäischen oder internationalen Rechts nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten selbständig erarbeitet. Die Bearbeitungszeit beträgt drei Monate und es werden dafür 15 CP vergeben. Der Beginn der Masterarbeit kann frei gewählt werden, sie kann also auch später berufsbegleitend geschrieben werden. Die Arbeit kann in deutscher oder englischer Sprache angefertigt werden.

Zugang & Bewerbung

Zugangsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes juristisches oder vergleichbares Hochschulstudium an einer deutschen oder ausländischen Hochschule
  • Fundierte Kenntnisse der deutschen und/oder der englischen Sprache. Bitte beachten Sie die Informationen zum Sprachnachweis.

Bewerbung

Der Masterstudiengang "Europäisches und Internationales Recht" beginnt zum Wintersemester, in diesem Jahr am 2. November 2020. Bewerbungsfrist ist der 20. August 2020. Spätbewerbungen sind bis einschließlich 12. Oktober 2020 möglich.

Die Zahl der Studienplätze ist beschränkt. Die Auswahl der Kandidaten erfolgt nach Kriterien der fachlichen Qualifikation und Eignung. Bewerbungsformulare und eine Liste der einzureichenden Unterlagen finden Sie auf der Internetseite des Europa-Instituts.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:
Europa-Institut
Universität des Saarlandes
Campus B2 1
66123 Saarbrücken

Ordnungen

Auf einen Blick

Regelstudienzeit2 Semester
UnterrichtssprachenDeutsch und Englisch
Erforderliche EnglischkenntnisseFundierte Kenntnisse in Deutsch und/oder Englisch: Sprachnachweis
ZulassungsbeschränktJa
BewerbungsfristWintersemester 2020/21: 20. August 2020

Studiengebühren

2.800€/Semester

SemesterbeitragAktueller Betrag
Internetseiteeuropainstitut.de/en

Kontakt

Studienfachberatung

Sarah von Droste
Europa-Institut, Sektion Rechtswissenschaft
Campus Saarbrücken
Geb. B2 1, Zi. 3.57
Tel.: 0681 302-3653
llm(at)europainstitut.de
www.europainstitut.de

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Bât. A4 4, rez-de-chaussée
Tél.: +49 681 302-3513
studienberatung(at)uni-saarland.de
www.uni-saarland.de/studienberatung

Zertifikat bestätigt erstklassige internationale Ausbildung am Europa-Institut

Für das Masterprogramm im Europäischen und Internationalen Recht ist das Europa-Institut der Universität des Saarlandes mit einem der ersten Qualitätszertifikate für Internationalisierung (Certificate for Quality in Internationalisation, CeQuInt) ausgezeichnet worden. Das Konsortium europäischer Akkreditierungsagenturen (European Consortium for Accreditation, ECA) bestätigt damit die hohe Qualität des internationalen Studiengangs, seiner Ziele, der Lehr- und Lernmethoden, der internationalen Lernerfolge und des hochkarätigen Lehrpersonals. Das Zertifikat wurde bislang europaweit an elf Hochschulen verliehen.

"Das Europa-Institut hat erfolgreich eine effektive Internationalisierungsstrategie umgesetzt, die nachweislich zur Qualität von Lehre und Studium beiträgt", heißt es in der Begründung der Prüfungskommission. Das Masterprogramm sei "geprägt durch einen leidenschaftlichen und von Grund auf europäischen und internationalen Geist, der erfolgreich an Studenten, Mitarbeiter und Alumni weitergegeben wird…". Mit dem Zertifikat weist das ECA eine erfolgreiche internationale und interkulturelle Dimension in der Hochschulausbildung aus.

Weitere Informationen finden Sie:

 

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Information et orientation

Formations accréditées

L'Université de la Sarre a été l'une des premières universités allemandes à mener à bien la procédure d'accréditation des systèmes. Depuis 2012, il porte le sceau du Conseil d'accréditation.

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