Projekt Prim-E-Proof

- Mit Fokus auf der Primarstufe verfolgt das Projekt Prim-E-Proof das Ziel, substanzielle Lernumgebungen (teilweise mit digtialen Medien wie Applets auf Tablet PCs oder 3D-Druck-Technologie) zur Unterstützung von Beweistätigkeiten im Mathematikunterricht der Grundschule zu entwickeln.
- Beim inhaltlich-anschaulichen Beweisen (u.a. Blum & Kirsch 1991; Wittmann & Müller 1988) geht man von einem konkreten, visuell wahrnehmbaren Gegenstand aus, an dem etwas Allgemeines bewiesen wird und der i.d.R. ikonisch dargestellt wird. Ein Gegenstand stellt beim operativen Beweisen (Wittmann, 1985) eine einfache, allgemein ausführbare Operation dar, die auf eine ganze Klasse anwendbar ist, bspw. das Verschieben von Plättchen oder das Vertauschen von Summanden.
- Das Dortmunder Modell zur fachdidaktischen Entwicklungsforschung zu diagnosegeleiteten Lehr-Lernprozessen zur Erforschung und Weiterentwicklung von Unterricht (u.a. Prediger et al., 2012) wird mit dem Design Science Research Methodology Process (u.a. Peffers et al., 2006) kombiniert, um Synergieeffekte beider Ansätze produktiv zur (Weiter-)Entwiclkung von technologie- und/ oder materialgestützten substanziellen Lernumgebungen nutzen zu können.