Die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung und die Gewährleistung einer nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft sind zentrale Herausforderungen unserer Zeit. Dies gilt hinsichtlich ökologischer Aufgaben wie beispielsweise dem Klimawandel und dem Artensterben genauso wie für alle sozialen Aspekte und wirtschaftliche Nachhaltigkeit.
Als Konvergenzpunkt von Forschung und Innovation tragen namentlich die Hochschulen eine herausragende Verantwortung für die Gesellschaft und für die globalen Herausforderungen. Gerade die Hochschulen können achtsameres Verhalten voranbringen und zu einer kraftvollen Umsetzung im Bereich der UN-Nachhaltigkeitsziele beitragen. Die Universität des Saarlandes will innovative Forschung fördern, mehr Bewusstsein für nachhaltigkeitsbezogene Themen schaffen und vorleben, wie sozial und wirtschaftlich verantwortungsvolles Handeln Früchte trägt.
Wir wollen den Studierenden von heute ein tiefes Verständnis für Verantwortung und Nachhaltigkeit vermitteln – und sie als Protagonistinnen und Protagonisten von morgen befähigen, Lösungen für die drängenden Probleme der Gegenwart und Zukunft zu finden. Gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit müssen signifikant implementierte Teile unserer Universitätskultur werden. Die Umsetzung wird umso besser gelingen, je mehr alle Universitätsangehörigen – ungeachtet der Statusgruppe – an einem Strang ziehen und sich einbringen.

Weichen für die Zukunft – Interview mit dem Universitätspräsidenten
Die Universität des Saarlandes macht Nachhaltigkeit zu einem zentralen Forschungsthema und treibt mit millionenschwerer Förderung den Wandel in Wissenschaft und Gesellschaft aktiv voran. Mit innovativen Projekten wie „CircularSaar“ und „EnFoSaar“ sowie einem neuen Masterstudiengang „Sustainable Materials and Engineering“ zeigt die UdS, wie der Weg in eine klimaneutrale Zukunft gelingen kann. Universitätspräsident Ludger Santen betont im Interview, wie interdisziplinäre Forschung, neue Studienangebote und nachhaltige Campusentwicklung gemeinsam zum großen Ziel beitragen: einer ressourcenschonenden, zukunftsfähigen Gesellschaft.
Basis für die Strategie der nachhaltigen Entwicklung an der Universität des Saarlandes ist ein modernes Verständnis von Nachhaltigkeit, wie es im Bericht der „Brundtland-Kommission“ der UN 1987 seinen Ursprung hat. Nachhaltigkeit versteht sich hiernach als Beschreibung der Komplexität ökologischer, sozialer und ökonomischer Lebensverhältnisse und ihrer gegenseitigen Abhängigkeit voneinander. Sie findet Ausdruck in einem Konzept nachhaltiger Entwicklung, „das den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen“.
Die Universität des Saarlandes treibt in ihren Handlungsfeldern Forschung, Lehre und Universitätsbetrieb den Ausbau nachhaltiger Ansätze und Strukturen daher voran. Als Impulsgeberin für die Region und als prägende Institution im Leben aller Hochschulangehörigen wirkt die Universität von innen heraus zur Erreichung nachhaltiger und verantwortungsbewusster Verhaltensweisen über die Campusgrenzen hinweg.

Öffentliche Veranstaltungen
Ringvorlesung der Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft Sommersemester 2026
Im Sommersemester 2026 bietet die Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft eine Ringvorlesung zum Thema „Wirtschaft und Gesellschaft in Zeiten globaler Herausforderungen: Verantwortungsvolle Unternehmensführung zwischen Protektionismus, Technologien und Nachhaltigkeit“ an. Die Veranstaltung findet vom 07.04.2026 bis 07.07.2026 jeden Dienstag von 18:15 bis 19:45 Uhr auf dem Campus Saarbrücken (Gebäude B4 1, Raum 0.06) statt und ist auch für externe Interessierte offen.
Weitere Details und die Anmeldung finden Sie unter Ringvorlesung Wirtschaft und Gesellschaft
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KI-Projekt GEKKI und 14 weitere Forschungsprojekte erhalten Förderung im LFFP Saar
Das Ministerium der Finanzen und für Wissenschaft des Saarlandes unterstützt im Rahmen des Landesforschungsförderungsprogramms (LFFP Saar) 15 innovative Forschungsprojekte mit bis zu 60.000 Euro, darunter GEKKI, das KI-gestützt die Wirkung klimapolitischer Gesetze analysiert. Die Förderung soll die saarländische Wissenschaftslandschaft stärken und innovative Drittmittelprojekte vorbereiten.


