Mobilitätsprogramme für Hochschulpersonal
Für Beschäftigte der Universität besteht über verschiedene Austauschprogramme die Möglichkeit, einen Aufenthalt an einer Partneruniversität, zu Fortbildungs- und Lehrzwecken (Erasmus+) oder zu einem Forschungsaufenthalt (DAAD-Ostpartnerschaften) zu planen. Je nachdem, ob Sie zum Verwaltungs- oder technischen Personal oder zu den Forschenden und Lehrenden gehören, stehen Ihnen verschiedene internationale Kooperationsmöglichkeiten zur Verfügung.
Aktuelle Ausschreibungen
Das T4EU Chair Programme fördert die Mobilität von Lehrenden innerhalb der Transform4Europe-Allianz und unterstützt den Austausch von Wissen, Erfahrungen und Best Practices. Durch Lehrveranstaltungen und weitere akademische Aktivitäten werden innovative Lehransätze vermittelt, die Internationalisierung der Lehre vorangetrieben und langfristige Kooperationen in Forschung und Lehre aufgebaut. Weitere Informationen zum T4EU Chair Programme sowie zu den Aktivitäten der Europäischen Hochschulallianz Transform4Europe finden Sie auf der offiziellen T4EU-Webseite.
Erasmus+ in Programm- und Partnerländern
Erasmus+ ist das Förderprogramm der Europäischen Union für Bildung, Jugend und Sport. Im Hochschulbereich unterstützt Erasmus+ die internationale Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und fördert Auslandsaufenthalte für Lehrtätigkeit und Weiterbildung. Die Förderlinie KA131 betrifft Mobilität mit Programmländern, die Förderline KA171 Mobilität mit Partnerländern. Die Partnerländer sind in Regionen gruppiert, die finanziell unterschiedlich ausgestattet sind. In der Regel nehmen daran nur die Fachrichtungen teil, die den Antrag an die EU zusammen mit dem Dezernat IB vorbereitet haben. Für einige Regionen sind jedoch weitere Mobilitäten förderfähig.
Neben der finanziellen Förderung bietet ein Erasmus+-Aufenthalt zahlreiche Vorteile:
- Stärkung persönlicher und beruflicher Kompetenzen
- Fachlicher Austausch und neue Perspektiven
- Ausbau und Vertiefung von Netzwerken
- Aufenthalt auf der Basis eines abgestimmten Programms
Lehrtätigkeit mit Erasmus+-Förderung (STA)
Das Programm steht offen für:
- Professor*innen
- wissenschaftliche Mitarbeitende
- Lehrbeauftragte
- emeritierte Professor*innen und pensionierte Lehrkräfte
- Personal aus ausländischen Unternehmen und Organisationen, das zu Lehrzwecken an deutsche Hochschulen eingeladen wird
Bei einer Gastdozentur sollte der Austausch von Lehrinhalten und -methoden und die Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme im Sinne einer nachhaltigen Kooperation Ziel der Mobilität sein.
Neben einem klassischen Lehrstuhlaustausch eignen sich für eine Erasmus+-Mobilität folgende Formate:
- Blended Intensive Programme (BIP)
- Gemeinsame internationale Studiengänge
- Summer Schools
- Chair Programme (Transform4Europe-Allianz)
Teilnahmen an Konferenzen und Tagungen sind nicht förderfähig.
- Aufenthalt an einer Einrichtung mit Erasmus Charta (Programmländer), die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist
- Aufenthalt an einer Erasmus+ Partnerhochschule der Universität des Saarlandes in einem Erasmus+ Programm- oder Partnerland
- Dauer: mind. zwei Tage (Programmländer) bzw. mind. 5 Tage (Partnerländer) und höchstens zwei Monate
- Maximale Förderdauer: sieben Tage (inkl. Reisetage); weitere Aufenthaltstage gelten als Zero-Grant-Tage (es besteht ein Erasmus+ Status, jedoch ohne Förderung)
- Unterrichtspensum: mindestens acht Stunden je Aufenthalt bzw. je angefangener Woche
Gefördert werden Reise- und Aufenthaltskosten.
Die Höhe der Aufenthaltspauschale ist nach Ländergruppen gestaffelt. Die Zuordnung der Länder zu den einzelnen Gruppen erfolgt nach den zu erwartenden Lebenshaltungskosten. Achtung: Die angegebenen Informationen beziehen sich auf den Aufruf 2025 und können sich für die Folgejahre ändern.
- Ländergruppe 1
- Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden
- Erasmus+ International: Vereinigtes Königreich und Schweiz
- Sie erhalten 180 Euro pro Tag
- Ländergruppe 2
- Estland, Griechenland, Lettland, Malta, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Zypern
- Sie erhalten 160 Euro pro Tag
- Ländergruppe 3
- Bulgarien, Kroatien, Litauen, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Türkei, Ungarn
- Sie erhalten 140 Euro pro Tag
- Partnerländer
- Ägypten, Albanien, Armenien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Israel, Kasachstan, Kirgistan, Marokko, Montenegro, Republik Moldau, Ukraine, Usbekistan
Die Reisekostenpauschale wird auf der Grundlage des Erasmus+ Distance Calculator berechnet. Die Höhe richtet sich nach vordefinierten Entfernungsbändern und hängt von dem gewählten Verkehrsmittel ab:
| Distanzband | Standardreise | Green Travel |
|---|---|---|
| 10 bis 99 Kilometer | 28 EUR | 56 EUR |
| 100 bis 499 Kilometer | 211 EUR | 285 EUR |
| 500 bis 1999 Kilometer | 309 EUR | 417 EUR |
| 2000 bis 2999 Kilometer | 395 EUR | 535 EUR |
| 3000 bis 3999 Kilometer | 580 EUR | 785 EUR |
| 4000 bis 7999 Kilometer | 1188 EUR | 1188 EUR |
| 8000 oder mehr | 1735 EUR | 1735 EUR |
Bitte beachten Sie die Ausführungen auf unserer Webseite für Chancengleichheit, Inklusion und Nachhaltigkeit im Erasmus+ Programm.
Weiterbildung mit Erasmus+-Förderung (STT)
Das Programm steht offen für Hochschulpersonal aus allen Bereichen (z. B. Verwaltung, Bibliotheken, Fachrichtungen, International Office, Öffentlichkeitsarbeit, Studienberatung, Technologie und Transfer, Weiterbildung, technische und sonstige Einrichtungen).
Gefördert werden verschiedene Weiterbildungsformate, darunter:
- Hospitationen
- Job Shadowing
- Studienbesuche
- Workshops
- Seminare
- Sprachkurse
Eine Weiterbildung kann individuell oder im Rahmen eines organisierten Staff Weeks stattfinden. Eine Auswahl an Angeboten von Hochschulen in der EU und weltweit zu verschiedenen Themen und Bereichen bietet die IMOTION-Datenbank. Da jedoch nicht alle Hochschulen ihre Angebote hier veröffentlichen, empfiehlt es sich, zusätzlich die Webseiten potenzieller Partnerhochschulen zu konsultieren.
- Aufenthalt an einer Einrichtung mit Erasmus Charta, die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist
- Aufenthalt an einer Erasmus+ Partnerhochschule der Universität des Saarlandes in einem Erasmus+ Programm- oder Partnerland
- Dauer: mindestens zwei Tage und höchstens zwei Monate
- Maximale Förderdauer: sieben Tage (inkl. Reisetage); weitere Aufenthaltstage gelten als Zero-Grant-Tage (es besteht ein Erasmus+ Status, jedoch ohne Förderung)
Gefördert werden Reise- und Aufenthaltskosten.
Die Höhe der Aufenthaltspauschale ist nach Ländergruppen gestaffelt. Die Zuordnung der Länder zu den einzelnen Gruppen erfolgt nach den zu erwartenden Lebenshaltungskosten. Achtung: Die angegebenen Informationen beziehen sich auf den Aufruf 2025 und können sich für die Folgejahre ändern.
- Ländergruppe 1
- Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden
- Erasmus+ International: Vereinigtes Königreich und Schweiz
- Sie erhalten 180 Euro pro Tag
- Ländergruppe 2
- Estland, Griechenland, Lettland, Malta, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Zypern
- Sie erhalten 160 Euro pro Tag
- Ländergruppe 3
- Bulgarien, Kroatien, Litauen, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Türkei, Ungarn
- Sie erhalten 140 Euro pro Tag
- Partnerländer
- Ägypten, Albanien, Armenien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Israel, Kasachstan, Kirgistan, Marokko, Montenegro, Republik Moldau, Ukraine, Usbekistan
Die Reisekostenpauschale wird auf der Grundlage des Erasmus+ Distance Calculator berechnet. Die Höhe richtet sich nach vordefinierten Entfernungsbändern und hängt von dem gewählten Verkehrsmittel ab:
| Distanzband | Standardreise | Green Travel |
|---|---|---|
| 10 bis 99 Kilometer | 28 EUR | 56 EUR |
| 100 bis 499 Kilometer | 211 EUR | 285 EUR |
| 500 bis 1999 Kilometer | 309 EUR | 417 EUR |
| 2000 bis 2999 Kilometer | 395 EUR | 535 EUR |
| 3000 bis 3999 Kilometer | 580 EUR | 785 EUR |
| 4000 bis 7999 Kilometer | 1188 EUR | 1188 EUR |
| 8000 oder mehr | 1735 EUR | 1735 EUR |
Bitte beachten Sie die Ausführungen auf unserer Webseite für Chancengleichheit, Inklusion und Nachhaltigkeit im Erasmus+ Programm.
Forschung und Lehre im Rahmen der Ostpartnerschaften (DAAD) und weltweit
Ostpartnerschaften
Seit über 45 Jahren pflegt die Universität des Saarlandes enge Beziehungen zu Partnerhochschulen in Bulgarien, Georgien, Polen, Tschechien und der Ukraine. Das Programm steht Hochschullehrer*innen und Doktorand*innen aller Fachrichtungen offen.
Insgesamt nehmen sieben Partneruniversitäten am Ostpartnerschaftsprogramm teil:
Bulgarien:
Sofiiski Universitet "Sveti Kliment Ohridski" (Sofia University, Transform4Europe-Partner)
Georgien:
Tbilisis Iwane Dschawachischwilis Sachelobis Sachelmzipo Uniwersiteti (Tbilisi Ivane Javakhishvili State University)
Polen:
Uniwersytet Warszawski (University of Warsaw)
Uniwersytet Śląski w Katowicach (University of Silesia in Katowice; Transform4Europe-Partner)
Tschechien:
Univerzita Karlova (Charles University)
Ukraine:
Ukrainskyi katolytskyi universytet (Ukrainian Catholic University)
Chornomorskyi natsionalnyi universytet imeni Petra Mohyly (Petro Mohyla Black Sea National University)
Es werden Forschungs- und Lehraufenthalte sowie die Teilnahme an Tagungen und bi- bzw. multilateralen Veranstaltungen im Rahmen von gemeinsamen Projekten gefördert. Die Einzelprojekte sind Teil eines Gesamtantrags der Universität des Saarlandes, die Förderung wird für 3 Jahre zur Verfügung gestellt. Es ist möglich, im Laufe der Förderung neue Projekte aufzunehmen.
Die Universität des Saarlandes übernimmt über die DAAD-Mittel (Förderung über das Auswärtige Amt) die Reisekosten für Ihren Aufenthalt, die Partnerhochschule übernimmt die Aufenthaltskosten.
Ihre Ansprechpartnerin im Dezernat IB ist Dr. Ekaterina Klüh ekaterina.klueh(at)uni-saarland.de
Weltweit
Für Lehr- und Forschungsaufenthalte an einer unserer Partneruniversitäten weltweit kann der Kontakt über die Fachrichtung zur jeweiligen Partneruniversität hergestellt werden. Bitte beachten Sie, dass eine finanzielle Unterstützung individuell organisiert werden muss.
Beratung und Kontakt
Bei Fragen wenden Sie sich an das GoOut! Service Center. Sie können einen Beratungstermin über das Buchungssystem vereinbaren.
GoOut! Service Center
International Office, Campuscenter, Geb. A4 4
Tel.: +49 681 302-71126
outgoing(at)uni-saarland.de
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 09.30 - 12.30 und 13.30 - 15.00 Uhr