Mit seinem Schwerpunkt auf Large Language Models und deren Anwendung insbesondere in der Materialwissenschaft wird Roland Aydin die datengetriebene Forschung an der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität des Saarlandes stärken. Darüber hinaus wird er über eine Brückenprofessur als Forschungsbereichsleiter am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) tätig sein.
„Wir erleben derzeit eine außergewöhnlich schnelle und tiefgreifende Transformation, die Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen erfasst“, sagt Professor Roland Aydin. „Technologien wie Large Language Models verändern grundlegend, wie Wissen erzeugt, vermittelt und genutzt wird. Mich interessiert insbesondere, wie diese Entwicklungen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgegriffen werden können und wie wir Studierende darauf vorbereiten, diese Veränderungen aktiv mitzugestalten.“
Kurzbiografie
Roland Aydin studierte Informatik an der Technischen Universität München und am Georgia Institute of Technology (USA) sowie Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er war unter anderem als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Numerische Mechanik der TU München sowie als Abteilungsleiter am Helmholtz-Zentrum Hereon tätig. Zuletzt hatte er eine Juniorprofessur für Machine Learning in Virtual Materials Design an der Technischen Universität Hamburg inne. Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und datengetriebenen Methoden in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Roland Aydin wird seine Professur an der Universität des Saarlandes am 1. April antreten.




