Forschung

In der Forschung liegt der Schwerpunkt von Prof. Dr. Regina Ortmann auf der Frage, wie Steuern betriebswirtschaftliche Entscheidungen beeinflussen, zum Beispiel die Entscheidung über den Standort eines Unternehmens.

Dabei fokussiert sich Prof. Dr. Regina Ortmann auf internationale Sachverhalte, bei denen Unternehmen über Ländergrenzen hinweg agieren und häufig Steuersatzgefälle zwischen den Ländern zu ihren Gunsten nutzen wollen. 

Die Europäische Union und einige weitere Länder haben die steuerliche Berichterstattung für Unternehmen im Rahmen von verschiedenen Transparenzinitiativen in den vergangenen Jahren erhöht. Das Ziel war dabei, Gewinnverlagerungen von Konzernen einzudämmen. Prof. Dr. Regina Ortmann hat sich dem Themengebiet zum Einfluss von steuerlicher Transparenz auf Konzerne als „Principal Investigator“ und „Research Fellow“ im Rahmen des Transregio-Sonderforschungsbereichs „Accounting for Transparency“ (TRR 266) besonders verschrieben. Sie nutzt dabei vorwiegend analytisch-modelltheoretische Forschungsmethoden. 

 

Publikationen

“Distortional Effects of Separate Accounting and Formula Apportionment on Factor Allocation”,
mit Erich Pummerer (Universität Innsbruck), Journal of Business Economics (2023), 93: 1277-1307.

“COVID-19 Reporting and Willingness to Pay for Leisure Activities”, mit Nina Klocke, Sebastian Krull, Sonja Warkulat und Matthias Pelster, Covid Economics: Vetted and Real-Time Papers (2021) (Issue 83), cepr.org/system/files/publication-files/101435-covid_economics_issue_83.pdf

“COVID-19 and Investor Behavior”, mit Matthias Pelster und Sascha Tobias Wengerek, Finance Research Letters (2020), doi: 10.1016/j.frl.2020.101717.

“Can the CCCTB Alleviate Tax Discrimination Against Loss-making European Multinational Groups?”, mit Caren Sureth-Sloane, Journal of Business Economics (2016), 86: 441-475.

“Uncertainty and Formula Apportionment”, Die Betriebswirtschaft (2015), 75 (3): 161-177.