MODUS – Mobilitätsdaten für die Universität des Saarlandes
MODUS ist eine Mobilitätsstudie der Universität des Saarlandes zur Untersuchung des Alltagsmobilitätsverhaltens. Auf Basis freiwillig bereitgestellter, anonymisierter Bewegungsdaten werden Wege und Verkehrsstrukturen analysiert, um wissenschaftliche Erkenntnisse zur Mobilität zu gewinnen.
Das Projekt
MODUS ist ein Forschungsprojekt an der Universität des Saarlandes mit dem Ziel, Mobilitätsmuster im Alltag systematisch zu untersuchen.
Im Zentrum steht die Frage, wie sich Menschen im Umfeld der Universität bewegen und welche Faktoren ihr Mobilitätsverhalten beeinflussen. Dabei werden insbesondere Wege zwischen Wohnort, Universität und weiteren Alltagszielen betrachtet.
Die gewonnenen Daten dienen ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken und tragen dazu bei, ein besseres Verständnis für Mobilitätsstrukturen und -bedarfe zu entwickeln.
Das Projekt wird am Lehrstuhl von Prof. Kathrin Flaßkamp durchgeführt.
Datenverarbeitung und Datenschutz
Die im Rahmen der Studie erhobenen Daten werden pseudonymisiert verarbeitet und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke eingesetzt.
Ein wesentlicher Bestandteil des Datenschutzkonzepts ist die Trennung von Datenerhebung und Datenauswertung:
- Die erhobenen Daten werden zunächst an eine unabhängige Instanz übermittelt.
- Diese Instanz übernimmt eine weitergehende Verarbeitung der Daten.
- Erst danach werden die Daten in geeigneter Form dem Forschungsteam bereitgestellt.
Durch dieses Verfahren wird sichergestellt, dass keine direkte Zuordnung von Bewegungsdaten zu einzelnen Personen möglich ist.
Weitere technische Maßnahmen sorgen dafür, dass sensible Informationen – insbesondere zu Anfangs- und Endpunkten von Wegen – zusätzlich geschützt werden.

Zielgruppe
Die Studie richtet sich in erster Linie an:
- Studierende der Universität des Saarlandes
- Mitarbeitende der Universität
Darüber hinaus können auch externe Personen teilnehmen, indem sie die UdS-App installieren und sie über den Gast-Zugang nutzen.
Einordnung des Projekts
MODUS ist Teil der Mobilitätsforschung an der Universität des Saarlandes. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, bestehende Mobilitätsmuster besser zu verstehen und damit eine wissenschaftliche Grundlage für zukünftige Entwicklungen im Bereich Mobilität zu schaffen.
Teilnahme an der Studie
Die Teilnahme erfolgt über die offizielle UdS-App.
Nach Installation bzw. Öffnen der App kann die Studie MODUS innerhalb der App aktiviert werden. Vor Beginn werden alle relevanten Informationen zur Datenerhebung sowie die Einwilligung angezeigt.
FAQ
Den Campus weiterentwickeln, neue Mobilitätslösungen mitgestalten, selbst einen aktiven Beitrag zu einem Forschungsprojekt leisten – jetzt haben Sie die Chance dazu! Die Universität des Saarlandes untersucht im Rahmen der Mobilitätsstudie MODUS, wie Studierende und Beschäftigte täglich zur UdS gelangen und sich auf dem Campus bewegen.
"Ziel ist es, Verkehrsströme besser zu verstehen, um Mobilität nachhaltiger zu gestalten und die Campusinfrastruktur gezielt weiterzuentwickeln – wissenschaftlich fundiert und selbstverständlich datenschutzkonform. Damit das gelingt, benötigt unser Forschungsteam eine ausreichend große und valide Datenbasis – also möglichst viele Menschen, die an der Studie teilnehmen. Jede einzelne Teilnahme trägt dazu bei, ein präziseres Bild der Mobilität rund um die UdS zu gewinnen und damit konkrete Verbesserungen für alle möglich zu machen", betont Prof. Dr. Kathrin Flaßkamp. Sie leitet den Bereich "Modellierung und Simulation technischer Systeme in der Fachrichtung Systems Engineering" und zählt gemeinsam mit Matthias Paulus zu den Initiatoren der Mobilitätsstudie MODUS.
Mit Ihrer Teilnahme an MODUS leisten Sie einen wertvollen Beitrag, um die Mobilitätsangebote für die Wege zum und vom Campus noch besser auf die Anforderungen der UdS-Community abzustimmen. Die Forschungsergebnisse können als wichtige Grundlage für ein neues Mobilitätskonzept der Universität dienen.
Machen Sie mit und helfen Sie dabei, unsere UdS noch zukunftsfähiger, nachhaltiger und lebenswerter zu machen. Denn Mobilität betrifft uns alle: der tägliche Weg zur Universität, die Wege über den Campus, Verbindungen zwischen Standorten. Viele Herausforderungen lassen sich nur lösen, wenn wir wissen, mit welchen Verkehrsmitteln sich Menschen wirklich bewegen.
Dazu braucht es hochqualitative Daten – und hier spielen Sie eine entscheidende Rolle.
Die Mobilitätsstudie MODUS ermöglicht es dem Forschungsteam rund um Prof. Dr. Kathrin Flaßkamp:
- Mobilitätsmuster auf und zum Campus zu erkennen
- Engpässe zu identifizieren
- Szenarien im sogenannten "digitalen Zwilling" zu simulieren (z.B. "Was passiert, wenn Straße X gesperrt ist?")
- Nachhaltige Verbesserungen zu planen
- Infrastruktur und Angebote besser auf die Bedürfnisse von Studierenden und Beschäftigten abzustimmen – zum Beispiel mit der Realisierung neuer Radwege oder zusätzlicher Busverbindungen.
- Laden Sie sich das aktuelle Update der UdS-App herunter.
- Stimmen Sie der Teilnahme an der Mobilitätsstudie MODUS zu.
- Nutzen Sie die vielen Vorteile der App.
Aktuell ist die Teilnahme aus technischen Gründen nur mit Android-Geräten möglich. Das MODUS-Team arbeitet bereits an einer Lösung, um künftig auch Nutzerinnen und Nutzern von iOS-Geräten die Teilnahme zu ermöglichen.
Nein, eine Zuordnung zu einzelnen Personen ist nicht möglich.
Nach der Anonymisierung nutzt das Wissenschaftsteam der UdS die Bewegungsdaten, um:
- Mobilitätsmuster zu analysieren
- Wege und Verkehrsströme sichtbar zu machen
- sogenannte Origin-Destination-Matrizen zu erstellen. Diese zeigen aggregiert, zwischen welchen Gebieten Wege beginnen (Origin) und enden (Destination) und machen so Verkehrsströme nachvollziehbar.
Wichtig: Aus diesen Matrizen können keine einzelnen Personen identifiziert oder deren Wohnorte abgeleitet werden. Die Auswertungen erfolgen ausschließlich auf aggregierter Ebene. Zusätzlich setzt das Team Verfahren wie Blurring (räumliche Unschärfe) ein, um die Daten weiter zu schützen und die datenschutzkonforme Verarbeitung sicherzustellen. Dadurch lassen sich lediglich allgemeine Bewegungsmuster und Verkehrsströme erkennen, nicht jedoch die Wege einzelner Personen.
- in einem sogenannten digitalen Zwilling verschiedene Szenarien durchzuspielen – etwa:
- Welche Auswirkungen hätte eine Straßensperrung?
- Wo würden neue Radwege den größten Nutzen bringen?
- Wie lässt sich der Campus nachhaltiger gestalten?
Die Datenanalyse kann somit als wissenschaftliche Grundlage für Entscheidungen zur Campusentwicklung und für ein neues Mobilitätskonzept der Universität dienen.
Als Teilnehmerin oder Teilnehmer am Forschungsprojekt MODUS bleibt Ihre Privatsphäre jederzeit gewahrt. Die im Rahmen der Studie erhobenen Daten werden pseudonymisiert verarbeitet und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke eingesetzt.
Ein wesentlicher Bestandteil des Datenschutzkonzepts ist die Trennung von Datenerhebung und Datenauswertung. Durch dieses Verfahren wird sichergestellt, dass keine direkte Zuordnung von Bewegungsdaten zu einzelnen Personen möglich ist.
Weitere technische Maßnahmen sorgen dafür, dass sensible Informationen – insbesondere zu Anfangs- und Endpunkten von Wegen – zusätzlich geschützt werden.
- Die App sendet Daten verschlüsselt. Eine Identifizierung einzelner Personen ist nicht möglich.
- Die Datenspende wird dem externen Dienstleister ausschließlich pseudonymisiert übermittelt. Anschließend erfolgt eine vollständige Anonymisierung – beispielsweise wird durch Blurring (räumliche Unschärfe) verhindert, dass Ihr Wohnort nachvollzogen werden kann.
- Das Forschungsteam der UdS arbeitet mit Bewegungsmustern.
- Die freiwillige Teilnahme muss in der App aktiv bestätigt und kann jederzeit beendet werden.
Ja. Durch die regelmäßige Datenübertragung wird der Akku Ihres Smartphones etwas stärker beansprucht. Das ist notwendig, um verlässliche Forschungsdaten zu erhalten, führt jedoch zu einem leicht erhöhten Energieverbrauch.
Sie können die Teilnahme an MODUS in der UdS App jederzeit deaktivieren. So funktioniert es:
- Öffnen Sie MODUS in der UdS‑App (über die entsprechende Kachel).
- Scrollen Sie an das Ende der Seite.
- Ziehen Sie den Regler "Aus der Studie aussteigen" nach rechts.
Ja. Die UdS-App wurde von der TÜV Saarland Solutions GmbH erfolgreich rezertifiziert und trägt weiterhin das Prüfzeichen "TÜV geprüfte App". Auch die in die App integrierte Mobilitätsstudie MODUS wurde im Rahmen der Zertifizierung berücksichtigt.
Die Prüfung bestätigt, dass die UdS-App aktuelle Anforderungen an IT-Sicherheit, Datenschutz und Softwarequalität erfüllt. Grundlage der Zertifizierung sind unter anderem der TÜV-Anforderungskatalog für Apps, der internationale Sicherheitsstandard ISO/IEC 27001, aktuelle Standards des IT-Grundschutzes sowie der OWASP Mobile Application Security Verification Standard (MASVS).*
Für Teilnehmende der Mobilitätsstudie bedeutet dies: Die technische Umsetzung der App wurde von unabhängigen Expertinnen und Experten geprüft. Damit bietet die UdS-App eine verlässliche und sichere Grundlage für die freiwillige Teilnahme an MODUS.
* Quelle: App - TÜV Saarland Solutions
Das Projekt-Team

Prof. Dr. Kathrin Flaßkamp
Campus, Geb. A 5 1, Zi. 1.05
E-mail: kathrin.flasskamp[at]uni-saarland[dot]de
Tel.: +49 681 302 3769
Sprechzeit: Terminvereinbarung per Email
Die Stabsstelle Digitalisierung unterstützt das Projekt mit der Entwicklungsarbeit der UdS-App.

Matthias Paulus, M.Sc.
Geb. A 5.1, Raum 1.08
E-Mail: matthias.paulus[at]uni-saarland[dot]de
Tel.: +49 681 302 4180
