19.11.2026 – 17.12.2026

Gute wissenschaftliche Praxis, Open Science und Forschungsdatenmanagement

Wissenschaftliches Arbeiten erfordert neben fachlicher Expertise und innovativen Ideen die Beachtung anerkannter Regeln guter wissenschaftlicher Praxis. Nachvollziehbare, transparente Arbeitsprozesse bilden die Grundlage vertrauenswürdiger und verantwortungsvoller Forschung. Die Einhaltung wissenschaftlicher Standards ist hierbei essenziell.

Das Seminar vermittelt die Grundlage der Guten Wissenschaftlichen Praxis (GWP) und zeigt auf, welche Verantwortung Forschende gegenüber der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der Gesellschaft tragen. Es wird zudem auf Aspekte wie wissenschaftliche Integrität, Autorenschaft sowie wissenschaftliches Fehlverhalten und dessen Prävention eingegangen.

Die Grundprinzipien von Open Science unterstützen die Umsetzung der GWP im wissenschaftlichen Alltag. Die Teilnehmenden lernen die Grundprinzipien von transparenter Wissenschaft kennen und diskutieren, welche Chancen und Risiken Open Science für die Sichtbarkeit und Qualität von Forschung bietet. Sie lernen verschiedene Werkzeuge zur Umsetzung von Open Science kennen und wie diese miteinander in Zusammenhang stehen.

Ein Schwerpunkt des Seminars ist der Bereich Forschungsdatenmanagement. Hier werden Strategien und Werkzeuge für den nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten vorgestellt. Es wird vermittelt, wie Forschungsdaten über den gesamten Forschungsprozess hinweg strukturiert, dokumentiert, gespeichert und nachgenutzt werden können. Das Seminar richtet sich primär an Masterstudierende und Promovierende, aber auch Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen und alle Forschenden, die ihre Kenntnisse zu

Anbieter: Zentrum für Lehren und Lernen
Referent*innen: Steven Einsiedler, Dr. Alexander Kihm, Aline Meiser, Anastasiia Afanaseva und Dr. Ulrich Herb
Zeit: 19.11, 26.11, 03.12., 10.12. & 17.12, jeweils 16:00-19:00 Uhr
Ort: Geb. A4 2 Raum 0.15

Anmeldung


Zur den Referent*innen:

Steven Einsiedler begleitet die Themen wissenschaftliche Integrität, gute wissenschaftliche Praxis und die Ethik sicherheitsrelevanter Forschung an der Universität des Saarlandes. Als Leitung der Ombudsgeschäftsstelle unterstützt er Forschende bei Fragen rund um wissenschaftliche Integrität und trägt zur Sicherung hoher wissenschaftlicher Standards bei. Darüber hinaus betreut er die Geschäftsstelle der Kommission für die Ethik sicherheitsrelevanter Forschung (KEF) und unterstützt damit einen verantwortungsvollen Umgang mit Forschungsvorhaben, die sicherheitsrelevante Fragestellungen berühren.

Dr. Alexander Kihm ist Physiker und arbeitet in der Stabstelle für Digitalisierung an der Universität des Saarlandes. Hier ist er für das Projekt Forschungsdatenmanagement zuständig. Er unterstützt Forschende beim nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten gemäß den FAIR-Prinzipien und fördert die Etablierung transparenter, nachnutzbarer und zukunftsfähiger Forschungsprozesse.

Aline Meiser ist Teil des Dezernats Forschungsmanagement der Universität des Saarlandes. Dort ist sie die zentrale Ansprechperson rund um das Thema Open Science und engagiert sich für die Förderung einer offenen, transparenten und nachhaltigen Wissenschaftskultur.

Anastasiia Afanaseva und Dr. Ulrich Herb sind Open Access-Experten an der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek (SULB). Dort sind sie für die Servicestelle Open-Access-Saar tätig. Dr. Herb ist außerdem Leiter der Publikations- und Forschungsservices der SULB. Sie unterstützen die Mitglieder der saarländischen Forschungseinrichtungen in allen Fragen rund um das Publikationswesen und beraten insbesondere über die Möglichkeiten des Open Access.