• Das Team

      mehr

Neuigkeiten aus dem Arbeitsbereich Sportsoziologie

Learning to Know European Sports Cultures – Internationales Austauschprogramm erfolgreich abgeschlossen

Im Rahmen des internationalen Austauschprogramms „Learning to Know European Sports Cultures“ trafen sich Anfang des Jahres Studierende der Universität Mostar (Bosnien‑Herzegowina) und des SWI, um gemeinsam zu lernen, zu forschen und europäische Sportkulturen aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen. Das in Zusammenarbeit zwischen dem SWI und der Universität Mostar von Prof. Dr. Werner Pitsch und Patrick Braeunig (Saarbrücken) sowie Prof. Rijad Novaković und Amel Jazvin (Mostar) initiierte und realisierte Programm stellte dabei neben fachlichen Inhalten insbesondere den interkulturellen Austausch und das gemeinsame Arbeiten in internationalen Gruppen in den Mittelpunkt.

Nach einer vorbereitenden Online‑Phase besuchten die Studierenden aus Mostar das Institut vom 23. bis 27. Februar. In dieser ersten Mobilitätsphase nahmen sie an Seminaren, sportpraktischen Einheiten und kulturellen Aktivitäten teil und erhielten Einblicke in die lokale Hochschul‑ und Sportkultur. Vom 9. bis 13. März folgte die zweite Mobilitätsphase an der Universität Mostar, bei der die gemeinsame akademische Arbeit durch weitere Seminare, Forschungsaufgaben sowie Begegnungen vor Ort vertieft wurde.

Abgeschlossen wurde das durch ERASMUS+ geförderte Austauschprogramm mit einer gemeinsamen Online‑Reflexion, in der die Ergebnisse in Präsentationen und kurzen Videos zusammengefasst wurden. Das Projekt leistete einen wichtigen Beitrag zur Internationalisierung des Instituts und stärkte den europäischen Hochschulaustausch. Weitere Kooperationen mit europäischen Partneruniversitäten sind bereits in Planung.

 

Einrichtung eines Mobilitätsfensters in den Sportwissenschaften

Im Rahmen des Besuchs einer Delegation der Vytautas Magnus University (Kaunas, Litauen) an der Universität des Saarlandes wurde ein bedeutender Schritt zur Internationalisierung der Sportwissenschaften vollzogen. In einer gemeinsamen Sitzung der Präsidien wurde ein Abkommen zur Einrichtung eines Mobilitätsfensters in den Sportwissenschaften unterzeichnet, an dessen Entwicklung und Umsetzung Prof. Dr. Werner Pitsch maßgeblich beteiligt war.

Das Mobilitätsfenster schafft einen verlässlichen strukturellen Rahmen für die studentische Mobilität zwischen den Partneruniversitäten. Studierende erhalten dadurch die Möglichkeit, Auslandsaufenthalte curricular sinnvoll und ohne Studienzeitverlust in ihr Studium zu integrieren. Gleichzeitig wird die Anerkennung im Ausland erbrachter Studienleistungen systematisch erleichtert.

Die Vereinbarung stellt einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der internationalen Zusammenarbeit dar und stärkt insbesondere im Kontext der europäischen Hochschulallianz Transform4Europe (T4EU) die Mobilität und den interkulturellen Austausch.

Für den Arbeitsbereich Sportsoziologie eröffnet das Abkommen neue Perspektiven zur nachhaltigen Integration internationaler Lehr- und Lernformate und trägt dazu bei, Studierenden wertvolle Erfahrungen in einem europäischen Hochschulkontext zu ermöglichen.