In seinem Essay geht er der Frage nach, wie sich, ausgehend von der ikonischen Statue des weltberühmten Hieroglyphenentzifferers Jean-François Champollion im Ehrenhof des Collège de France, der republikanische Universalismus nach den Erfahrungen von Kolonialismus, Gewalt und Kulturtod neu denken lässt.
Markus Messling forscht zur Geschichte europäischer Kulturreflexion, zu Europas Verhältnis zur Welt und Fragen von Universalität. Bevor er 2024 gemeinsam mit Christiane Solte-Gresser die Leitung des Käte Hamburger Kollegs für kulturelle Praktiken der Reparation (CURE) übernahm, leitete er an der UdS den ERC Consolidator Grant "Minor Universality: Narrative World Productions After Western Universalism".
Markus Messling, CEUS-Gründungs- und Collegiumsmitglied seit 2021, war vor seiner Professur für Romanische und Allgemeine Literatur- und Kulturwissenschaft an der UdS stellvertretender Direktor des deutsch-französischen Forschungszentrums für Sozial- und Geisteswissenschaften Centre Marc Bloch und Professor für Romanische Literaturen an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften (Academia Europaea) und hatte Gastprofessuren und Fellowships in Paris, Cambridge, London und Kobe, Japan.
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