Das Studentische Gesundheitsmanagement der UdS
Der Aufbau des Studentischen Gesundheitsmanagements startete am 1. Februar 2021 mit Unterstützung der Techniker Krankenkasse. Ziel war und ist es, Studierende dabei zu unterstützen, gesund, leistungsfähig und erfolgreich durch ihr Studium zu gehen. Seitdem werden bestehende Gesundheitsangebote an der Universität gebündelt, weiterentwickelt und stärker in den Studienalltag integriert.
Bis 2025 lief das Projekt unter dem Namen fit4more. Heute bündelt das Studentische Gsundheitsmanagment unter dem Namen UNIBOOST zahlreiche gesundheitsfördernde Maßnahmen für Studierende.
Das Studium ist eine wichtige Lebensphase, die häufig mit neuen Herausforderungen verbunden ist:
- Auszug aus dem Elternhaus
- Übergang zwischen Studium und Beruf
- Orientierung und Identitätsentwicklung
- steigender Leistungsdruck im Studium
Ein gesundheitsförderliches Hochschulumfeld kann dabei helfen, Belastungen zu reduzieren, Ressourcen zu stärken und langfristige Gesundheitskompetenzen aufzubauen.
Das Studentische Gesundheitsmanagement verfolgt mehrere zentrale Ziele:
- Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Studierenden
- Aufbau langfristiger Gesundheitskompetenzen für Studium und Beruf
- Integration gesundheitsfördernder Angebote in den Studienalltag
- Entwicklung einer gesunden Lern-, Arbeits- und Lebensumgebung an der Universität
Die Maßnahmen konzentrieren sich insbesondere auf folgende Themenfelder:
- Bewegung und körperliche Aktivität
- gesunde Ernährung
- psychische Gesundheit und Stressmanagement
- Gesundheitskompetenzen und Schlüsselqualifikationen
Auch Themen wie Prüfungsangst, gesunder Schlaf oder Zeitmanagement werden auf Grundlage von Studierendenbefragungen in die Angebote integriert.
Internationale Auszeichnung: FISU Healthy Campus Platin
Durch die zahlreichen Aktivitäten im Bereich der Gesundheitsförderung wurde die Universität des Saarlandes im Rahmen des internationalen Programms FISU Healthy Campus mit dem Platin-Status ausgezeichnet.
Diese Auszeichnung würdigt Hochschulen, die Gesundheit systematisch in ihre Strukturen, Programme und Campusentwicklung integrieren.
Okanagan Charta
Mit der Unterzeichnung der Okanagan Charter hat sich die Universität außerdem verpflichtet, Gesundheit langfristig in allen Bereichen der Hochschulentwicklung mitzudenken – von Studium und Lehre über Forschung bis hin zur Gestaltung der Campusumgebung.
Damit bekennt sich die Universitätsleitung zu einer nachhaltigen Strategie für eine gesunde Hochschule.
Die Steuerungsgruppe
Gesundheit hat viele Facetten. Und daher haben sich die unterschiedlichsten universitätsinternen und universitätsnahen Akteur*innen zusammengeschlossen, um euch vor allem mit Angeboten aus den Bereichen Bewegung, psychische Gesundheit, gesunde Ernährung und Kompetenzen für Studium und Beruf sowohl mental fit als auch körperlich gesund durchs Studium zu bringen.
Und diese Partner*innen sind dabei:
Der AStA vertritt die Studierendenschaft in all ihren Belangen gegenüber der Universität. Zu dieser Vertretung gehört auch, Projekte zu unterstützen, von denen Studierende profitieren und die den Studienalltag erleichtern.

Das Hochschulsportzentrum bietet als Zentrale Einrichtung der Universität des Saarlandes den Studierenden und Bediensteten jährlich ca. 600 Sport- und Bewegungsangebote in über 70 Sportarten. Mit mehr als 4.000 Teilnehmer*innen pro Woche ist das Hochschulsportzentrum einer der größten Sportanbieter des Saarlandes.

Die Medizinische Psychologie ist ein eigenständiges Fachgebiet innerhalb der Humanwissenschaft Medizin. Sie ist in der medizinischen Forschung und der medizinischen Lehre vertreten. In der universitären Lehre liegt unser Schwerpunkt auf der Vermittlung medizinpsychologischer und medizinsoziologischer Kompetenzen. Ein besonderes Anliegen ist die Vermittlung kommunikativer Fertigkeiten und die Verbesserung der Arzt-Patient-Kommunikation. Im Rahmen des Projektes fit4more - gesund studieren werden wir die wissenschaftliche Evaluation des Vorhabens übernehmen.
Hochschulgastronomie:
Das Studierendenwerk Saarland e.V. betreibt die Mensen und Cafeterien an den saarländischen Hochschulen. Wir versorgen Studierende und Bedienstete aus aller Welt mit gesundem Essen. Mit einer großen Auswahl an wechselnden, spannenden, internationalen und authentischen Gerichten bieten wir Essen, vom Frühstück bis zum Abendessen, zu günstigen Preisen und stets unter Berücksichtigung der Umwelt und mit dem Anspruch auf Nachhaltigkeit. Wir stellen die soziale Verantwortung in den Mittelpunkt unserer Arbeit.
Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle:
Die Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle steht allen Studierenden und Mitarbeiter*innen der Universität des Saarlandes und anderer saarländischen Hochschulen zur kostenlosen und vertraulichen Inanspruchnahme zur Verfügung. Wir beraten bei Studien- und/oder persönlichen Problemen. Neben Einzelgesprächen bieten wir auch Workshops zu unterschiedlichen Themen an. Die Anmeldung erfolgt unbürokratisch per Telefon, Email oder persönlich. In dringenden Fällen bieten wir einmal wöchentlich eine offene Sprechstunde an.

Prävention bedeutet im eigentlichen Sinne jene Vorbeugung, die sich nicht auf eine Sucht alleine bezieht, sondern auf die Gesundheits- und Lebenskompetenz eines Menschen selbst.
Die Gesundheit und das Wohlbefinden eines Menschen sind die wichtigsten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Funktionieren im alltäglichen Leben.
Die UdS hat sich zum Ziel gesetzt, dies gemeinsam mit euch zu erreichen.
Die Beratungsstelle engagiert sich im Bereich der Studentischen Gesundheit in folgenden Bereichen:
- Fragen zu Missbrauch und Abhängigkeit von Suchtmitteln - insbesondere bei der Auswahl der Therapien sowie Kliniken, Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen,
- Schulungen im Umgang mit suchtmittelabhängigen Menschen.
Im Bereich „Prävention und Gesundheitsförderung“ bietet die TK ein bedarfsorientiertes und innovatives Produktportfolio an und nimmt eine aktive Rolle in der Gestaltung der Präventionspolitik ein. Seit fast 20 Jahren unterstützt und berät die TK Unternehmen und Hochschulen bei der Einführung und Etablierung eines Gesundheitsmanagements. Dabei ist der TK eine ganzheitliche Herangehensweise besonders wichtig. Ziel ist es, die gesundheitlichen Rahmenbedingungen zu verbessern und zum Wohlbefinden aller beizutragen. Das Engagement der TK zum Studentischen Gesundheitsmanagement (SGM) beruht auf dem „Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention“, mit dem der Gesetzgeber 2015 die Krankenkassen beauftragt hat, in der Lebenswelt Hochschule den Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen zu stärken, die gesundheitliche Situation Studierender zu erheben und geeignete Maßnahmen zu unterstützen.

Schlüsselkompetenzen:
Das Schlüsselkompetenzen-Programm der Universität des Saarlandes im Zentrum für Lehren und Lernen (ZeLL) richtet sich an Studierende, Lehrende, Wissenschaftler*innen, Gasthörer*innen und weitere Hochschulangehörige. Die Veranstaltungen bieten den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihre Schlüsselkompetenzen für Studium, Beruf, Lehre und Wissenschaft in kleinen Gruppen gezielt weiterzuentwickeln. Die Veranstaltungen und Angebote werden von erfahrenen Expert*innen geleitet.
Gasthörerstudium:
Das Gasthörerstudium bietet wissenschaftlich Interessierten die Möglichkeit, sich aus vielen hundert für Gasthörer*innen geöffneten Lehrveranstaltungen ein individuelles Programm zusammenzustellen. Der Besuch von Vorlesungen und Seminaren, die für Gasthörer*innen geöffnet sind, hat seinen ganz besonderen Reiz aufgrund des Aufeinandertreffens unterschiedlicher Generationen.
Zusätzlich zum eigentlichen Gasthörerstudium bietet das ZeLL als "Appetithäppchen" ein Begleitprogramm (Brückenkurse, Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, Schlüsselkompetenz-Workshops etc.) an.

Kontakt

Stark studieren. Gesund leben.
Studentisches Gesundheitsmanagement
UNISPORT-Zentrum
Dr. Simone Flick
Leitung und -koordination SGM
+49 (0)681/302-57574









