Medievalia

Medievalia. Interdisziplinäres mediävistisches Forschungskolloquium

Unter dem Namen Medievalia organisieren die Professur für die Geschichte des Mittelalters an der Universität des Saarlandes (Cristina Andenna) und der Arbeitsbereich Germanistische Mediävistik der Universität Graz (Julia Zimmermann) ein interdisziplinäres mediävistisches Forschungskolloquium.

Die digitale Vortragsreihe möchte die Mittelalterdisziplinen nicht nur vernetzen und sichtbar machen, sondern auch Kolleginnen und Kollegen, Studierende und Interessierte gleichermaßen zum fachübergreifenden Gespräch einladen. Ziel der Reihe ist es, Einblicke in aktuelle Forschungsthemen und Projekte der Mediävistik auch universitätsübergreifend zu gewähren. Weil die mediävistischen Fachdisziplinen ohne den berühmten Blick über den Tellerrand der jeweiligen Fächergrenzen kaum auskommen, sind uns interdisziplinäre Zugänge, diachrone Betrachtungsweisen und komparatistische Ansätze wichtige Anliegen.

Wintersemester 2026/27

Die Professur Geschichte des Mittelalters der Universität des Saarlandes und der Arbeitsbereich Germanistische Mediävistik der Universität Graz laden wieder herzlich zur digitalen Vortragsreihe Medievalia.

Frauen schreiben, Frauen gestalten. Weibliche Text-und Kunstproduktion im Mittelalter

Nächster Vortrag: Margit Dahm (Germanistische Mediävistik, Universität Kiel)
Titel:Von Frauenhand geschrieben. Kolophone als Spuren weiblicher Textproduktion.
Zeit: Mi., 28. 10. 2026, 18.30 Uhr

Online Zugang:

Wird auf Anfrage per E-mail bereitgestellt.

Anmeldung und Kontakt: 
Cristina Andenna (cristina.andenna(at)uni-saarland.de) und
Julia Zimmermann (julia.zimmermann(at)uni-graz.at)

 

Das Programm:

Mi., 28. Oktober 2026, 18.30 Uhr
Margit Dahm (Germanistische Mediävistik, Universität Kiel)
Von Frauenhand geschrieben. Kolophone als Spuren weiblicher Textproduktion.

Mi., 18. November 2026, 18.30 Uhr
Christine Jakobi-Mirwald (Kunstgeschichte, freie Kunsthistorikerin)
Stickende Nönnchen? Bücher und Textilien aus dem Doppelkloster Engelberg.

Mi., 09. Dezember 2026, 18.30 Uhr
Eva Schlotheuber (Mittelalterliche Geschichte, Heinrich Heine Universität Düsseldorf)
Freundschaftsbriefe und ‚heiße‘ Geschenke –kollektives Schreiben in den Briefen der Nonnen aus dem Kloster Lüne.

Mi., 20. Januar 2027, 18.30 Uhr
Christina Abel (Geschichte des Mittelalters, Universität des Saarlandes)
"Zwischen all den Briefen, die ich für die Herrin zu erledigen habe ... ". Die Briefe von Alamanda Sapera, Hofdame der römisch-deutschen Königin Isabella von Aragón († 1330), als Beispiel für weibliche Schriftlichkeit?
 


Header-Bild und Kacheln: Ambrogio Lorenzetti, Effetti del buon governo in città, Freskenzyklus in der Sala dei Nove des Palazzo Pubblico von Siena, commons.wikimedia.org/w/index.php