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Podiumsdiskussion "Zwischen Meinung und Macht – Wie Gender Debattenkultur prägt"
Dienstag, 09.06.2026 um 18:30 Uhr mit anschließendem Umtrunk auf der Dachterrasse
Geb. E 1.1, Raum 407
Teilnehmerinnen Podium: Prof. Dr. Cristina Andenna, Prof. Dr. Daniela Braun, Prof. Dr. Astrid M. Fellner und Dr. Viktoria Knoll
Moderation: Nicole Scharf und Ronja Hildebrandt
In öffentlichen Räumen lässt sich häufig beobachten, dass Debatten eskalieren oder die Gesprächspartner*innen aneinander vorbeireden. Besonders deutlich zeigt sich dies in Debatten, die das Thema Gender berühren. Die Gründe dafür sind vielfältig: populistische Vereinfachungen, das Beharren auf der eigenen Position, eingeschränkte Perspektiven sowie persönliche Abneigungen und Abwertungen gegenüber dem Gegenüber.
Die Veranstaltung setzt an diesem Punkt an – nicht mit dem Ziel, eine umfassende Analyse dieser Dynamiken zu leisten, sondern um davon zu lernen, wie Diskursräume anders gestaltet werden können. Dazu werfen wir einen gezielten Blick in einzelne wissenschaftliche Disziplinen: Wir fragen, wie Diskussionen auf wissenschaftlicher Ebene einzuordnen sind, welche Methoden sich für den alltäglichen Diskurs fruchtbar machen lassen und wo der wissenschaftliche Diskurs selbst an seine Grenzen stößt.
Das Thema Gender wird dabei aus verschiedenen Perspektiven aufgegriffen: als Forschungsgegenstand, über den innerhalb der Wissenschaft Diskurs geführt wird, und als gesellschaftliche Dimension, die beeinflusst, welche Stimmen gehört werden und welche nicht.
Durch den Abend führen Nicole Scharf und Ronja Hildebrandt vom Gleichstellungsbüro, die gemeinsam mit Prof. Dr. Cristina Andenna, Prof. Dr. Daniela Braun, Prof. Dr. Astrid M. Fellner und Dr. Viktoria Knoll von der Universität des Saarlandes eine Diskussion gestalten, die zum Mitdenken und Nachfragen einlädt.
Im Anschluss laden wir auf die Dachterrasse ein, wo bei kühlen Getränken noch Zeit bleibt, ins Gespräch zu kommen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine bereichernde Diskussion!
Veranstaltung in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro und dem AStA der Universität des Saarlandes.
Film Screening "Second Nature"
Film “Second Nature – Gender and Sexuality in the Animal World”
Einführung: Dr. Alexander Stöger, Universität des Saarlandes
Was wir über die Tierwelt zu wissen glauben, stammt oft aus bildgewaltigen Dokumentarfilmen, erzählt von bekannten Sprecher:innen, um uns das faszinierende Exotische und Fremde nahe zu bringen. Doch wie viel davon sagt eigentlich mehr über uns aus als über die Tiere? Und wie prägen unsere Vorstellungen unseren Blick auf die Tierwelt und letztlich auf uns selbst?
Second Nature stellt sich genau diesen Fragen. Der preisgekrönte Film der trans Evolutionsbiologin Dr. Joan Roughgarden zeigt eine Tierwelt, in der gleichgeschlechtliche Partnerschaften und Adoptionen, biologischer und sozialer Geschlechterwechsel und matriarchale Strukturen zum Alltag gehören – und rückt damit verbreitete Vorstellungen vom „Alphamännchen“ oder dem Löwen als dem König der Tiere in ein neues Licht.
Erzählt von Elliot Page eröffnet der Film eine Perspektive, in der vermeintlich „unnatürliches“ Verhalten als selbstverständlicher Teil biologischer Vielfalt im Tierreich erscheint. So wird sichtbar, wie sehr unsere Bilder von Natur von gesellschaftlichen Vorstellungen geprägt sind.
Second Nature lädt dazu ein, die Tierwelt – und uns selbst – neu zu betrachten.
Die Vorführung findet in Kooperation mit dem wissenschaftshistorischen Seminar „Animal Kingdom – Looking at Wildlife to Create Society“ der Universität des Saarlandes unter der Leitung von Dr. Alexander Stoeger statt.
Kino 8 1/2 SECOND NATURE | kino achteinhalb

Feministische Filmtage im Filmhaus Saarbrücken 25.05. - 31.05.
Frauen sind auf deutschen Kinoleinwänden noch immer unterrepräsentiert und wenn sie erscheinen, dann häufig in stereotypen Rollen: jung, schlank, definiert über Beziehungen. Doch entscheidend ist nicht nur, ob Frauen sichtbar sind, sondern wie sie erzählt werden.
Diese Filmreihe setzt genau hier an: Sie bringt Geschichten auf die Leinwand, die Perspektiven erweitern, Klischees hinterfragen und neue Bilder schaffen.
Das Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes lädt gemeinsam mit dem Filmhaus Saarbrücken und dem Frauenbüro Saarbrücken zu einer besonderen Filmreihe ein. Gezeigt werden Werke, die die Lebensrealitäten von FLINTA*-Personen in den Mittelpunkt stellen – vielschichtig, kraftvoll und jenseits gängiger Stereotype.
Die Filme erzählen von politischem Widerstand, feministischen Kämpfen, Körpernormen, Sucht, Trauma und Selbstermächtigung und eröffnen Räume für neue Blickwinkel und Gespräche.
Programm:
- Mo, 25.05. · 19 Uhr – Feminism WTF
- Di, 26.05. · 19 Uhr – The Outrun
- Mi, 27.05. · 19 Uhr – My Stolen Planet
- So, 31.05. · 17 Uhr & 19 Uhr – Die Unbeugsamen, Teil 1 & 2
Der Eintritt ist kostenfrei. Für weitere Infos, Trailer und Platzreservierung hier klicken.
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Prof.in Dr.in Astrid Fellner
amerikanistik(at)mx.uni-saarland.de
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