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Tagungen 2026
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- © Alexander Stoeger, CEUS
Vergangene Tagungen und wissenschaftliche Veranstaltungen
Multidisziplinärer Workshop
Vom 8. bis 11. Oktober 2025 organisierte Dr. Ulla Connor, Postdoktorandin im Nachwuchskolleg Europa, gemeinsam mit Jun.-Prof. Dr. Carola Fricke einen multidisziplinären, internationalen Workshop zum Thema Ungleichheiten in grenzüberschreitenden Regionen in Europa. Diese Ungleichheiten, die durch die jüngsten politischen, ökologischen und wirtschaftlichen Krisen verstärkt wurden, stellen die langfristigen Ziele der Europäischen Union in Bezug auf die wirtschaftliche, soziale und territoriale Kohäsion in Frage. Ziel des Workshops war es, innereuropäische Grenzregionen und ihre verschiedenen Dimensionen grenzüberschreitender Ungleichheiten zu untersuchen, um so die Interdependenzen zwischen koexistierenden Ungleichheiten als Effekte oder Bedingungen von Integrationsprozessen über (nationale) Grenzen in Europa hinweg zu entschlüsseln.
Die Veranstaltung war zugleich das 5. Exzellenzlabor Europa und fand im Rahmen der Kooperation mit der Villa Vigoni statt.
Internationale Summer School
Vom 4. bis 8. August 2025 organisierten die Kollegiat*innen Evgenia Dourou (Komparatistik), Philipp König (Politikwissenschaft) und Dr. Alexander Stoeger (Wissenschaftsgeschichte) die internationale Summer School “Kaleidoscoping Europes. Questioning a Continent from Within and Without”. Ziel der Summer School war es, Europa interdisziplinär und aus unterschiedlichen Standpunkten zu hinterfragen und neu zu denken; das Kaleidoskop wurde als Denkbild herangezogen, um die Multiperspektivität der Herangehensweise zu veranschaulichen.
Insgesamt nahmen 30 Nachwuchswissenschaftler*innen aus zehn Nationen an der Summer School teil – darunter Deutschland, Griechenland, Italien, Portugal, Polen, Großbritannien, Belgien, Tschechien, Österreich sowie aus Indien, Marokko, China und den USA.
Internationaler Workshop
Vom 2. bis 4. April 2025 organiserte Dr. Agnieszka Hudzik, Postdoktorandin im Nachwuchskolleg Europa gemeinsam mit Dr. José Luis Nogales Baena (Universidad Internacional de La Rioja) den internationalen Workshop "The Politics of Literature between East-Central Europe and Latin America". Der Workshop untersuchte die intellektuellen, kulturellen und literarischen Verflechtungen zwischen Lateinamerika und den Ländern Ostmitteleuropas. Im Mittelpunkt standen das Zusammenspiel von Literatur und Politik sowie historisch-soziale Machtverhältnisse und geokulturelle Faktoren. Die Vorträge von Gästen aus Deutschland, Polen, Spanien, Albanien, Mexiko und den Niederlanden erkundeten das transgressive Potenzial der Literatur bei der Gestaltung unserer politischen Vorstellungskraft und beleuchteten die kulturellen Beziehungen zwischen diesen beiden Regionen.
Internationaler Workshop
Am 27. und 28. Mai 2024 organisierte Dr. Ulla Connor, Postdoktorandin im Nachwuchskolleg Europa, zusammen mit Dr. Lola Aubry (Universität Luxemburg) an der Universität des Saarlandes einen Workshop zum Thema grenzüberschreitende Ungleichheiten. In einem Kontext, in dem Ungleichheiten weiterhin hauptsächlich auf nationaler Ebene untersucht und debattiert werden, ist es entscheidend, ihre grenzüberschreitenden Implikationen und Dimensionen nicht aus den Augen zu verlieren. Die Unterschiede in Einkommen, Zugang zu öffentlichen Ressourcen und Infrastrukturen sowie in Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten innerhalb der Großregion veranschaulichen diese Realität. Die Teilnehmenden des Workshops untersuchten diese grenzüberschreitenden Ungleichheiten anhand des Beispiels der Großregion, die oft als Modell für erfolgreiche europäische Integration angeführt wird.