
Rückblick: SOUNDS Kick-off
Vor zwei Wochen hatte SOUNDS (Societal Observatory Using Novel Data Sources) sein großes Kick-off. Es war ein ganz besonderer Tag an der Universität des Saarlandes
Hier geht's zu den Fotos von Jörg Puetz, Universität des Saarlandes.
Das gesamte SOUNDS-Team und unsere interessierten Gäste konnten darüber in den Austausch gehen, was wir aufbauen und warum es wichtig ist. Ein großes Dankeschön an alle, die diesen Tag ermöglicht haben, und die zu diesem inspirierenden Auftakt dabei waren.
Ein besonderer Dank geht an unsere großartigen Sprecher:innen: Universitätspräsident Ludger Santen für die Eröffnung des Tages; Daniela Braun und Ingmar Weber für Einblicke in unsere Forschung; Anke Köhler, die die Essenz von SOUNDS vorstellte; Oberbürgermeister Uwe Conradt und Jakob von Weizsäcker für ihre ermutigenden Worte; sowie Fabius Leibrock für die hervorragende Moderation.
Ein großer Dank geht auch an unsere beiden Keynote-Speakerinnen: Melanie Revilla teilte Erkenntnisse aus mehr als sechs Jahren ERC-geförderter Forschung zu neuen Formen der Datenerhebung. Christina Elmer gab uns einen faszinierenden Einblick in den Datenjournalismus und zeigte, wie kreative Ansätze wie Datenspenden und Proxydaten helfen können, Datenlücken bei gesellschaftlich relevanten Themen zu schließen. Zwei Vorträge, die deutlich machten, wie viel wissenschaftliche und journalistische Zugänge zu neuen Datenquellen gemeinsam haben.
Ein herzlicher Dank geht außerdem an unsere Workshop-Partner Triathlon und East Side Fab, die am Nachmittag zwei Hands-on-Workshops durchführten. Bei Triathlons Design-Thinking-Fast-Track konnten die Teilnehmenden erleben, wie aus Forschungsideen oder neuen Technologien echte Innovationen entstehen. Der Workshop von East Side Fab machte mit LEGO® SERIOUS PLAY® abstrakte Diskussionen über Datenkompetenz greifbar und entwickelte konkrete Ansatzpunkte für eine zukünftige Zusammenarbeit zwischen SOUNDS und der saarländischen Wirtschaft sowie der Stadt Saarbrücken.
Und natürlich ein großes Dankeschön an Wolfgang Maaß, der als DJ bei SOUNDS Beats am Abend für beste Stimmung gesorgt hat!
Über den Kick-off und unsere Arbeit wurde zudem auch in den Medien berichtet: in der Saarbrücker Zeitung vom 07. September sowie im „Aktuellen Bericht“ des Saarländischen Rundfunks vom 2. September.
Stellenausschreibung: W3-Professur (m/w/x) im Bereich Computational Social Science
Wir vergrößern unser Team! Wir suchen eine W3-Professur (m/w/x) im Bereich Computational Social Science!
Diese Professur ist hinsichtlich des spezifischen Forschungsschwerpunkts der/des Bewerbers/der Bewerberin innerhalb des Fachgebiets Computational Social Science offen. Die/der erfolgreiche Bewerber/in legt ihre/seine eigene Forschungsagenda fest, vorausgesetzt, diese zeugt von Exzellenz im Bereich Computational Social Science, befasst sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen, nutzt neuartige digitale Datenquellen und stellt klare Verbindungen zur Informatik her.
Wir suchen eine/n Wissenschaftler*in mit hervorragendem internationalem Ruf in der Computational Social Science und einer überzeugenden Bilanz bei der Arbeit mit neuartigen digitalen Datenquellen zur Untersuchung gesellschaftlich relevanter Fragestellungen. Zu Ihren Fachkenntnissen sollten computergestützte Methoden wie Netzwerkanalyse, automatisierte Textanalyse, die Analyse groß angelegter digitaler Verhaltensdaten sowie KI-basierte Modellierung gehören. Sie sollten offen für eine formelle Anbindung an den Fachbereich Informatik sein. Sie verfügen über ein etabliertes internationales Forschungsnetzwerk, eine hervorragende Bilanz an hochkarätigen Publikationen sowie an Drittmittel, einschließlich eingeworbener Fördermittel und eingereichter Anträge. Sie sollten zudem bereit sein, die Rolle als Projektleiter in koordinierten Förderinitiativen wie den Sonderforschungsbereichen zu übernehmen. Die Bereitschaft, auf Englisch zu lehren, wird ebenso erwartet wie die Bereitschaft, mittelfristig auch auf Deutsch zu lehren.
Bewerbungsschluss: 15. Oktober 2026
Vollständige Ausschreibung: www.uni-saarland.de/fileadmin/upload/verwaltung/stellen/Wissenschaftler/W2906_W3_SOUNDS_CompSocScien_EN.pdf
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen.
Stellenausschreibung: W2-Professur (W3-Tenure-Track) (m/w/x) im Bereich der Politik-, Sozial- oder Kommunikationswissenschaften
Wir vergrößern unser Team! Wir suchen eine W2-Professur (W3-Tenure-Track) (m/w/x) im Bereich der Politik-, Sozial- oder Kommunikationswissenschaften!
Diese Professorenstelle ist hinsichtlich des spezifischen Forschungsschwerpunkts des Bewerbers innerhalb des Fachgebiets der Politik-, Sozial- oder Kommunikationswissenschaften offen. Der/die erfolgreiche Bewerber*in legt seine/ihre eigene Forschungsagenda fest, vorausgesetzt, diese zeichnet sich durch Exzellenz auf dem Gebiet aus, befasst sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen, nutzt neuartige digitale Datenquellen und stellt klare Verbindungen zur Informatik her.
Wir erwarten von Ihnen, dass Sie extern finanzierte Forschungsprojekte entwickeln und leiten, einschließlich der Einreichung von Förderanträgen auf nationaler und europäischer Ebene, und dass Sie sich aktiv an koordinierten Förderinitiativen wie den Sonderforschungsbereichen beteiligen. Zu Ihren Lehraufgaben gehören Lehrveranstaltungen zu empirischer Sozialforschung, digitaler Kommunikationsforschung und computergestützten Methoden, die auch im Rahmen verwandter Studiengänge in benachbarten Disziplinen angeboten werden. Die Stelle umfasst zudem die Betreuung von studentischen Abschlussarbeiten und die Begleitung von Nachwuchswissenschaftlern.
Wir suchen eine/n Wissenschaftler*in mit hervorragendem akademischem Ruf in den Bereichen Politikwissenschaft, Soziologie und/oder Kommunikationswissenschaft, mit einem empirischen und quantitativen Schwerpunkt sowie nachweislicher Erfahrung im Umgang mit neuartigen digitalen Datenquellen zur Untersuchung gesellschaftlich relevanter Fragestellungen. Sie sollten zudem offen für eine formelle Anbindung an den Fachbereich Informatik sein. Sie verfügen über ein etabliertes internationales Forschungsnetzwerk sowie eine hervorragende Bilanz relevanter Veröffentlichungen und Drittschmittelförderung, einschließlich bewilligter Fördermittel, eingereichter Anträge oder in Vorbereitung befindlicher Anträge. Die Bereitschaft, auf Englisch zu lehren, wird erwartet, ebenso wie die Bereitschaft, mittelfristig auch auf Deutsch zu lehren. Die Habilitationsprüfung erfolgt nach den Kriterien der Tenure-Track-Regelung der Universität.
Diese Professur ist eine befristete Anstellung im öffentlichen Dienst („Beamtenverhältnis auf Zeit“) für eine Dauer von maximal fünf Jahren. Bei positivem Ausgang des Habilitationsverfahrens (Lehrbeurteilung und externe Begutachtung der Forschungsleistung) wird der/die Berufene in eine unbefristete Professur (auf Lebenszeit) in der deutschen akademischen Besoldungsgruppe W3 befördert.
Bewerbungsschluss: 15. Oktober 2026
Vollständige Ausschreibung: www.uni-saarland.de/fileadmin/upload/verwaltung/stellen/Wissenschaftler/W2905_W2TTW3_SOUNDS_PolSocComScien_EN.pdf
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen.

Projekt der SOUNDS Co-Leitung von EU-Kommission als „Success Story" ausgewählt
Die Europäische Kommission hat das Projekt ActEU (Activating European Citizens' Trust in Times of Crisis and Polarization) auf ihrem Research-&-Innovation-Portal als „Success Story" vorgestellt. Das Projekt kartierte politisches Vertrauen, Verhalten und Repräsentationsgefühl europäischer Bürger:innen und zeigt: Vertrauen in Politik ist ungleich verteilt – am höchsten auf lokaler und regionaler Ebene, während es auf nationaler und EU-Ebene stärker schwankt. Wissenschaftliche Leiterin war Prof. Dr. Daniela Braun, die Co-Leiterin von SOUNDS. Mit weiteren Publikationen in Vorbereitung arbeitet das ActEU-Team weiterhin an der Quantifizierung politischer und gesellschaftlicher Polarisierung – als Teil von SOUNDS.
ActEU als “Success Story” der Europäischen Kommission
(Dieser Text wurde mithilfe von KI erstellt)

AICS-SOUNDS Colloquium on AI and Law
Das AICS-SOUNDS Colloquium on AI and Law brachte Forschende aus Informatik, Rechtswissenschaft und Sozialwissenschaften zusammen, um aktuelle Forschung an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz und Rechtswissenschaft zu diskutieren. Gemeinsam organisiert von AICS (AI, Computing & Society) und SOUNDS, baute das Kolloquium auf der bestehenden interdisziplinären Zusammenarbeit auf, um die Forschung zur Anwendung von Large Language Models (LLMs) auf juristisches Schlussfolgern, empirische Rechtsforschung und Content Moderation im Netz voranzubringen.
Das Programm umfasste eingeladene Forschungsvorträge, gefolgt von einer gemeinsamen Arbeitssitzung, in der es darum ging, künftige Forschungsrichtungen zu identifizieren, interdisziplinäre Partnerschaften zu stärken und neue gemeinsame Forschungsinitiativen zu entwickeln.

SOUNDS auf dem GESIS-Institutstag
GESIS, das Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, feierte jüngst seinen 40. Geburtstag. Der diesjährige Institutstag stand dafür unter dem Motto „Der Impact von Daten“. In der Keynote der Veranstaltung stellten Prof. Dr. Daniela Braun und Prof. Dr. Ingmar Weber das Societal Observatory Using Novel Data Sources (SOUNDS) vor, das innovative Datenquellen nutzt, um gesellschaftliche Veränderungen systematisch zu untersuchen. SOUNDS verbindet Informatik und Sozialwissenschaften, um Forschungsmethoden voranzutreiben, die unkonventionelle Daten wie Social-Media-Analysen, Satellitenbilder und Web-Suchtrends nutzen. Durch die Kombination der Expertise der Universität des Saarlandes im Bereich Informatik mit Erkenntnissen aus der sozialwissenschaftlichen Forschung will SOUNDS zu einer zentralen Drehscheibe für innovative, empirische Studien werden, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen befassen. Letztendlich möchte SOUNDS Entscheidungsprozesse informieren, das öffentliche Engagement fördern und die demokratische Widerstandsfähigkeit unterstützen und sich damit sowohl als Forschungszentrum als auch als Think-and-Do-Tank positionieren, der sich der Lösung realer gesellschaftlicher Probleme widmet.

SOUNDS auf dem Campustag
Wie können wir den SOUND unserer Gesellschaft messbar machen? Um diese Frage zu beantworten, haben wir mit einer interaktiven Umfrage Besucher:innen des Offenen Campus Tag 2026 gefragt: „Wo treffen Sie andere Menschen?“ Es zeigt sich: Ob bei der Arbeit, im Alltag, in der Freizeit, abends oder virtuell - Menschen treffen sich gerne an den unterschiedlichsten Orten, vor allem aber an denen, wo öffentliches Leben stattfindet. Diese bilden damit eine wichtige Grundlage für Demokratie. Denn Demokratie findet überall dort statt, wo Menschen sich begegnen und austauschen. In diesen Begegnungen klingt die kollektive Stimmung wider – als Sound der Gesellschaft. Und genau diesen wollen wir messen: Mithilfe des Demokratie -Barometers.
Vergangene Meldungen können im Archiv eingesehen werden.