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AICS-SOUNDS Colloquium on AI and Law
Das AICS-SOUNDS Colloquium on AI and Law brachte Forschende aus Informatik, Rechtswissenschaft und Sozialwissenschaften zusammen, um aktuelle Forschung an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz und Rechtswissenschaft zu diskutieren. Gemeinsam organisiert von AICS (AI, Computing & Society) und SOUNDS, baute das Kolloquium auf der bestehenden interdisziplinären Zusammenarbeit auf, um die Forschung zur Anwendung von Large Language Models (LLMs) auf juristisches Schlussfolgern, empirische Rechtsforschung und Content Moderation im Netz voranzubringen.
Das Programm umfasste eingeladene Forschungsvorträge, gefolgt von einer gemeinsamen Arbeitssitzung, in der es darum ging, künftige Forschungsrichtungen zu identifizieren, interdisziplinäre Partnerschaften zu stärken und neue gemeinsame Forschungsinitiativen zu entwickeln.

SOUNDS auf dem GESIS-Institutstag
GESIS, das Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, feierte jüngst seinen 40. Geburtstag. Der diesjährige Institutstag stand dafür unter dem Motto „Der Impact von Daten“. In der Keynote der Veranstaltung stellten Prof. Dr. Daniela Braun und Prof. Dr. Ingmar Weber das Societal Observatory Using Novel Data Sources (SOUNDS) vor, das innovative Datenquellen nutzt, um gesellschaftliche Veränderungen systematisch zu untersuchen. SOUNDS verbindet Informatik und Sozialwissenschaften, um Forschungsmethoden voranzutreiben, die unkonventionelle Daten wie Social-Media-Analysen, Satellitenbilder und Web-Suchtrends nutzen. Durch die Kombination der Expertise der Universität des Saarlandes im Bereich Informatik mit Erkenntnissen aus der sozialwissenschaftlichen Forschung will SOUNDS zu einer zentralen Drehscheibe für innovative, empirische Studien werden, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen befassen. Letztendlich möchte SOUNDS Entscheidungsprozesse informieren, das öffentliche Engagement fördern und die demokratische Widerstandsfähigkeit unterstützen und sich damit sowohl als Forschungszentrum als auch als Think-and-Do-Tank positionieren, der sich der Lösung realer gesellschaftlicher Probleme widmet.

SOUNDS auf dem Campustag
Wie können wir den SOUND unserer Gesellschaft messbar machen? Um diese Frage zu beantworten, haben wir mit einer interaktiven Umfrage Besucher:innen des Offenen Campus Tag 2026 gefragt: „Wo treffen Sie andere Menschen?“ Es zeigt sich: Ob bei der Arbeit, im Alltag, in der Freizeit, abends oder virtuell - Menschen treffen sich gerne an den unterschiedlichsten Orten, vor allem aber an denen, wo öffentliches Leben stattfindet. Diese bilden damit eine wichtige Grundlage für Demokratie. Denn Demokratie findet überall dort statt, wo Menschen sich begegnen und austauschen. In diesen Begegnungen klingt die kollektive Stimmung wider – als Sound der Gesellschaft. Und genau diesen wollen wir messen: Mithilfe des Demokratie -Barometers.
Vergangene Meldungen können im Archiv eingesehen werden.