Für die Zwischennutzung im Sommersemester sind Bewerbungen ab sofort möglich. Interessierte Studierende können sich auf der Website des Studierendenwerks unter www.stw-saarland.de/wohnen (Navigationspunkt „Wohnen in Saarbrücken“) auf Wohnheimplätze in einem der Häuser bewerben.
Der reguläre Mietbeginn der drei neu errichteten Studierendenwohnhäuser mit insgesamt 234 Wohnplätzen ist zum Wintersemester 2026/2027, also zum 1. Oktober 2026, vorgesehen. Da das Bauprojekt früher als ursprünglich vorgesehen fertiggestellt werden konnte, kann bereits vor dem Start der regulären Vermietung eine Zwischennutzung angeboten werden: Ab dem 1. März 2026 können die Appartements bis zu Beginn des Wintersemesters bezogen werden. Diese Zwischennutzung dient dazu, Leerstände bis zum Wintersemester zu vermeiden und zugleich Studierende mit kurzfristigem Wohnraumbedarf frühzeitig zu unterstützen.
Ein Kooperationsvertrag zwischen der WOGE und dem Studierendenwerk Saarland ermöglicht die reibungslose Abwicklung von Wohnungssuche und Vermietung. Das Studierendenwerk verantwortet dabei das Bewerbungsmanagement (Registrierung der Suchanfragen mittels Onlineportal, Prüfung der Mietberechtigung etc.), während die WOGE die Aufgaben des Vermieters (Zuteilung der verfügbaren Wohnplätze, Vertragsausfertigung etc.) übernimmt und Ansprechpartner für alle mietvertragsrelevanten Themen ist.
Die drei Studierendenwohnhäuser bieten insgesamt 226 möblierte Einzel- und Doppelappartements mit teils barrierefreien, teils rollstuhlgerechten Wohnplätzen zu einer moderaten monatlichen Kaltmiete; z.B. 275 Euro für ein möbliertes Einzelappartement. Die Plätze werden im regulären Betrieb ab dem Wintersemester grundsätzlich für zwei Semester vermietet. Die jetzt mögliche Zwischennutzung erfolgt einmalig für den Zeitraum März bis September 2026. Bewerbungen für Apartments können grundsätzlich ganzjährig eingereicht werden. Bis spätestens einen Monat vor Beginn des jeweiligen Semesters erhalten wohnberechtigte Studierende ein Mietvertragsangebot von der WOGE. Plätze für kurzfristig freigewordene Apartments werden entsprechend zeitnah neu vergeben – auch im laufenden Semester.
Geschäftsführerin der WOGE Saar, Rita Gindorf-Wagner: „Heute startet das landesweit umfangreichste Bauprojekt zur Wohnraumschaffung für Studierende in die Vermietung. Die drei top modernen Studierendenwohnhäuser können früher als geplant genutzt werden. Die WOGE wechselt nun von der Rolle des Bauherrn in die des Vermieters. Wir freuen uns auf eine rege Nachfrage durch die Studierenden.“
Vorstand des Studierendenwerks, Carsten Rast: „Seit über 70 Jahren stehen wir für Verlässlichkeit im studentischen Wohnen und setzen dabei auf Qualität und klare Prozesse. Die Zusammenarbeit mit der WOGE zeigt, wie wertvoll Erfahrung und starke Partnerschaften sind, wenn es darum geht, den Studierenden ein gutes und bezahlbares Zuhause zu ermöglichen.“
Wissenschaftsminister Jakob von Weizsäcker: „Zu einem attraktiven Uni-Campus gehört attraktiver Wohnraum. Die neuen Wohnhäuser sind der erste Schritt des Projekts Campus 1000, mit dem wir insgesamt etwa 1.000 Wohnheimplätze auf dem Campus erreichen wollen. Damit stärken wir die Willkommenskultur für die neuen Studierenden, verbessern die Studienbedingungen und bereichern das studentische Leben.“
Bauminister Reinhold Jost: „Bezahlbarer Wohnraum ist gerade für Studierende eine zentrale Voraussetzung für einen guten Studienstart. Mit der Neuausrichtung der sozialen Wohnraumförderung und verlässlichen baurechtlichen Rahmenbedingungen haben wir den sozialen Wohnungsbau im Saarland wieder auf Kurs gebracht. Die neuen Studierendenwohnhäuser zeigen, dass diese Maßnahmen wirken. Zusätzliche Studierendenwohnungen entlasten zugleich den allgemeinen Wohnungsmarkt und schaffen so spürbare Entlastung auch für andere Wohnungssuchende.“
Aufsichtsratsvorsitzender der WOGE Saar, Torsten Lang: „Das Projekt passt hervorragend in die wohnungspolitischen Ziele des Landes. Ich freue mich, dass die WOGE mit Projekten wie diesem auch Verantwortung bei der Umsetzung dieser Ziele übernimmt und einen konkreten Beitrag zur Ausweitung des geförderten Wohnraums leistet.“
Universitätspräsident Prof. Dr. Ludger Santen: „Die neuen Studierendenwohnhäuser stärken die Attraktivität unseres Campus erheblich. Bezahlbarer Wohnraum in Campusnähe ist ein entscheidender Faktor, um talentierte Studierende für die Universität des Saarlandes zu gewinnen und ihnen optimale Bedingungen für ein erfolgreiches Studium zu bieten.“
Die Baukosten des Gesamtprojekts betrugen rund 24 Mio. Euro, davon knapp 11,65 Mio. Euro aus Mitteln des Bundes und des Landes im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung. Die Finanzierung, Projektsteuerung und -koordination erfolgte durch die WOGE Saar, die Bauherrin des gesamten Projektes war und künftig als Vermieter fungiert.
Derzeit laufen die Vorbereitungen und Planungen für einen zweiten Bauabschnitt mit weiteren Studierendenhäusern und rund 300 zusätzlichen Wohnplätzen auf dem Uni-Campus. Hierbei übernimmt die WOGE Saar ebenfalls die gesamte Projektsteuerung und Bauherrschaft.

