Was läuft? – Buchempfehlungen von Studierenden

"Die Ausweichschule" von Kaleb Erdmann

"Aber bin ich betroffen genug?"

"Aber bin ich betroffen genug?"

von Kim Krischler

Wie kann man vom Unbeschreiblichen erzählen, Worte finden für etwas, das einen sprachlos zurückgelassen hat und hat man überhaupt das Recht, Wunden zu öffnen, die längst verheilt sein sollten? Um diese Fragen dreht es sich bei Kaleb Erdmanns Roman „Die Ausweichschule“, der sehr viel mehr ist als eine Nacherzählung der Ereignisse des Amoklaufs am 26.04.2002 in Erfurt. Kaleb Erdmann literarisiert den damaligen Amoklauf und stellt dabei die Frage: „Gibt es überhaupt einen guten Grund, eine Katastrophe in Kunst zu verwandeln?“

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