Europäisches und Internationales Recht (LL.M.)
Das einjährige Masterprogramm im Europäischen und Internationalen Recht bereitet optimal auf den europäischen und internationalen Arbeitsmarkt vor.Mehr als 5.500 Studierende aus aller Welt haben das Programm bisher absolviert und bekleiden heute Positionen in europäischen und internationalen Organisationen, international ausgerichteten Anwaltskanzleien, internationalen Unternehmen sowie nationalen Regierungen und Verwaltungen.
Verschaffen Sie sich einen Eindruck über das Studienprogramm:
Das Masterprogramm im Europäischen und Internationalen Recht bietet eine fundierte Ausbildung mit gleichzeitig großer Wahlfreiheit. Neben dem verpflichtenden Basis-Modul „Europäische Integration“ kann aus drei Spezialisierungs-Modulen gewählt und davon bis zu zwei nach individuellen Interessen und Karrierezielen kombiniert werden. Damit erhalten Studierende die Möglichkeit, gezielt Schwerpunkte zu setzen. Das Programm verbindet akademische Exzellenz mit praxisnahen Perspektiven im europäischen und internationalen Recht und eröffnet vielfältige berufliche Möglichkeiten in Europa und darüber hinaus. Alle weiteren Informationen unter https://www.europainstitut.de/bewerbung Bei Fragen wenden Sie sich gerne an application(at)europainstitut.de
Die Kurse des einjährigen Masterstudiengangs finden komplett auf Englisch statt, einige Kurse können auch auf Deutsch belegt werden.
Die Kurse des einjährigen Masterstudiengangs finden komplett auf Englisch statt, einige Kurse können auf Deutsch belegt werden.
(Basis) Modul 1: Europäische Integration
Dieses Modul vermittelt ein vertieftes Verständnis der rechtlichen Grundlagen und praktischen Funktionsweisen des europäischen und internationalen Rechtssystems. Die Studierenden beschäftigen sich mit den zentralen Rechtsinstrumenten, Institutionen und Verfahren des Europarechts und des Völkerrechts und analysieren deren Zusammenspiel.
Behandelt werden unter anderem die Verträge, Organe und Entscheidungsverfahren der Europäischen Union, die Grundfreiheiten und der europäische Binnenmarkt sowie grundlegende Fragen der staatlichen Souveränität, der Staatenverantwortlichkeit und des internationalen Menschenrechtsschutzes.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Analyse und Diskussion aktueller Entwicklungen und Herausforderungen im Europa- und Völkerrecht. Dadurch werden die Studierenden dazu befähigt, rechtliche und politische Dynamiken der europäischen Integration kritisch zu verstehen und einzuordnen.
Modul 2: Europäisches Wirtschaftsrecht
Dieses Modul bietet eine intensive Ausbildung im Competition Law und vermittelt zugleich eine umfassende juristische Qualifikation im europäischen Wirtschaftsrecht mit Fokus auf Compliance, Regulierung und Governance. Die Studierenden erwerben vertiefte Kenntnisse im europäischen Wettbewerbsrecht sowie in der Unternehmens- und Finanzmarktregulierung und befassen sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen für Innovation, Nachhaltigkeit und unternehmerische Verantwortung.
Durch die Kombination aus theoretischer Vertiefung und praxisnaher Analyse entwickeln die Studierenden ein fundiertes Verständnis der regulatorischen Strukturen der Europäischen Union. Das Modul bereitet sie darauf vor, sich sicher und kompetent in komplexen europäischen und internationalen Regulierungsumfeldern zu bewegen und wirtschaftsrechtliche Fragestellungen im europäischen Kontext analytisch zu durchdringen und praxisorientiert zu lösen.
Modul 3: Internationales Wirtschaftsrecht: Außenwirtschaft - Investitionsschutz - Internationale Streitbeilegung
Dieses Modul bietet eine spezialisierte juristische Ausbildung im Außenwirtschaftsrecht, internationalen Investitionsschutzrecht und der internationalen Streitbeilegung. Es verbindet grundlegende Kenntnisse über die wirtschaftspolitische Steuerung der Europäischen Union mit einer vertieften Analyse des globalen Handelsrechts, insbesondere der Regelwerke der Welthandelsorganisation (WTO).
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Mechanismen zur Beilegung grenzüberschreitender Streitigkeiten, insbesondere durch internationale Schiedsverfahren und Mediation. Darüber hinaus befassen sich die Studierenden mit dem rechtlichen Rahmen des internationalen Investitionsrechts und dessen Wechselwirkungen mit anderen Rechtsgebieten, etwa dem internationalen Menschenrechtsschutz.
Das Modul vermittelt den Studierenden damit ein fundiertes Verständnis der rechtlichen Strukturen, die den internationalen Handel und grenzüberschreitende wirtschaftliche Aktivitäten prägen, und bereitet sie darauf vor, komplexe wirtschaftsrechtliche Fragestellungen im globalen Kontext zu analysieren.
Modul 4: Europäischer und Internationaler Menschenrechtsschutz
Dieses Modul bietet eine fundierte juristische Ausbildung im Bereich des europäischen und internationalen Menschenrechtsschutzes. Die Studierenden erwerben vertiefte Kenntnisse über die rechtlichen Instrumente, Institutionen und Mechanismen, die dem Schutz der Menschenrechte auf regionaler und globaler Ebene dienen.
Das Modul verbindet grundlegende Kenntnisse des EU-Rechts und des Völkerrechts mit einer spezialisierten Auseinandersetzung mit verschiedenen zentralen Bereichen des modernen Menschenrechtsschutzes. Dazu zählen unter anderem der regionale und globale Schutz der Menschenrechte, die Rechtsprechung internationaler Gerichte, der Schutz von Minderheiten sowie aktuelle Herausforderungen im Bereich der digitalen Grundrechte und Privatsphäre.
Die Studierenden entwickeln ein umfassendes Verständnis der mehrstufigen Systeme des Menschenrechtsschutzes und analysieren deren rechtliche und politische Dynamiken im europäischen und internationalen Kontext. Das Modul bereitet sie darauf vor, komplexe Fragestellungen im Bereich der Menschenrechte kritisch zu analysieren und praxisorientiert zu bearbeiten.
Abschlussphase: Masterarbeit
Die Masterarbeit wird in den Gebieten des europäischen oder internationalen Rechts nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten selbständig erarbeitet. Die Bearbeitungszeit beträgt drei Monate und es werden dafür 15 CP vergeben. Der Beginn der Masterarbeit kann frei gewählt werden, sie kann also auch später berufsbegleitend geschrieben werden. Die Arbeit kann in deutscher oder englischer Sprache angefertigt werden
Zugangsvoraussetzungen
- Abgeschlossenes juristisches oder vergleichbares Hochschulstudium an einer deutschen oder ausländischen Hochschule
- Nachweis fundierter Kenntnisse der englischen Sprache und gegebenenfalls der deutschen Sprache. Bitte beachten Sie die Informationen zum Sprachnachweis
Bewerbung
Der Masterstudiengang "Europäisches und Internationales Recht" beginnt zum Wintersemester (Mitte Oktober). Bewerbungen können jederzeit eingereicht werden. Bewerbungsfrist ist der 15. Juli, Spätbewerbungen sind bis einschließlich 30. September eines jeden Jahres möglich. Fragen können jederzeit über application(at)europainstitut.de gestellt werden.
Die Zahl der Studienplätze ist beschränkt. Die Auswahl der Kandidaten erfolgt nach Kriterien der fachlichen Qualifikation und Eignung. Bewerbungsformulare und eine Liste der einzureichenden Unterlagen finden Sie auf der Internetseite des Europa-Instituts.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:
Europa-Institut
Universität des Saarlandes
Campus B2 1
66123 Saarbrücken
Auf einen Blick
| Regelstudienzeit | 2 Semester |
| Unterrichtssprachen | Englisch und Deutsch |
| Erforderliche Englischkenntnisse | Fundierte Kenntnisse in Englisch, gegebenenfalls Deutsch: Sprachnachweis |
| Zulassungsbeschränkt | Ja |
| Bewerbungsfrist | Wintersemester: 15. Juli Spätbewerbungen möglich bis 30. September |
| Studiengebühren | 3.400€/Semester |
| Semesterbeitrag | Aktueller Betrag |
| Internetseite | europainstitut.de |
Kontakt
Studienfachberatung
Europa-Institut, Sektion Rechtswissenschaft
Campus Saarbrücken
Geb. B2 1, Zi. 3.57
Tel.: 0681 302-3653
application(at)europainstitut.de
europainstitut.de
Zentrale Studienberatung
Campus Saarbrücken
Campus Center, Geb. A4 4, EG
studienberatung(at)uni-saarland.de
www.uni-saarland.de/studienberatung
