Kooperatives Studium zwischen der Fachrichtung Systems Engineering und saarländischen Firmen

Mit dem Ziel, Synergien zu schaffen sowie Theorie und Praxis enger zu verknüpfen, wurden seit August 2005 Kooperationsverträge mit den Firmen

  • HYDAC International GmbH (tätig im Bereich Hydraulik/Elektronik, Sitz in Sulzbach, weltweit 3.500 Mitarbeiter, expandierend)
  • Fresenius Medical Care Deutschland GmbH (tätig im Bereich Medizinprodukte für Dialyse, St. Wendel, weltweit tätig)
  • RRC power solutions GmbH (führendes Unternehmen für Kleinstromversorgungen und Akkuladetechnologie, Homburg)
  • Terex Cranes Germany GmbH (weltweit tätiger Hersteller von Hubtechnologie, Höhenzugangstechnik und Maschinen zur Materialaufbereitung)
  • TLT-Turbo GmbH (einer der führenden Hersteller von Industrieventilatoren und lufttechnischen Systemen, weltweit tätig, Sitz in Zweibrücken)

unterzeichnet. Die Verbindung von Hochschulstudium und Berufspraxis bildet dabei eine hervorragende Ausgangsposition für einen Erfolg versprechenden Start in die Berufswelt.

 

Was ist das kooperative Studium?

Kooperatives Studium

Studierende, die den neuen kooperativen Ausbildungsweg gehen möchten, werden vom Unternehmen ausgewählt und besuchen ganz normal die Veranstaltungen ihres Studiengangs gemäß der gültigen Studien- und Prüfungsordnung. Der zweite Schwerpunkt liegt im praktischen Teil des Studiums, der in Form eines individuellen Programms (z.B. Traineeprogramm) umfangreichere Praxiserfahrungen im Vergleich zu den üblichen Berufspraktika garantiert. Die praktische Ausbildung wird von dem Firmenpartner übernommen, in dem die Studierenden projektbezogen in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Aufgabenfeldern des Unternehmens integriert werden.

Wie sieht der Ablauf des Studiums aus?

Ablauf des Studiums

Im Laufe des Bachelorstudiums verbringen die Studierenden pro Jahr 430 h im Unternehmen (z.B. in der Vorlesungszeit 15 Stunden pro Monat im Unternehmen und acht Wochen während der vorlesungsfreien Zeit nach individueller Vereinbarung mit dem Unternehmen) zzgl. Bachelorarbeit. Im Masterstudium erhöhen sich die Praxiszeiten auf 600 h pro Jahr (z.B. monatlich 30 Stunden während des Vorlesungsbetriebes und zehn Wochen während der vorlesungsfreien Zeit nach individueller Vereinbarung mit dem Unternehmen) zzgl. Masterarbeit. Am Ende des Studienabschnittes werden die Abschlussarbeiten (Bachelor- und Masterarbeit) zwischen Fachrichtung und Unternehmen abgestimmt und von beiden gemeinsam betreut. Die regelmäßigen betrieblichen Einsätze werden den Studierenden bei den Firmen garantiert - praxisorientierter könnte ein Studium nicht sein. Eine Ausbildungsvergütung, zum Teil als Stipendium gewährt, sichert zudem die Finanzierung über die gesamte Laufzeit. Bewerber sollten neben der Allgemeinen Hochschulreife über einen guten Notendurchschnitt und idealerweise eine Kombination aus ausbildungs- und studienrelevanten (Leistungs-)Kursen wie etwa Physik, Mathematik und Informatik mitbringen.

Betreuung im kooperativen Studium

Betreuung

Als Ansprechpartner stehen den Studierenden eine Betreuungsperson auf Seite der Firma sowie ein Professor der Fachrichtung Systems Engineering beratend zur Seite. Innerhalb der Studienphase wird den Studierenden immer wieder Gelegenheit gegeben, über die Fortschritte ihrer Arbeit in den Firmen zu berichten. Das Unternehmen stimmt den betrieblichen Einsatz und die wissenschaftliche Themenstellung mit den Lehrveranstaltungen im jeweiligen Studiengang ab.

Wer kann sich bewerben?

Bewerber

Laut Kooperationsverträgen zwischen den Unternehmen und der Universität können Studierende der Fachrichtung Systems Engineering sowie teilweise anderer Fachrichtungen (Materialwissenschaft und Werkstofftechnik und Informatik) im kooperativen Studium aufgenommen werden. Für die interdisziplinären Studiengänge Computer- und Kommunikationstechnik (CuK) sowie Mikro- und Nanostrukturen (MuN) heißt das, dass auch sie sich prinzipiell für das kooperative Studium bewerben können, die Auswahl und Entscheidung obliegt in jedem Fall dem Unternehmen.

Bewerbung

Voraussetzung für das kooperative Studium in der Fachrichtung Systems Engineering ist die Immatrikulation in einem der betroffenen Studiengänge (siehe Punkt "Bewerber"). Studierende, die sich für das kooperative Studium bewerben möchten, wenden sich bitte im ersten Schritt an das Fachrichtungssekretariat, um Informationen und Unterlagen zu erhalten und anschließend Gespräche mit den zuständigen Ansprechpartnern des Unternehmens und der Fachrichtung zu führen.

Kontakt

Fachrichtungssekretariat Systems Engineering

Gebäude A5 1, Zi. 2.04

Tel.: +49 (0) 681 302-64721
Fax: +49 (0) 681 302-64723
E-Mail

Sprechzeiten:
Mo-Fr: 8-12.30 Uhr