Das Projekt

Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. Michel Margue

Institutionelle Projektleitung: Prof. Dr. Brigitte Kasten

Die Regesta Imperii, 1829 durch Johann Friedrich Böhmer initiiert, zielen auf die Verzeichnung aller urkundlich oder historiographisch belegten Aktivitäten der römisch-deutschen Könige und Kaiser sowie ausgewählter Päpste des Mittelalters in Form von Regesten. Die Neubearbeitung der Regesten Kaiser Heinrichs VII. (1308-1313) ist seit 1979 an der Universität des Saarlandes angesiedelt. Unter der Projektleitung von Kurt-Ulrich Jäschke sind bislang zwei chronologische Regestenbände erschienen, die die Luxemburger Grafenzeit Heinrichs und die ersten Jahre seines Königtums abdecken, die Heinrich in den nordalpinen Reichsteilen verbrachte (1288/1308 bis 23. Oktober 1310). Der Schwerpunkt der Arbeit an den noch ausstehenden Regesten, seit 2016 unter der wissenschaftlichen Leitung von Michel Margue, liegt auf Italien, wo sich Heinrich VII. bis zu seinem frühen Tod am 24. August 1313 aufhielt. Die Ergebnisse der Archiv- und Bibliotheksrecherchen in Italien, die im Verbund mit den RI-Teilprojekten zu Ludwig dem Bayern und Friedrich III. durchgeführt werden, werden bereits vor Drucklegung des nächsten chronologischen Regestenbandes online als Work in progress veröffentlicht: Publikationen der RI.

Projektpartner und Kooperationen

  • Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
  • Universität Luxemburg
  • Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften
  • Monumenta Germaniae Historica
  • Deutsches Historisches Institut in Rom
  • AMAD - Archivum Medii Aevi Digitale

Weitere Projektpartner der Regesta Imperii finden Sie auf der RI-Homepage

Im Rahmen des Italienprojekts der RI arbeitet die Arbeitsstelle eng mit Kolleg*innen und Institutionen in ganz Europa zusammen, insbesondere mit italienischen Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen der Archive und Bibliotheken Italiens.

Kontakt:projekt-regesta-imperii(at)uni-saarland.de