Am 07.05.26, referiert Dr. Constanze Graml (Klassische Archäologie, Universität Trier) über “Krenides/Philippi und seine Akropolis”.
Das makedonische Philippi, seit 2016 UNESCO-Weltkulturerbestätte, ist vor allem für seine römischen und frühchristlichen Bauten bekannt. Die hellenistische
Vorgängersiedlung Krenides sowie mögliche ältere thrakische Siedlungsspuren sind archäologisch kaum fassbar. Der markante Akropolisberg, der das Stadtgebiet überragt, ist ebenfalls bisher nicht vollumfänglich erforscht. Mittels einer diachronen Betrachtung der urbanistischen Funktionseinheiten des Stadtgebiets, deren Gestaltung und der dort verankerten Praktiken wird die Funktion des Bergsporns beleuchtet.