In vielen afrikanischen Ländern lässt sich eine starke Zunahme westkritischer Haltungen verzeichnen, die sich insbesondere gegen Frankreich richten. Die afrikanische Diaspora spielt in dieser Dynamik eine zentrale Rolle. CURE-Fellow François Wassouni zeigt, wie Vertreterinnen und Vertreter des Neopanafrikanismus Themen wie Reparationen, den transatlantischen Sklavenhandel, Kolonialismus und Neokolonialismus aufgreifen, um einen radikalen Bruch mit dem Westen zu legitimieren.
Das Käte Hamburger Kolleg für kulturelle Praktiken der Reparation (CURE) und das CEUS | Cluster für Europaforschung laden herzlich zur Käte Hamburger Lecture an der Universität des Saarlandes ein. Im Fokus der Vortragsreihe stehen aktuelle Forschungspositionen der CURE Fellows zu kulturellen Praktiken der Reparation. Nach den Vorträgen können die vorgestellten Themenschwerpunkte in einer öffentlichen Diskussionsrunde vertieft werden.
Weitere Informationen zum Vortrag und einen Link zur Online-Teilnahme finden Sie hier.