Veranstaltungen

Kurzbericht aus dem Kulturseminar des Katalanischlektorats

Während der letzten Wochen dieses ungewöhnlichen virtuellen Semesters widmeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kulturseminars des Katalanischlektorats verschiedenen katalanischen Autorinnen und Autoren und lasen Fragmente katalanischsprachiger Literatur. Dabei lernten wir namhafte katalanische Autoren wie Montserrat Abelló, Maria Barbal, Jaume Cabré, Àngels Gregori, Mercè Rodoreda, Carme Riera oder den jungen Xavier Mas Craviotto kennen. Und als wäre das nicht bereits spannend genug gewesen, haben wir auch eine der Kurzgeschichten gelesen, die die Schriftstellerin und Übersetzerin Carlota Gurt 2020 in ihrem ersten Buch veröffentlicht hat: Cavalcarem tota la nit (dt. Reiten durch die Nacht). Nach der Lektüre hatten wir die Gelegenheit, bei einer Videokonferenz mit der Autorin über ihren Text zu sprechen. Die Themen dieses Donnerstagnachmittags reichten von Männlichkeit bis zu Mayo und Algen an den Wänden von Schwimmbädern. Doch Spaß beiseite, das Gespräch drehte sich auch um seriösere Themen wie z.B. woher man Inspiration bekommen kann, welchen Stellenwert das Erlernen von Schreibtechniken hat sowie die Bedeutung des Schreibens in einer Sprache, in der wir uns wohl fühlen.

Oh - vielleicht habt ihr euch gefragt, ob die Studierenden bereits Katalanischkenntnisse hatten? Tatsächlich haben manche von ihnen nie Katalanisch gelernt und konnten Dank ihrer Kenntnisse anderer romanischer Sprachen trotzdem die Geschichten verstehen. Und gut, wir hatten auch die spanischen Übersetzungen für den Fall, dass manche Stellen schwieriger zu verstehen waren.

 

Gastvortrag Katalanisch

Zu dem Gastvortrag von Brigitte Vasallo zum Thema "Lenguas maternas, colapso y existencia Txarnega/Queer" wird herzlich eingeladen.

Der Gastvortrag findet am Donnerstag, 4. Juli 2019 in Gebäude A2.2 im Konferenzraum 1.20 statt und wird auf Spanisch gehalten.

 

Filmvorführung Katalanisch

Am Donnerstag, 5. Juli 2018, lädt das Katalanisch-Lektorat zur Vorführung des vielfach preisgekrönten katalanischen Films "Incerta glòria" ein (Geb. C5.4/Raum 1.01). Der Film wird in katalanischer Sprache mit englischen Untertiteln gezeigt. Er handelt von menschlichen Schicksalen an der Frontlinie des Spanischen Bürgerkrieges.

Zur Vorführung sind Sie herzlich eingeladen.

 

Neuer Katalanisch-Blog

Interessierte können sich ab sofort auf der Homepage des institut ramon llull unter "Català al món" über über Lehre, Studium und Forschung im Bereich des Katalanischen informieren. Außerdem wurde der "Blog XarxalLlull" neu eingerichtet.

Katalanisch: Gastvortrag und Musik von Pau Alabajos

Am Donnerstag, 08.12.2016 und Freitag, 09.12.2016 war der katalanische Musiker Pau Alabajos bei uns zu Gast und hielt zwei Vorträge:

"Memoria historica e identidad en los Países Catalanes" (Do., 08.12.2016, 10:15 h, Geb. C 5.2, HS 401)

"L'herència de la Nova Cançó" (Fr., 09.12.2016, 14:15 h, Geb. C 5.2, HS 401)

Bei beiden Gastvorträgen stellte Herr Alabajos auch einige Stücke aus seinem Repertoire vor. Außerdem präsentierte er am 08.12.2016 um 19:00  im kino achteinhalb vor Beginn des spanischen Films „Ocaña“ (im Rahmen der Filmreihe „Die umstrittene Transición – Spanische Filme der 1970er Jahre“) einige Lieder.

Plakat

Impressionen

Katalanisch: Filmvorführung

Am 27. Mai 2014 besucht der katalanische Singer/Songwriter und Schauspieler Joan Dausà aus Barcelona auf Einladung des Lektorats für Katalanisch die Fachrichtung Romanistik (Näheres dazu hier).

In diesem Rahmen zeigen wir bereits am 20. Mai 2014 den in Katalonien aktuell erfolgreichen Kinofilm "Barcelona, nit d´estiu" ("Barcelona, eine Nacht im Sommer", 2013), für den Joan Dausà die Hauptrolle übernommen und den Soundtrack geschrieben hat.

Der Film wird im OmU (Katalanisch/Spanisch mit engl. Untertiteln) gezeigt. Er beginnt mit den Worten: "In der Nacht vom 18. August 2013 gab es in Barcelona 567 Liebesgeschichten. In diesem Film erzählen wir dir davon 6." Hier gibt es zudem eine Kostprobe:hier. Zur Vorführung sind Sie herzlich eingeladen.

 

Kolloquium Landeskundedidaktik

"CULTURA ESTRANGERA A L'AULA: PRÀCTIQUES, REPTES I MATERIALS DIDÀCTICS"

("Fremde Kulturen im Unterricht: Praxis, Herausforderung und didaktisches Material")

dies ist der Titel des Kolloquiums zur Landeskundedidkatik, das gemeinsam vom Institut Ramon Llull, dem Lektorat Katalanisch an der UdS sowie dem Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft durchgeführt wird. Es findet am 9. Mai 2014 an der FR 4.2 Romanistik (Geb. C 5.2, HS 1.14) statt. Das Programm zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 

Dokumentarfilm mit Diskussion zum Katalanischen

Im Rahmen Ihrer Katalanisch-Lehrveranstaltungen zeigt Frau Lacueva am 28.01.2014 den Dokumentarfilm "Són bojos, aquests CATALANS!?" ("Spinnen die Katalanen!?"). Anschließend wird es Gelegenheit zur Diskussion mit der Protagonistin Alina Moser geben (auf Deutsch).

 

Gastvortrag Katalanisch

Am Dienstag, 09.07.2013 wird Prof. Dr. Michel Leiberich (Universitat Via Domícia, Perpignan) bei uns zu Gast sein. Er hält einen Vortrag zu folgendem Thema:

Katalonien, ein neuer Staat in Europa?

Datum:  Dienstag, 09.07.2013
Uhrzeit:  16:15-17:45 h
Ort:       Geb. C 5.2, HS 312

Alle Interessenten sind herzlich zu diesem Gastvortrag eingeladen.

Gastvortrag Katalanisch

Am Dienstag, 25.06.2013, um 16:15 h, referierte Prof. Dr. Klaus-Jürgen Nagel (Universitat Pompeu Fabra, Barcelona) in Raum 312 zu folgendem Thema:

"Katalonien heute: Auf dem Weg in die Unabhängigkeit?"

Die Katalanen fordern mehr Selbstbestimmung. Die Rufe sind mittlerweile so laut wie nie zuvor seit dem Tode Francos. Die Forderungen sind äußerst vielfältig. Ging es früher vor allem um die sprachliche und kulturelle Identität, geht es heute auch um politische und wirtschaftliche Selbstbestimmung, bis hin zur Unabhängigkeit. Und die europäische Schuldenkrise scheint die Rufe noch zu verstärken.

Prof. Dr. Klaus‑Jürgen Nagel ist sowohl Politikwissenschaftler als auch Historiker und hat sich besonders mit Nationalismus, Föderalismus und dem Europäischen Integrationsprozesses beschäftigt.

 

Konzert mit katalanischer Band

Am 02.05.2012 hat die Gruppe "Anna Roig i L'ombre de ton chien" in Saarbrücken ein Konzert gegeben.

Die 5 Musiker aus Barcelona werden aufgrund ihrer Texte in katalanischer und französischer Sprache oft mit dem französischen Chanson in Verbindung gebracht, haben aber darüber hinaus einen individuellen Stil entwickelt. Während sich Songwriterin Anna Roig auf ihrer ersten CD darauf beschränkt hatte, das Leben zu beobachten und auch auf schmerzhafte Erfahrungen mit Humor zu reagieren, tritt die Band auf ihrem aktuellen Album Bigoti vermell (‘Roter Schnäuzer’) nonkonformistischer auf und beschwert sich offen über Ärgernisse. So finden sich auf dem Album sowohl wütende als auch zärtliche Stücke, verpackt in komplexen Arrangements und verbunden durch die Lust, mit Dingen und Menschen zu spielen.
(Hi ha diferents raons per les que podem pintar un bigoti: per ràbia o rebel·lia, per canviar o camuflar allò que no ens agrada veure, per divertir‑nos, o bé per donar un toc d’originalitat a alguna cosa. Aquestes raons tenen molt a veure amb el caràcter que ha agafat aquest nou disc i són definitòries de l’esperit de l’Anna i del grup.)
WEBSEITE: http://www.annaroigilombredetonchien.com/
FACEBOOK: https://www.facebook.com/events/130383787091653/
VERANSTALTER:
Katalanisch Lektorat (Fachrichtung 4.2 Romanistik, Universität des Sarlandes) in Kooperation mit dem Institut Ramon Llull und mit dem Jugendzentrum Försterstraße.

Neue Dimension der Zusammenarbeit: Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

Am 14.12.2010 hat der Präsident der Universität des Saarlandes, Herr Prof. Dr. Volker Linneweber, die Kooperationsvereinbarung zwischen der UdS und dem Institut Ramon Llull unterzeichnet. Damit wird die schon bestehende gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen auf eine erweiterte Grundlage gestellt. Alle Studierenden, die an den entsprechenden Veranstaltungen teilnehmen, können in Zukunft das Zertifikat „Zusatzqualifikation Katalanische Sprache und Kultur“ erwerben. Kosten entstehen dabei keine. Die Lehrkräfte werden durch das Institut Ramon Llull (Katalanisch-Lektorat) und die Fachrichtung Romanistik finanziert. Nähere Informationen erhalten Interessierte bei Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann und Maria Lacueva.