Der Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft bearbeitet – primär anhand des Französischen und Spanischen – vielfältige Fragen der (Angewandten) Linguistik, der Mehrsprachigkeit und ihrer Vermittlung sowie der interkulturellen Kommunikation. Dabei interessiert uns sowohl die Geschichte als auch die Gegenwart. Wir befassen uns u.a. mit Sprachpolitik und ihren Umsetzungen, Sprachvergleich, Diskurs- und Varietätenlinguistik, Textlinguistik und Grammatik, linguistischer Metaphernforschung, Sprache(n) in Medien und Wissenstransfer. Das Französische steht gleichermaßen als Nachbarsprache im Grenzraum und Weltsprache in der Frankophonie im Fokus. Ebenso beschäftigen wir uns mit Regional-/Minderheitensprachen in europäischen Räumen und darüber hinaus. Als übergreifenden Aspekt unserer Arbeit verstehen wir die Verbindungen von Sprachwissenschaft und gesellschaftlicher Praxis.

    • Forschung und Transfer

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    • Frühes Sprachenlernen Französisch

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Aktuelles

Save the Date: "Die wissenschaftliche Frankophonie in Deutschland – neue Dynamiken dank der AUF"

24. November 2026, 16.00–18.00 Uhr
Onlineveranstaltung

Im Rahmen der Reihe "Frankophonie: Perspektiven für Wissenschaft, Innovation und Wirtschaft" der Cellule francophone en Allemagne findet am 24. November 2026 die dritte Veranstaltung statt. Im Fokus steht diesmal das Netzwerk der Agence Universitaire de la Francophonie (AUF) in Deutschland.

Das global größte universitäre Netzwerk zählt weltweit über 1.000 Mitgliedshochschulen in 119 Ländern, davon derzeit drei deutsche. Somit ermöglicht es, die zahlreichen deutsch-französischen bzw. deutsch-frankophonen Forschungen und Initiativen deutscher Hochschulen im frankophonen Raum bekannter und sichtbarer zu machen. Während des Netzwerktreffens möchten wir einige davon vorstellen und uns dazu austauschen, um gemeinsam das Potential zu beleuchten, das die AUF für wissenschaftliche Forschungsinitiativen in Deutschland bietet. Die Veranstaltung soll primär dem Informationsaustausch und der Netzwerkbildung dienen, daneben aber auch konkretere Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit erarbeiten. 

Anmeldung über das Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes wird erbeten bis zum 18. November 2026.

Zur Anmeldung

Veranstaltung sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch.

 

Neuerscheinung

Ossenkop, Christina/Becker, Lidia/Kuhn, Julia//Polzin-Haumann, Claudia/Prifti, Elton (edd.): Sprache und Recht in der Romania. Romanistisches Kolloquium XXXIX, Tübingen: Narr Francke Attempto 2026.

Der Band versammelt ausgewählte Beiträge des XXXIX. Romanistischen Kolloquiums, die sich sowohl aus einzelsprachlicher als auch aus sprachvergleichender Perspektive mit aktuellen Fragestellungen und Forschungsansätzen zur Beziehung zwischen Sprache und Recht in der Romania auseinandersetzen. Am Beispiel des Katalanischen, Spanischen, Italienischen, Sardischen, Französischen, Okzitanischen und Deutschen werden zum einen rechtliche Regelungen institutioneller Mehrsprachigkeit sowie der Namengebung thematisiert, zum anderen forensische Linguistik sowie unterschiedliche Bereiche juristischer Fachkommunikation. Der Fokus liegt auf diachronen und synchronen Untersuchungen schriftlicher Texte, etwa zur Entwicklung juristischer Fachwortschätze, zur Übersetzung von Rechtstexten sowie zu juristischen Vertextungskonventionen aus linguistischer und rechtswissenschaftlicher Sicht.

 

Karrieretag 2026 Sprachen und Kulturen studieren: Was dann? am 28.10.2026

Der Lehrstuhl von Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann lädt am 28.10.2026 von 9-14 Uhr zum Karrieretag 2026 Sprachen und Kulturen studieren: Was dann? ein. Die Veranstaltung findet in der dritten Etage des Innovation Centers im Gebäude A 2 1 statt und richtet sich an Studierende, Studieninteressierte, Schüler:innen und Alumni. 

Das abwechslungsreiche Programm bietet Alumni-Pitches, interaktive Workshops und vielfältige Möglichkeiten zum Austausch und Netzwerken. Im Mittelpunkt stehen berufliche und praktische Perspektiven nach einem Studium der Sprachen und Kulturen. Ziel der Veranstaltung ist es, Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder zu geben, berufliche Perspektiven zu eröffnen und den Austausch zwischen Hochschule und Praxis zu fördern.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Programm finden Sie auf der Veranstaltungsseite. Um Anmeldung über das Anmeldeformular wird bis zum 19.10.2026 gebeten.

 

Zeitschrift für Romanische Philologie Band 142, Heft 3

Zeitschrift für Romanische Philologie
Herausgegeben von Claudia Polzin-Haumann, Elton Prifti und Wolfgang Schweickard.

Band 142, Heft  3

 

SAVE THE DATE: Jornada hispánica am 04.12.2026

Die jornada hispánica für Spanischlehrkräfte findet in diesem Jahr am Freitag, 04.12.2026 statt. Das diesjährige Thema lautet: “Cambio climático y protección ambiental”.

Die beschleunigten Veränderungen in Klima und Ökosystemen betreffen in besonderem Maße spanischsprachige Länder. Extreme Hitzeperioden im Süden der iberischen Halbinsel, der radikale Verlust von Artenvielfalt und die Austrocknung lateinamerikanischer Urwälder sind nur wenige Beispiele für umfassende und folgenreiche Transformationen. Die VII. Jornada hispánica an der Universität des Saarlandes widmet sich den vielfältigen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und künstlerischen Auseinandersetzungen, die diesem bedrohlichen Wandel entgegentreten. Was verbirgt sich hinter Modellen wie plantacioceno, transecología und posnaturaleza? Welche positiven Wege in die Zukunft zeigen fitosociología, etnobotánica und filosofía del cuidado? Wie wird weltweit über den Klimawandel kommunziert? Und wie erzählen etwa Literatur und Film von pensamiento vegetal, humanimales und einem anderen, nachhaltigeren Umgang mit der Natur? Vorträge, talleres und Diskussionsrunden zeigen fächerverbindende Anknüpfungspunkte auf und liefern Anregungen für die Integration dieses Themenfelds in den Spanischunterricht. 

Die jornada hispánica wird vom Bildungscampus Saarland als Fortbildung anerkannt. 

Das detaillierte Programm folgt in Kürze. Anmeldungen sind schon jetzt möglich per Mail an Frau Kerstin Sterkel (bitte Name, Vorname und Schule/Institution angeben). Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Zeitschrift für Romanische Philologie Band 142, Heft 2

Zeitschrift für Romanische Philologie
Herausgegeben von Claudia Polzin-Haumann, Elton Prifti und Wolfgang Schweickard.

Band 142, Heft  2

 

Nachlese zum Praxisfeld II der Interkulturellen Kommunikation

Am 19. und 20. Juni 2026 fand das Praxisfeld II des Sommersemesters mit dem Titel Across Cultures: Interkulturelle Kommunikation und Karriereentwicklung für den europäischen Arbeitsmarkt statt, bestehend aus zwei verschiedenen Workshops.

Am 19. Juni berichtete Franziska Prinz, Referentin in der Abteilung „Europa und Internationales, Deutsch-Französische Zusammenarbeit“ der Saarländischen Staatskanzlei, von ihren Erfahrungen im deutsch-französischen, großregionalen, europäischen und internationalen Arbeitsalltag, mit Blick auf das Arbeiten in internationalen Teams und die Besonderheiten des öffentlichen Diensts. 

Anschließend gab Achim Dürschmid, EURES-Berater der Saarländischen Bundesagentur für Arbeit, Einblicke in den deutsch-französischen Arbeitsmarkt mit praktischen Tipps für den Berufseinstieg und die Jobsuche im deutsch-französischen Kontext.

Am 20. Juni gestaltete Cherry Kent, Human Resources Consultant aus Luxemburg, den englischen Workshop mit dem Titel Becoming an intercultural professional. Dabei veranschaulichte sie den Bewerbungsprozess mit praktischen Tipps zu Bewerbungsunterlagen, die Nutzung von LinkedIn und einer praktischen Übung zu Einstellungsgesprächen. Teil des Workshops war auch ein Multilingual Office Pictionary, das Begriffe aus dem Büroalltag malerisch mit Code-Switching zwischen Deutsch, Englisch und Französisch verband.

 

Vorstellung der Cellulue francophone bei SR Kultur

Sendung: ici et là vom 30. Juni 2026, 19.15 bis 20.00 Uhr (ab Minute 04:00)

Interview mit Prof. Polzin-Haumann bei SR Kultur.  Bonne écoute!

Mehr über die Cellule francophone

 

Nachlese: metaphorik.de Jubiläumsworkshop

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Open Access-Journals metaphorik.de organisierten Forschende der Universität des Saarlandes (Leitung: Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann) sowie der Universitäten Bochum (Leitung: Prof. Dr. Judith Visser), Bremen (Leitung: Dr. Katrin Mutz/Dr. Uwe Spörl) und Duisburg-Essen (Leitung: Prof. Dr. Dietmar Osthus) vom 11.06.2026 bis 13.06.2026 einen an ihre Studierenden gerichteten Workshop „Metaphors open: 25 Jahre Open Access-Journal metaphorik.de“. Dieser verstand sich als gemeinsamer Rückblick und zugleich als metaphorische Zukunftswerkstatt: Insgesamt 36 Studierende fanden sich in Bonn – dem Gründungsort des Journals – ein und diskutierten das Thema Metaphern gemeinsam aus verschiedenen fachwissenschaftlichen Perspektiven. Das Workshopkonzept sah dabei explizit die Studierenden nicht nur als Rezipient*innen einer wissenschaftlichen Tagung; vielmehr sollten sie sich selbst durchweg als aktive Akteur*innen von Wissenschaft und Wissenstransfer erleben. So wurden sie dazu angeleitet, sich mit Wissen, Wissenschaft, aber auch Wissenschaftskommunikation auseinanderzusetzen, um als mündige Akteur*innen aktuellen Tendenzen wie Fake News oder KI-generiertem und -verbreitetem Wissen entgegensteuern zu können.

 
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Am ersten Workshoptag (11.06.2026) widmeten sich die Studierenden eben vielfältigen theoretischen Zugängen zum Forschungsfeld Metaphern zunächst der Entstehungsgeschichte und Funktionsweise eines wissenschaftlichen Journals am Beispiel von metaphorik.de. Sie beforschten das Journal anschließend selbst aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive (z. B. Publikationssprachen oder Themenfelder und -schwerpunkte im Lauf der Zeit).

Der zweite Workshoptag (12.06.2026) stand ganz im Zeichen von Wissenstransfer und führte die Teilnehmenden von einer abstrakten Projektidee hin zu einem konkreten Forschungsprodukt. Tagesziel war es, dass sie in größtenteils standortübergreifenden Gruppen ihre eigene wissenschaftliche Beschäftigung mit Metaphern in Form eines Posters oder Science Slams aufbereiten. Hierzu setzten sie sich mit wissenschaftlichen Präsentationsformen, Qualitätsstandards und dem Peer Review-Verfahren auseinander. Die Präsentation der Science Slams am selben Abend war nicht nur unterhaltsam, sondern bot auch die Möglichkeit, das Peer Review-Verfahren selbst in die Praxis umzusetzen.

Am letzten Workshoptag (13.06.2026) präsentierten schließlich sechs Studierendengruppen im Elevator Pitch-Format ihre gelungenen Poster zu Themen wie Metaphern im Sport, Herausforderungen der Übersetzung von Metaphern oder Tiermetaphorik und standen anschließend für weitergehende Fragen zur Verfügung. Auch diese Präsentationen wurden im Peer-Review-Format dokumentiert. Das Vorgehen wurde anschließend reflektiert, wobei sich die Teilnehmenden dazu austauschten, wie sie ihre Rollen als Reviewer*innen und Adressat*innen eines Reviews erlebt haben. Eine letzte Reflexionsphase wurde dann dem Workshop als Ganzen gewidmet.

Der Erfolg des Workshops zeigt sich an seiner Evaluation: 35/36 Studierende charakterisierten den Workshop als (eher) bereichernde Erfahrung (16 davon vollumfänglich). Besonders positiv hoben sie die neu geknüpften Kontakte zu Studierenden anderer Universitäten und die Arbeitsatmosphäre hervor. Ihr Workshoperlebnis charakterisierten die Teilnehmenden abschließend mit einer Metapher. „Wortsalat (Metaphernsalat)“, „Epizentrum der Kreativität“ und „(nicht nur) sprachlicher Gaumenschmaus“ sind dabei nur eine Auswahl an kreativen metaphorischen Neuschöpfungen, die nicht nur die positive Wahrnehmung des Workshops verdeutlichen, sondern auch, dass dessen Botschaft ankam.

In einem metaphorik.de-Sonderheft sollen 2027 verschiedene Ergebnisse des Workshops veröffentlicht werden. Die Nachhaltigkeit der erarbeiteten Produkte wird auch durch Posterausstellungen an den beteiligten Universitäten sichergestellt. Insgesamt adressierte der Workshop gesellschaftliche Fragen, die gemeinsam beforscht wurden und anschließend der Öffentlichkeit im Open Access-Format zugänglich gemacht werden – getreu dem Zyklus der angewandten Linguistik.

Wir danken allen Teilnehmenden für die kreative, produktive, ergebnisreiche und angenehme Jubiläumsveranstaltung und freuen uns auf die gemeinsamen Zukunftsperspektiven.

Neuerscheinung

Die Sprachkurse „Französisch für den Beruf – Gesundheitswesen“ im Pressespiegel Herzblatt, Ausgabe 05/2026, der Gesellschaft zur Förderung des HerzZentrums Saar e.V.

Das am Lehrstuhl angesiedelte Projekt Französisch und mehr befasst sich seit 2024 auch mit den Sprachenbedarfen und der (mehrsprachigen) Kommunikation im grenzüberschreitenden Gesundheitswesen im Saarland und in Lothringen. Auf Basis einer auf beiden Seiten der Grenze durchgeführten Sprachbedarfsanalyse wurden im Projekt gemeinsam mit dem vhs Landesverband Saarland und der vhs Regionalverband Saarbrücken die berufsspezifischen Sprachkurse “Französisch für den Beruf (Basis/Aufbau)" entwickelt. Die Kurse werden seit dem Wintersemester 2024/2025 erfolgreich mit über 100 Teilnehmenden bisher angeboten und sind seit dem Wintersemester 2025/2026 im Programm der vhs Regionalverband Saarbrücken verstetigt. 

Der Beitrag gibt einen Einblick in die Kursentstehung und -entwicklung, die Kursinhalte und die Wahrnehmung der Teilnehmenden.

Zum Beitrag

Zu den Aktivitäten des Projekts Französisch und mehr im Berufswesen

 

Neuer Bachelorstudiengang SKIP: Sprachen und Kulturen in Interaktion und Praxis entdecken

Sie interessieren Sich für Sprachen, möchten andere Kulturen besser verstehen und später vielleicht sogar international arbeiten? Dann könnte der neue Bachelorstudiengang „Sprachen und Kulturen in Interaktion und Praxis (SKIP)” genau das Richtige für Sie sein!

Im Rahmen eines Online-Vortrags am 08. Juni um 16:00 Uhr stellt die Studienfachberaterin Dr. Vera Mathieu das neue Studienangebot vor und gibt dir einen Einblick in Inhalte, Aufbau und Perspektiven des Studiums. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Studiengang SKIP kombiniert eine moderne Sprachausbildung in Französisch oder Spanisch mit spannenden Themen aus Kultur, Medien, Politik und Gesellschaft. Es wird gelehrt, wie Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen funktioniert und wie Sprache in internationalen Kontexten eingesetzt wird.

Die Veranstaltung findet online statt. An Unterhaltung teilnehmen

Weitere Informationen finden Sie auch auf Instagram.

Gastvortrag Mexiko

“Mehrsprachigkeit und Dolmetschen vor Gericht in Mexiko”

Der Gastvortrag findet im Rahmen des Seminars “Sprachliche und kulturelle Diversität in Amerika” statt. Nadine Müller widmet sich darin zunächst der sprachlichen Vielfalt und Sprachenpolitik im Kontext indigener Sprachen, bevor der Fokus auf (mündliche) Kommunikation im Rechtswesen sowie mehrsprachige Praktiken und metapragmatische Positionierungen in Gerichtsinteraktionen gelegt wird.

Ort und Zeit der Veranstaltung: Montag, 22. Juni, 10.00-11.30 Uhr, Geb. B2.2, R. 1.08 | Vortragssprache: Deutsch

Anmeldung per E-Mail an fabienne.korb(at)uni-saarland.de

 

Nachlese zum Praxisfeld I der Interkulturellen Kommunikation

Am 08. und 09. Mai 2026 fand das Praxisfeld I des Sommersemesters mit dem Titel Interkulturelle Kompetenzen in Unternehmen: Von multikulturellen Teams, transnationalen Projekten und interkulturellem Lernen statt. Der Workshop wurde von Dr. Julia Frisch, Leiterin des Zentrums für Sprachen und interkulturelle Kommunikation an der htw saar, gehalten und beschäftigte sich zunächst mit interkultureller Handlungskompetenz. Veranschaulicht wurde der Kompetenzbegriff durch Modelle von Jürgen Bolten, mit deren Hilfe die Studierenden im Anschluss daran selbst ein Modell zu Teilkompetenzen für die Zusammenarbeit multinationaler Teams erstellen konnten. Anhand von Praxisbeispielen aus Unternehmen wurden Herausforderungen und Potenziale der Arbeit in multikulturellen Teams veranschaulicht. Zum Abschluss beleuchtete die Referentin den Ansatz des Konstruktiven Interkulturellen Managements.  

Gastvortrag Katalanisch

“Migrants' language choices, ideologies and identities in Catalonia: A critical sociolinguistics approach to the sustainability of minoritised languages in the global era”

Katalonien hat rund 8 Millionen Einwohner. Davon haben 16,3% einen Migrationshintergrund, und es wird geschätzt, dass in diesem Gebiet mehr als 90 Muttersprachen neben den Amtssprachen Spanisch und Katalanisch koexistieren. Laut offiziellen Umfragen bevorzugen mehr als die Hälfte der Migrant*innen das Spanische, denn Katalanisch ist nicht nur eine Minderheitensprache, sondern wird oft mit familiären oder informelleren Kontexten assoziiert. In ihrem Vortrag analysiert Dr. Maria Sabaté Dalmau (Universität Lleida) den Bezug zwischen Sprachenwahl, Sprachideologien und Identität migrantischer Gruppen in Katalonien aus einer soziolinguistischen Perspektive, und stellt mögliche sprachpolitische Maßnahmen für Minderheitensprachen in einer globalisierten Welt vor.

Ort und Zeit der Veranstaltung: Mittwoch, 10. Juni, 12 Uhr c.t., online | Vortragssprache: Englisch

Anmeldung bis zum 9. Juni per E-Mail an Frau Dr. Mar Mañes-Bordes.

Save the Date: „Frankophonie: Chancen für Wirtschaft und Innovation"

Zeit: 1. Juli 2026, 16.00–18.00 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Campus Saarbrücken (Raum wird noch bekanntgegeben)

Im Rahmen der Reihe "Frankophonie: Perspektiven für Wissenschaft, Innovation und Wirtschaft" der Cellule francophone en Allemagne findet am 1. Juli 2026 die zweite Veranstaltung statt. Im Fokus stehen neue Chancen für Wirtschaft und Innovation durch die Kooperation mit frankophonen Ländern.

Von den Aktivitäten des Club des Affaires franco-allemand über die Afrika Business Talks des saarländischen Wirtschaftsministeriums bis hin zur im bundesweiten EXIST-Leuchtturmwettbewerb erfolgreichen Startup Factory "Southwest X – The Bridge to Innovation" existieren vielfältige grenzüberschreitende Initiativen, die das enorme Potential der Zusammenarbeit mit Frankreich und französischsprachigen Ländern verdeutlichen. Bei Gründungen und Unternehmensexpansionen können frankophone Länder interessante Wirtschaftspartner und neue Absatzmärkte sein. Dazu möchten wir mit Expert*innen ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung richtet sich an Akteure aus Wissenschaft, Transfer und Wirtschaft sowie an Studierende und Gründungsinteressierte. 

Wir bitten um Anmeldung bis zum 24. Juni2026 über das Frankreichzentrum.

Veranstaltung sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch.

 

Neuerscheinung

Mehrsprachigkeit im deutsch-französischen Kontext
herausgegeben von Johannes Müller-Lancé und Eric Castagne

Ausgewählte Beiträge einer internationalen Tagung an der Universität Mannheim, 19.-20.6.2024, organisiert im Rahmen der Forschungsgruppe Mehrsprachigkeit und Interkomprehension der Universitäten Reims Champagne-Ardenne und Mannheim.

In einem ersten Schwerpunkt widmet sich der Band dem Status des Deutschen und Französischen im jeweiligen Nachbarland sowie dem konkreten grenzüberschreitenden Kommunikationsbedürfnis in Gesundheits- und Sicherheitskontexten. Den zweiten Schwerpunkt bilden Beiträge zum (bedrohten) Unterricht der jeweiligen Nachbarsprache bzw. zur Nutzung von KI-Anwendungen im Französischunterricht.

DOI: https://doi.org/10.25521/maconf.2026 

Mit Beiträgen von:
Claudia Polzin-Haumann und Christina Reissner: „Zur Rolle der Nachbarsprachen in der grenzüberschreitenden deutsch-französisch-luxemburgischen Sicherheitskooperation" (S. 64-78).

Fabienne Korb und Katharina Dziuk Lameira: „Mehrsprachige Kommunikation und Sprachenbedarfe im saarländischen Gesundheitswesen in der deutsch-französischen Grenzregion: erste Erkenntnisse aus einer Sprachbedarfsanalyse" (S. 48-63).

 

Nachlese zum Studientag "Former des entrepreneurs dans des contextes plurilingues et interculturels"

Wir blicken auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück und danken den beteiligten Expert:innen und Teilnehmenden für die bereichernden Diskussionen und Austausche.

Zur Nachlese
Vers le suivi
Vers le suivi de l'AUF

Neuerscheinung

Garrett-Rucks, Paula and Fäcke, Christiane (2026) "Take Flight with Languages," Dimensions: Vol. 61

Mit einem Beitrag von:
Polzin-Haumann, Claudia/Reissner, Christina (2026): "Intercomprehension in Theory and Practice: Teaching and Learning Plurilingual Competence in a European Context" (S. 29-40).
 

 

Neuerscheinung

Stéphane Hardy & Sandra Herling & Carolin Patzelt  (edd.)
Weltsprache Französisch
Variation, Soziolinguistik und geographische Verbreitung des Französischen. Handbuch für das Studium der Frankoromanistik (Teil 1 + 2)

Mit einem Beitrag von:
Polzin-Haumann, Claudia (2026): „Sprachpflege in der Frankophonie" (S. 21-42)

 

Herzliche Einladung zum Studientag "Former des entrepreneurs dans des contextes plurilingues et interculturels"

Am 19. Mai 2026 ab 11:30 Uhr findet im Rahmen des AUF-geförderten Projekts “Promouvoir le plurilinguisme dans la professionnalisation entrepreneuriale (P3E)” der Studientag “Former des entrepreneurs dans des contextes plurilingues et interculturels” statt. Er ist der Rolle von Sprachen, Mehrsprachigkeit und interkultureller Kommunikation in wirtschaftlichen Kontexten sowie Fragen eines nachhaltigen Unternehmertums gewidmet, unter besonderer Berücksichtigung des Französischen. In einer Table Ronde beleuchten die eingeladenen Expertinnen und Experten die Thematik aus ihren jeweiligen Perspektiven. Der im Anschluss geplante Workshop u.a. zum Design-Thinking-Ansatz richtet sich v.a. an Studierende. Interessierte sind herzlich eingeladen; um Anmeldung unter diesem Link wird gebeten.  

Zum deutschen Programm
Zum französischen Programm

 

Nachlese IK-Netzwerktreffen

Am 29. April 2026 fand das IK-Netzwerktreffen mit Dr. Jana Stehlíková von der Europäischen Akademie Otzenhausen (EAO) statt. Die Referentin stellte zunächst die EAO und ihre Arbeitsaufgaben als Studienleiterin im Bereich der non-formalen politischen Bildung vor. 
Im Anschluss daran beschäftigten sich die Studierenden mit verschiedenen Kulturmodellen und konnten anhand des Anspiels „Insel Albatros“, präsentiert durch die Referentin und Dr. Vera Mathieu (siehe Foto), einen Einblick in Ansätze des interkulturellen Trainings gewinnen. 
Im letzten Teil des Workshops hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Kompetenzen des aktiven Zuhörens mithilfe der UNESCO Story Circles zu stärken. 

 

Zeitschrift für Romanische Philologie Band 142, Heft 1

Zeitschrift für Romanische Philologie
Herausgegeben von Claudia Polzin-Haumann, Elton Prifti und Wolfgang Schweickard.

Band 142, Heft  1

 

Cellule francophone: Nachlese zur Auftaktveranstaltung

Am Montag, den 27. April 2026 fand die Auftaktveranstaltung der Reihe "Frankophonie: Perspektiven für Wissenschaft, Innovation und Wirtschaft" statt, zu der die Cellule francophone en Allemagne zahlreiche Akteur*innen und Studierende der saarländischen Hochschulen sowie Vertreter*innen aus der Politik eingeladen hatte.

Mehr Informationen

Le lundi 27 avril 2026 a eu lieu le lancement du cycle de manifestations "Francophonie : Perspectives pour la science, l'innovation et l'économie" de la Cellule francophone en Allemagne, qui a réuni de nombreux acteur·rice·s et étudiant·e·s des établissements d’enseignement supérieur sarrois ainsi que des représentant·e·s du monde politique.

En savoir plus

 

IK-Netzwerktreffen

29.04.2026, 14:00-17:00 Uhr

Am Mittwoch, 29.4.26 findet von 14:00-17:00 Uhr das IK-Netzwerktreffen mit Dr. Jana Stehlíková statt. Jana Stehlíková arbeitet seit April 2022 als Studienleiterin an der Europäischen Akademie Otzenhausen, wo sie die Seminare in den Bereichen außeruniversitärer und Erwachsenenbildung betreut. Nach ihrem Studium der internationalen Beziehungen und Diplomatie an der Wirtschaftsuniversität (WU) Prag promovierte sie im Bereich Internationale Politische Beziehungen mit Schwerpunkt EU. Von 2018 bis März 2022 leitete sie zudem die Abteilung für englischsprachige Bachelor- und Masterprogramme des Auslandsbüros der WU Prag. Die Anmeldung ist über folgendes Formular möglich: https://forms.gle/CPpduXZ3nvaEb8498  Die Veranstaltung findet im Innovation Center im Meetingraum statt. 

 

Praxisfeld I der Interkulturellen Kommunikation

08.05.2026 & 09.05.2026

Das Praxisfeld I mit dem Titel „Interkulturelle Kompetenzen in Unternehmen: Von multikulturellen Teams, transnationalen Projekten und interkulturellem Lernen“ findet am 8. und 9.5.26 von 9:00-17:00 Uhr statt. Inhaltlich beschäftigt sich dieser Workshop mit Praxisbeispielen desinterkulturellen Lernens. Bedarfe von multikulturellen Teams werden anhand von Fallstudien aus Unternehmen und Institutionen behandelt. Außerdem erfolgt eine vergleichende Auseinandersetzung mit Konzepten und Methoden interkultureller Trainings. Durchgeführt wird der Workshop von Dr. Julia Frisch, Leiterin des Zentrums für Sprachen und Interkulturelle Kommunikation an der htw saar. Die Anmeldung erfolgt über LSF unter der Veranstaltungsnummer 164298. Der Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben. 

 

Praxisfeld II der Interkulturellen Kommunikation

19.06.2026 & 20.06.2026

Praxisfeld II trägt den Titel „Across Cultures: Interkulturelle Kommunikation und Karriereentwicklung für den europäischen Arbeitsmarkt“ und findet am 19. Und 20.6.26 von 9:00-17:00 Uhr statt. Dieser Workshop ist in zwei Teile geteilt: Am 19.6. berichtet Franziska Prinz (M.A.) von ihren Erfahrungen im deutsch-französischen, großregionalen, europäischen und internationalen Arbeitsalltag. Die Besonderheiten des öffentlichen Diensts und das Arbeiten in internationalen Teams werden in den Fokus genommen. 

An Tag zwei findet der Workshop mit Cherry Kent (Lic. CIPD), Human Resources Consultant aus Luxemburg statt. Betitelt ist dieser Teil mit Becoming an intercultural professional und dient dem Bewerbungstraining für den Eintritt in den internationalen Arbeitsmarkt. Die Referentin gibt Einblicke in ihre Erfahrungen als Expatriot in Luxemburg sowie in die Abläufe von Einstellungsverfahren. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit EURES durchgeführt.

Die Anmeldung zu den Praxisfeldern findet im LSF-Portal unter der Veranstaltungsnummer 164298 statt. Der Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben. 

Beide Workshoptage im Juni werden inhaltich und finanziell durch die EURES-Beratung der Agenutur für Arbeit Saarland unterstützt. EURES (European Employment Services) ist ein Programm der Europäischen Kommission zur Förderung der beruflichen Mobilität in Europa (ESF+) und ist im Saarland bei der Agentur für Arbeit und weiteres Netzwerkpartnern angesiedelt.

 

Veranstaltungsreihe 2026 der Cellule francophone en Allemagne

Frankophonie: Perspektiven für Wissenschaft, Innovation und Wirtschaft

Die Schaffung der Arbeitsstelle für die wissenschaftliche Frankophonie in Deutschland (Cellule francophone en Allemagne) bietet neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Vernetzung mit der frankophonen Welt. Mit der Veranstaltungsreihe „Frankophonie: Perspektiven für Wissenschaft, Innovation und Wirtschaft“ sollen verschiedene Themenbereiche der Frankophonie behandelt und diskutiert werden, die einerseits im Hochschulkontext und andererseits für weitere Interessensgruppen wie politisch-wirtschaftliche Akteure relevant sind.

Die erste Veranstaltung der Reihe am 27.04.2026 greift die Rentrée francophone 2025 des Frankreichzentrums an der Universität des Saarlandes auf, bei der die Cellule francophone en Allemagne vorgestellt wurde und Informations- und Kooperationsbedarfe abgefragt wurden. Sie wendet sich primär an Akteure der saarländischen Hochschulen, die bereits Kooperationen mit frankophonen Ländern unterhalten oder anbahnen möchten. Im Mittelpunkt stehen die Agence Universitaire de la Francophonie (AUF) und ihre Programme. Die anderen beiden Ausgaben widmen sich der Innovation mit frankophonen Ländern bzw. der wissenschaftlichen Frankophonie im deutschen Hochschulkontext.

 

Botschafter der Republik Dschibuti zu Gast an der Universität des Saarlandes

Am 26. Januar 2026 waren der Botschafter der Republik Dschibuti, Yacin Houssein Doualé, sowie sein erster Berater, Mohamed Osman Chireh, zu Gast an der Universität des Saarlandes. Empfangen wurden sie vom Universitätspräsidenten Ludger Santen und von Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann, Référente de la francophonie scientifique.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen mögliche Kooperationsperspektiven im Rahmen der Agence Universitaire de la Francophonie (AUF) sowie Fragen der Studierendenmobilität nach Deutschland. In diesem Zusammenhang stieß das Saarland als französischstes Bundesland Deutschlands und bedeutender Anknüpfungspunkt zwischen beiden Ländern auf besonderes Interesse, zumal die Republik Dschibuti Französisch zu ihren Amtssprachen zählt und ihr Bildungssystem stark vom französischen Modell geprägt ist.

Als einzige staatliche Universität des Landes vereint die Université de Djibouti rund 11.000 Studierende in insgesamt 35 Studiengängen.

 

Nachlese: Grenzüberschreitender Gesundheitstag – Sprachen im Fokus/Journée transfrontalière de la santé – Les langues au cœur des échanges

Der Grenzüberschreitende Gesundheitstag – Sprachen im Fokus/Journée transfrontalière de la santé – Les langues au cœur des échanges am 03.02.2026 brachte etwa 100 Akteure und Akteurinnen aus dem Gesundheitsbereich zusammen. Als eine der vielfältigen Aktivitäten des Lehrstuhls zu Wissenstransfer und Wissenschaftskommunikation wurde die Veranstaltung maßgeblich vom Projekt Französisch und mehr organisiert. Daneben waren als Organisationspartner der VHS Regionalverband Saarbrücken, der Verband der Volkshochschulen des Saarlandes und der Eurodistrict SaarMoselle beteiligt. Die Interface Santé SaarMoselle und der Deutsch-Französische Bürgerfonds haben mit ihrer finanziellen Unterstützung den Tag ermöglicht. 

Ziel der Veranstaltung war es, einerseits Forschung und Praxis zu vernetzen, andererseits die Teilnehmenden aus den unterschiedlichsten Bereichen des grenzüberschreitenden Gesundheitswesens zusammenzubringen. In praxisnahen Workshops konnten sie sich über Projekte und Initiativen informieren und sich intensiv mit der Rolle von Sprachen in der beruflichen Kommunikation, Mehrsprachigkeit und interkultureller Kompetenz in ihrem Tätigkeitsbereich auseinandersetzen. Die positive Resonanz hat einmal mehr die zentrale Bedeutung der Nachbarsprachen gezeigt und das Bedürfnis unterstrichen, sich grenzüberschreitend auszutauschen. Viele vielversprechende Kontakte sind so entstanden, die die grenzüberschreitende Kooperation weiter voranbringen werden.

Weitere Informationen können der breiten Berichterstattung zur Journée transfrontalière entnommen werden:

https://www.sr.de/sr/mediathek/video/FS_SRINFO_4378.html
https://www.sr-audiothek.de/index.php?seite=7&id=164151
https://tv8.fr/journee-transfrontaliere-de-la-sante-les-langues-au-coeur-des-echanges/
https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=164161
https://www.mosaik-cristal.tv/apprendre-des-langues-pour-faciliter-les-soins-en-milieu-transfrontal…https://www.republicain-lorrain.fr/sante/2026/02/04/sante-transfrontaliere-des-cours-de-langue-a-destination-des-soignants-deja-en-place 

 

Atelier zu interkultureller Kompetenz und Kommunikation in der politischen Bildung im Rahmen des Blockseminars „Praxisfeld der Interkulturellen Kommunikation“

Am 30. Und 31. Januar fand das zweite Atelier des Blockseminars „Praxisfelder der Interkulturellen Kommunikation“ zum Thema „Interkulturelle Kompetenz und Kommunikation in der politischen Bildung statt“.

Im Mittelpunkt des Ateliers standen interaktive Methoden, Praxisbeispiele aus internationalen Begegnungsformaten sowie die Arbeit an konkreten Fallstudien, etwa zur Programm- und Finanzplanung. Ziel war es, den Studierenden praxisnahe Einblicke in die non-formale politische Bildung zu geben und sie auf eigene interkulturelle Praxis vorzubereiten.

Ein herzlicher Dank gilt Dr. Jana Stehlíková, Studienleiterin an der Europäische Akademie Otzenhausen, für ihre anschaulichen und praxisorientierten Einblicke.

 

Neuerscheinung

Kuhn, Julia/Becker, Lidia/Ossenkop, Christina/Polzin-Haumann, Claudia/Prifti, Elton (edd.): Kognitive Linguistik und Romanistik. Romanistisches Kolloquium XXXVIII, Tübingen: Narr 2025.

Der Band versammelt ausgewählte Beiträge des XXXVIII. Romanistischen Kolloquiums zum Themenschwerpunkt “Kognitive Linguistik und Romanistik”. Die Texte spiegeln die zunehmende Relevanz kognitiv-linguistischer Ansätze innerhalb der romanischen Sprachwissenschaft wider - eine Entwicklung, die als Reaktion auf frühere, primär systemorientierte Theorietraditionen entstand. Der Band zeigt, wie diese Sichtweise neue Verbindungen zwischen semantischen, grammatischen, pragmatischen und diskursbezogenen Fragestellungen eröffnet, und welche Impulse sie für die romanistische Forschung bereithält.

 

Grenzüberschreitender Gesundheitstag - Sprachen im Fokus

Am 03.02.2026 veranstaltet das Projekt Französisch und mehr unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann gemeinsam mit dem vhs Regionalverband Saarbrücken, dem Eurodisctrict SaarMoselle und dem vhs Landesverband den Grenzüberschreitender Gesundheitstag - Sprachen im Fokus / Journée transfrontalière de la santé - Les langues cœur des échanges.

Der Gesundheitstag reiht sich ein in die vielfältigen Aktivitäten der Projektbeteiligten zur Förderung der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung im Raum Saarland-Lothringen ein, z.B. der bereits seit drei Semestern erfolgreich laufenden Sprachkursen “Französisch für den Beruf - Gesundheitswesen (Einstieg/Aufbau)". Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Die Veranstaltung richtet sich an alle im Gesundheitswesen tätigen Personen. Die Anmeldung ist bis 22.01.2026 über die Website der vhs Regionalverband Saarbrücken unter Angabe der Kursnummer 3570 möglich.

Zum Programm des Grenzüberschreitender Gesundheitstag - Sprachen im Fokus / Journée transfrontalière de la santé - Les langues cœur des échanges.

Gastbesuch aus Madagaskar

Vom 3. bis 21. Dezember 2025 ist Frau Dr. Volatiana Ratsimba (ENS Antananarivo, Madagaskar) für einen Forschungsaufenthalt bei uns zu Gast. Neben der gemeinsamen Arbeit an laufenden Projekten nutzte Frau Dr. Ratsimba die Gelegenheit zum Austausch mit verschiedenen weiteren Kolleg:innen in der Fachrichtung und weiteren frankophonen Akteuren der UdS. Wir danken dem Internationalisierungsausschuss für die anteilige Förderung dieses Aufenthalts: Er hat zahlreiche weiterführende Perspektiven für die Kooperation zwischen der Universität des Saarlandes und der Universität Antananarivo eröffnet! 

Infoveranstaltung zu den Themen Online-Bewerbung und fachliche Anerkennungen (B.A., M.A. & Lehramt)

Der Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft lädt herzlich zu einer Infoveranstaltung rund um die Themen Erasmus, Online-Bewerbung und fachliche Anerkennung ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden, die sich für einen Erasmus-Platz am Lehrstuhl bewerben möchten.

Zeitpunkt: Fr., den  16.01.2026, 14.00 – 15.30 Uhr
Ort: Gebäude A4.2, Raum 2.11.1

Bitte melden Sie sich vorab über Google Forms zu der Veranstaltung an.

 

Workshop Digitale Korpusarbeit

Sara Kristina Roters (Universität Münster)
28. November 2025 | 09:00-12:00 Uhr c.t. | Geb. E1 2, Raum 0.13.1

Der an Studierende gerichtete Workshop greift aktuelle Tendenzen der digitalen Korpuslinguistik auf. Studierende sind herzlich eingeladen, eigene Ideen und Projekte einzubringen und zu diskutieren.

Um Anmeldung wird gebeten unter: kerstin.sterkel@uni-saarland.de.

 

Gastvortrag: Digitales Mehrsprachenlehren und -lernen

Am 10.11.2025 fand ein Gastvortrag von Svenja Haberland (Bergische Universität Wuppertal) zum Thema Mehrsprachenlehren und -lernen digital statt, der mit mehr als 40 Studierenden sehr gut angenommen wurde. Der Vortrag bot Grundlagen für einen mehrsprachigkeitsorientierten Unterricht in Zeiten der Digitalität und zeigte praktische Impulse für den schulischen Einsatz von browserbasierten Tools über Apps bis hin zu KI-Angeboten.

Die Vortrag war Teil des Seminars Sprachenvernetzender Fremdsprachenunterricht: Von der Theorie in die Praxis unter der Leitung von Dr. Fabienne Korb.

 

 

Netzwerktreffen der Interkulturellen Kommunikation am 23.10.

Wir laden herzlich zum Netzwerktreffen der Interkulturellen Kommunikation ein!
Die Veranstaltung bietet aktuellen, ehemaligen und zukünftigen Studierenden, Berufspraktiker:innen, Lehrenden und der interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Bei Snacks und Getränken können Themen rund um Studium, Auslandserfahrungen und Berufsperspektiven diskutiert werden.

Datum: 23. Oktober 2025
Uhrzeit: 17:00 – 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Foyer des Gebäudes E1.7

Eine Anmeldung ist per E-Mail an studium-ik(at)uni-saarland.de möglich, aber spontane Besucher:innen sind ebenfalls herzlich willkommen!

 
    • Interaktives Angebot zum Französischen und zur Mehrsprachigkeit beim Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit

      Im Rahmen des Bürgerfests zum Tag der Deutschen Einheit in Saarbrücken waren auch das am Lehrstuhl angesiedelte Projekt Französisch und mehr sowie die 2025 neu eingerichtete Celulle francophone en Allemagne (AUF) gemeinsam mit weiteren Akteuren der Francophonie mit einem interaktiven Stand vertreten, der auch von der Ministerpräsidentin des Saarlandes, Frau Anke Rehlinger, besucht wurde.

Mehr lesen zu unserem Angebot beim Bürgerfest

Das Projekt Französisch und mehr leistet seit 2022 einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Französischen und von Mehrsprachigkeit im Saarland. Es zielt darauf ab, (Mehr-)Sprachenlernen mit besonderer Berücksichtigung des Französischen für alle Saarländer*innen und Interessierten attraktiv, erlebbar und umsetzbar zu machen. Über das interaktive gleichnamige Portal Französisch und mehr, auf dem z.B. Französischkursangebote, Tipps zum (Mehr-)Sprachenlernen und monatlich neue deutsch-französische Veranstaltungshinweise zusammengestellt sind, sowie vielfältige Mitmachangebote bringt das Projekt die französische Sprache und Mehrsprachigkeit forschungsbasiert in Gesellschaft, Bildung, Alltag und Arbeitswelt. Neben dem kleinen Sprachführer Französisch für Alle kam auch das im Projekt entwickelte Spiel Sprachensprint sehr gut an und diente als Anlass zum Austausch zum Französischen, Sprachenlernen und Mehrsprachigkeit im Saarland, in Frankreich, der Großregion und der Francophonie.

Die Celulle francophone en Allemagne ist die nationale Repräsentationsstelle der Agence universitaire de la Francophonie (AUF) in Deutschland und dient als zentrale Anlaufstelle für die Vernetzung, Förderung und Koordination frankophoner wissenschaftlicher Aktivitäten an der UdS und darüber hinaus. Zu ihren Aktivitäten gehört es auch, den Stellenwert des Französischen in Deutschland sozio- und demolinguistisch zu analysieren.

Gelegen auf der sog. Europameile reihte sich der Stand in die zahlreichen Angebote zur Stärkung der deutsch-französischen und europäischen Zusammenarbeit ein und trug dadurch zur Sichtbarmachung des Europaschwerpunkts der UdS bei, der auch am Stand der UdS durch das Cluster für Europaforschung, das Frankreichzentrum, die Universität der Großregion und weitere Akteure zu erleben war. 

Zum Zeitungsbeitrag zum Tag der Deutschen Einheit