Aktuelle Meldungen

16.09.2019

Sprachwissenschaftliches Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und ExamenskandidatInnen

Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann (Lehrstuhl für romanische Sprachwissenschaft) bietet im Wintersemester 2019/20 ein Examenskolloquium für fortgeschrittene Studierende und ExamenskandidatInnen an. Es dient der Festigung methodischer Kompetenzen in der letzten Studienphase mit Blick auf die Vorbereitung, Gestaltung und Organisation sprachwissenschaftlicher Abschlussexamina.

Weitere Informationen zum Kolloquium finden Sie hier.

 

06.06.2019

Neuer Master 'Lateinamerika'

Zum Start in das Wintersemester 2019/20 gibt es einen neuen Studiengang in der Saarbrücker Romanistik, den Master 'Lateinamerikanische Kultur- und Medienwissenschaft'. Er stellt mit seinem Schwerpunkt eine Besonderheit innerhalb der deutschsprachigen Lateinamerikanistik dar. Neben der Sprachpraxis in Spanisch und Portugiesisch umfasst das Studium die Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft und behandelt transkulturelle sowie post-/dekoloniale Fragestellungen. Zentrale Felder sind dabei die lateinamerikanische Kulturtheorie, Trauma- und Memoriaforschung, estudios (pos)coloniales sowie lateinamerikanisches Theater und Film.

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie im Masterportal.

 

10.04.2019

Neuer Professor für Romanische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation

Seit dem 01. April ist Markus Messling neuer Professor für Romanische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation in unserer Fachrichtung. Die Romanistik heißt ihn herzlich willkommen!

Markus Messling studierte Romanistik und Germanistik an der Freien Universität Berlin und Lettres modernes und Littérature générale et comparée an der Université Jean Moulin (Lyon III). Im Rahmen eines an der FU Berlin angesiedelten DFG-Forschungsprojekts promovierte er 2007 über das Thema "Pariser Orientlektüren. Zu Wilhelm von Humboldts Theorie der Schrift". Seine Promotion wurde mit dem Tiburtius-Preis der Berliner Hochschulen ausgezeichnet. Nach Stationen als Projektleiter Wissenschaft und Forschung bei der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius in Hamburg sowie als Postdoktorand an der renommierten Pariser École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) leitete er von 2009 bis 2014 die DFG-Emmy Noether-Nachwuchsgruppe "Philologie und Rassismus in Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien im 19. Jahrhundert" an der Universität Potsdam. Hier erhielt er 2010 den Nachwuchswissenschaftlerpreis des Landes Brandenburg und habilitierte sich 2015 mit der Forschungsarbeit "Gebeugter Geist. Rassismus und Erkenntnis in der modernen europäischen Philologie". Im Juni 2015 wurde er zum stellvertretenden Direktor des Centre Marc Bloch e. V. Berlin ernannt, im Oktober 2018 auch zum Professor für Romanische Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Markus Messling war Fellow der School of Advanced Study der University of London (2014) und der University of Cambridge (2014) sowie Gastprofessor der EHESS Paris (2011, 2015) und der Kobe University in Japan (2016). Gemeinsam mit Franck Hofmann hat Markus Messling zudem von 2011 bis 2017 die Forschergruppe "TRANSMED! Denken der Méditerranée und europäisches Bewusstsein" geleitet.

Die wissenschaftlichen Schwerpunkte von Markus Messling liegen in den Bereichen der frankophonen Kulturtheorie sowie der Literatur- und Kulturwissenschaft, der historischen Anthropologie und Wissensgeschichte, der Ästhetik und Materialität der Kommunikation, der Politik der Literatur, sowie der materiellen und intellektuellen Konsequenzen aus der postkolonialen Theorie.

Im Herbst 2018 wurde Markus Messling vom European Research Council (ERC) ein Consolidator Grant über 2 Millionen Euro zugesprochen, der es ihm erlauben wird, an der Universität des Saarlandes über fünf Jahre ein Team zum Thema "Minor Universality. Narrative World Productions After Western Universalism" zu leiten.

Die Lehrstuhl-Homepage von Prof. Dr. Markus Messling finden Sie hier.

28.03.2019

Gelungene Premiere des grenzüberschreitenden Sprachenlehrertags

Am 23. März fand in den Räumen des Lycée de la Communication in Metz unter dem Titel „Nachbarsprache und Mehrsprachigkeit“ der erste grenzüberschreitende Sprachenlehrertag statt. Die Veranstaltung wurde von zahlreichen Partnern aus der Großregion organisiert, zu denen auch die Lehrstühle von Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle und Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann aus der Saarbrücker Romanistik gehören.

In einer Zusammenführung des Französischlehrertags an der Universität des Saarlandes mit dem Deutschlehrertag der Region Grand Est konnte der Sprachenlehrertag an den langjährigen Erfolg beider Formate anknüpfen: Mehr als 230 deutsche und französische Lehrkräfte haben an der Veranstaltung teilgenommen und sich in insgesamt 46 Ateliers mit den verschiedenen Facetten des Rahmenthemas auseinander gesetzt. Ein Ort des Austauschs und der Begegnung war auch die sehr gut besuchte Ausstellung von Verlagen und Institutionen im Foyer. Außerdem waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus dem kulturellen und politischen Leben beider Länder beim grenzüberschreitenden Sprachenlehrertag zu Gast – ihre Anwesenheit und Grußworte zeugen von dem großen Interesse an der Veranstaltung in der Großregion.

Unser herzlicher Dank gilt allen, die zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben!

01.03.2019

12. Französischlehrertag / Grenzüberschreitender Sprachenlehrertag: Nachbarsprache und Mehrsprachigkeit

 

Neuer Termin: 23. März 2019, 9-17 Uhr
Lycée de la Communication, 3 boulevard Dominique François Arago, 57070 Metz

Zum Thema "Nachbarsprache & Mehrsprachigkeit" können sich französische Deutsch- sowie deutsche FranzösischlehrerInnen austauschen und neue Ideen sammeln. Das Angebot richtet sich sowohl an LehrerInnen des Primar- und Sekundarbereichs als auch an Lehrende und Studierende der Hochschulen und Universitäten. Zahlreiche Ateliers setzen sich mit dem Thema Interkulturalität im Fremdsprachenunterricht auseinander und zeigen Möglichkeiten auf, wie die Nachbarsprache in einem mehrsprachigen Kontext unterrichtet werden kann. Bildungseinrichtungen und Verlagshäuser präsentieren Unterrichtsmaterialien, Trends und Neuheiten im Fremdsprachenunterricht. Weiterführende Informationen sind im Programm und auf unserer Homepage zu finden.

Die Anmeldung ist bis zum 14. März möglich an: bildung-nancy(at)goethe.de.

Kooperationsveranstaltung mit den Académies de Nancy-Metz/Reims /Strasbourg, der ADEAF, dem Centre franco-allemand de Lorraine, dem DAAD, dem DFJW, dem ESPÉ de Lorraine, site de Nancy-Maxéville, dem Goethe-Institut Nancy /Strasbourg, dem Institut d'études françaisaises Saarbrücken, dem Institut français Stuttgart, dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland, dem Lycée de la Communication Metz, dem Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, dem Réseau Canopé, der Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer e.V. sowie der Fachrichtung Romanistik und dem Zentrum für Lehrerbildung an der Universität des Saarlandes e.V.

Der Masterstudiengang „Border Studies“ ist ein zweijähriger, internationaler Studiengang, der sich mit den komplexen wirtschaftlichen, politischen, sozialen und kulturellen Fragen von Grenzen und Grenzräumen in Europa und darüber hinaus befasst.

Die Kurse sind auf Deutsch, Französisch und Englisch und finden in drei Ländern an vier Partneruniversitäten statt: Université du Luxembourg, Université de Lorraine, Universität des Saarlandes und Technische Universität Kaiserslautern.

Das Programm ist auf 20 Studierende begrenzt. Die Studierenden bewerben sich an einer der Partneruniversitäten. Die Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Angehörige ist der 26. April, für EU-Angehörige der 1. Juni.

Weitere Informationen zum Studiengang und zum Bewerbungsverfahren unter: www.uni-gr.eu/Master_Border_Studies

26.03.2018

Postfächer in A5 3 im Foyerbereich

Die Postfächer der Romanistik sind umgezogen und befinden sich nun in Gebäude A5 3 im Foyerbereich des Haupteingangs. Hausarbeiten können hier eingeworfen werden. Die Mitarbeiter der Fachrichtung befinden sich im EG und zum Teil im 1.OG des Gebäudes. Das alte Gebäude C5 2 wird ab dem 1. April still gelegt und ist für die Öffentlichkeit nicht länger zugänglich.

24.01.2018

Höchste Auszeichnung für Prof. Patricia Oster-Stierle

Bereits im Dezember wurde Prof. Oster-Stierle in einer feierlichen Zeremonie mit dem Orden eines Ritters der französischen Ehrenlegion ausgezeichnet.(Chevalier de la Légion d'honneur)
Die Fachrichtung gratuliert Patricia Oster-Stierle aufs herzlichste zu dieser Würde. [mehr...]

20.06.2016

Fachrichtung erhält UdS-Qualitätspass

Nach einem erfolgreich durchlaufenen Akkreditierungsverfahren hat die Universität des Saarlandes den Studiengängen der Fachrichtung Romanistik den UdS-Qualitätspass verliehen. Damit erhält die Fachrichtung gleichzeitig das Siegel des Akkreditierungsrats.

21.03.2016

UniGR-Studium: Keine Anerkennung von Prüfungsleistungen der MSK-Übungen der Uni Trier

Die Sprachpraxisübungen (MSK Französisch) der Universität Trier werden im Rahmen des UniGR-Studiums nicht anerkannt. Jedoch besteht auch weiterhin die Möglichkeit, sprachpraktische Übungen der Universitäten in Liège, Luxembourg und Nancy-Metz zu besuchen. [mehr...]

News und Infos rund um die Fachrichtung Romanistik