Prof. Dr. H. Peter Dörrenbächer ist seit 1. April 2023 in Ruhestand.

In Forschung und Lehre legte und legt er seinen Fokus auf Fragestellungen sozialer Raumbildungsprozesse im Kontext von Globalisierung und Lokalisierung. Dabei wird dem Zusammenspiel unterschiedlicher räumlicher, zeitlicher und gesellschaftlicher Maßstabsebenen im Rahmen von Regionalisierungsprozessen insbesondere in Grenzräumen besondere Beachtung geschenkt.

Forschung

In der Forschung stellte die Entwicklung grenzüberschreitender Beziehungen in Europa (insbesondere in der Großregion) eines der Hauptarbeitsgebiete dar. Peter Dörrenbächer erforschte beispielsweise die Institutionalisierung grenzüberschreitender Metropolräume, die Entwicklung grenzüberschreitender Vernetzungen und Lernprozesse in der Automobilindustrie, die Entwicklung von Konzepten grenzüberschreitender Berufsausbildung, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitssektor in der Großregion sowie die Entwicklung regionaler Arbeitsmärkte angesichts des demographischen Wandels und verstärkter Immigration. Die wichtigsten Betätigungsfelder sind die Mitarbeit in der Working Group "Cross-border Labour and Education" des UniGR-Center for Border Studies (UniGR-CBS) und im gleichnamigen Interreg-Projekt sowie die Mitwirkung an der Entwicklung eines grenzüberschreitenden Hochschulraumes Großregion. Neben Westeuropa stellte Kanada ein zweiter räumlicher Schwerpunkt der Forschung dar.

Kontakt

Universität des Saarlandes
Fachrichtung Gesellschaftswissenschaftliche Europaforschung
Campus
D-66123 Saarbrücken
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