Forschungsschwerpunkte
Circular Saar - Das Projekt im Überblick
Circular Saar verknüpft wissenschaftliche Expertise und industrielle Erfahrung, um Wertschöpfungssysteme im Saarland Schritt für Schritt zirkulär zu gestalten. Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf dem metallischen Sektor, der für die industrielle Basis der Region besonders prägend ist. Im Zentrum stehen neue Ansätze in der Materialforschung, der Datennutzung entlang des Lebenszyklus sowie in der Koordination von Transformationspårozessen.
Perspektivisch soll ein dauerhaftes Kompetenzzentrum entstehen, das Forschung, Entwicklung und industrielle Umsetzung langfristig miteinander verbindet. Circular Saar wird aus dem Transformationsfonds des Saarlandes gefördert und trägt wesentlich zur industriellen Neuausrichtung der Region bei.
Die wissenschaftlichen Säulen des Projekts
An der Universität des Saarlandes sowie an den Saarbrücker Instituten Fraunhofer IZFP und IZES arbeiten interdisziplinäre Forschungsgruppen gemeinsam an den wissenschaftlichen Grundlagen einer zirkulären Wertschöpfung. Im Fokus stehen die Gestaltung, Analyse und Optimierung von Material- und Prozesskreisläufen entlang industrieller Wertschöpfungsketten über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
Die wissenschaftlichen Säulen des Projekts reichen von der Entwicklung kreislauffähiger Materialsysteme und nachhaltiger metallurgischer Prozesse über Recyclingtechnologien bis hin zur datenbasierten Auswertung von Produkt- und Prozessdaten. Methoden aus Machine Learning und Künstlicher Intelligenz unterstützen dabei die Auslegung von Materialien, die Überwachung von Produktionsprozessen sowie die Ableitung belastbarer Entscheidungsgrundlagen. Ergänzend werden ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Auswirkungen systematisch bewertet, um industrielle Transformationsprozesse praxisnah und zielgerichtet zu unterstützen.