Use Cases
Brücke zwischen Wissenschaft und industrieller Praxis
Die Use Cases sind der zentrale Einstiegspunkt für die Zusammenarbeit mit der Industrie im Projekt Circular Saar. Sie adressieren konkrete, praxisrelevante Fragestellungen entlang des gesamten Material- und Produktlebenszyklus. Im Mittelpunkt stehen reale Herausforderungen aus Entwicklung, Produktion, Nutzung und End-of-Life, die gemeinsam mit Industriepartner*innen bearbeitet werden.
Die Use Cases fungieren als Brücke zwischen den wissenschaftlichen Arbeiten des Projekts und der industriellen Umsetzung. Sie ermöglichen es, vorhandene Methoden und Technologien gezielt weiterzuentwickeln, unter realistischen Bedingungen zu erproben und für den industriellen Einsatz vorzubereiten. Der Fokus liegt dabei auf Lösungen mit hohem technologischen Reifegrad.
Ziel ist es, Technologien mit einem Entwicklungsstand von TRL 4 bis 6 (TRL = Technology Readiness Level) systematisch auf mindestens TRL 7 zu überführen, um eine direkte Übertragbarkeit in industrielle Prozesse zu ermöglichen.

Zusammenspiel von Use Cases und wissenschaftlichen Säulen
Die Bearbeitung der Use Cases erfolgt multiperspektivisch. Jeder Use Case wird aus mehreren wissenschaftlichen Blickwinkeln betrachtet und durch unterschiedliche Teilprojekte unterstützt. Die nebenstehende Darstellung zeigt dieses Zusammenspiel schematisch: Use Cases spannen sich als Anwendungsfälle über die wissenschaftlichen Säulen des Projekts und verbinden material-, daten- und transformationsorientierte Forschung.
Für Industriepartner bedeutet dies, dass eine Fragestellung nicht isoliert bearbeitet wird, sondern ganzheitlich entlang des gesamten Kreislaufs.