Magali Riedel

Wie heißen Sie und wo leben Sie zurzeit?

Ich heiße Magali Riedel und wohne zurzeit in Saarbrücken.

Was haben Sie an der Universität des Saarlandes (UdS) studiert und wann?

Ich habe Interkulturelle Kommunikation (frankophoner Kulturraum) und Europäische Kulturstudien im Master studiert und letzten Sommer (2025) mein Studium an der UdS abgeschlossen.

Welche Berufstätigkeit haben Sie nach Ihrem Studium ausgeführt?

Ich arbeite als Projektkoordinatorin beim Eurodistrict SaarMoselle in Saarbrücken. Ich kümmere mich um grenzüberschreitende Projekte im Bereich Interkulturalität und Zweisprachigkeit.

Warum haben Sie sich für die Universität des Saarlandes entschieden? 

Nachdem ich mein Bachelorstudium in Luxemburg abgeschlossen hatte, stellte sich für mich die Frage, welchen Masterstudiengang ich anschließen möchte. Da ich zugleich etwas Heimweh verspürte, informierte ich mich über die Masterangebote der UdS und stieß dabei auf den Studiengang Interkulturelle Kommunikation. Nachdem ich die Studiengangsdokumente und Broschüren gelesen hatte, war mir schnell klar, dass dieser Master genau der richtige für mich ist.

Haben Sie Tipps für die jetzigen Studierenden?

Macht euch nicht ständig so viel Stress – ihr schafft das! Und vergesst nicht, mehr an euch selbst zu glauben und an der Uni neue Freundschaften zu knüpfen.

Haben Sie eine besondere Anekdote oder Geschichte aus Ihrer Zeit an der UdS?

Für ein Werbevideo des Studiengangs wurde einer unserer Kurse gefilmt. Normalerweise hielt sich die Mitarbeit eher in Grenzen, doch an diesem Tag war plötzlich alles anders: Alle waren schick angezogen, die Beteiligung im Unterricht war außergewöhnlich gut, und wir machten uns so viele Notizen wie noch nie zuvor – natürlich nur, solange die Kamera lief. Selbst unser Professor war davon so überrascht, dass er uns in der darauffolgenden Sitzung Eis mitgebracht hat. Ich habe noch nie eine so gute schauspielerische Leistung miterlebt!

Was war Ihr Lieblingsort auf dem Campus?

Besonders schön war es immer, Zeit auf der Campuswiese zu verbringen oder einfach vor dem kleinen Supermarkt an den Tischen zu sitzen und gemeinsam mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen etwas zu trinken.

Warum haben Sie sich für dieses spezielle Studienfach entschieden?

Ich wollte die deutsch-französische Kultur unbedingt weiterhin in meinem Alltag und Studium behalten und habe deshalb nach einem Studiengang gesucht, in dem ich beide Sprachen und Kulturen weiter vertiefen kann. Außerdem fand ich das breite und vielfältige Kursangebot besonders interessant. Für mich war es wichtig, von allem ein bisschen dabei zu haben – genau deshalb habe ich auch das Nebenfach „Europäische Kulturstudien“ gewählt, in dessen Rahmen ich unter anderem weitere Sprachkurse belegen konnte.

Wie haben Sie den Übergang in den Beruf gestaltet?

Den Übergang in den Beruf habe ich dadurch gestaltet, dass ich bereits während meines Studiums praktische Erfahrungen sammeln konnte. Ich habe letztes Jahr ein fünfmonatiges Praktikum beim Eurodistrict SaarMoselle absolviert, wodurch ich das Arbeitsumfeld bereits kennenlernen konnte und gemerkt habe, dass es gut zu mir passt. Als ich mich später auf Jobsuche gemacht habe, habe ich erfahren, dass dort eine Stelle frei geworden war – und sie hat einfach perfekt zu mir gepasst.

Wie würden Sie Ihre Zeit an der Universität des Saarlandes in einem Satz zusammenfassen?

Es gab Höhen und Tiefen, Zweifel und viel Gelächter, aber hey, ich hab's überlebt!

Wie würden Sie die Universität des Saarlandes selbst in einem Satz zusammenfassen?

Eine Universität im ständigen Wandel, die mit der Zeit geht.

Was hat Ihnen an Ihrem Studium an der Universität des Saarlandes (UdS) besonders gut gefallen? 

Ich fand es besonders schön, Kurse in mehreren Sprachen zu belegen und gleichgesinnte deutsch-französische Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenzulernen. Außerdem habe ich die Freiheit sehr geschätzt, meinen Stundenplan individuell gestalten zu können und insgesamt viel Gestaltungsspielraum im Studium zu haben.

Was hätten Sie beim Berufsstart gern schon gewusst?

Dass ich anfangs sehr viel Schlafmangel haben würde, weil der Tagesablauf plötzlich ganz anders ist als im Studium.

Was hat Sie im Studium überrascht?

Dass man im Gegensatz zur luxemburgischen und französischen Uni vieles selbst klären und sich Informationen oft eigenständig zusammensuchen muss.

Welche weiteren Angebote für Alumni würden Sie sich wünschen? 

Manche Kurse bei bestimmten Dozierenden, weil wir dort viel gelacht haben (und natürlich auch die AStA-Partys …).