Der Zusammenhang zwischen modalitätsspezifischen Arbeitsgedächtniskapazitäten, Modalitätspräferenz und modalitätsbezogenen Lernleistungen

Der Zusammenhang zwischen modalitätsspezifischen Arbeitsgedächtniskapazitäten, Modalitätspräferenz und modalitätsbezogenen Lernleistungen

Typ

Forschungsprojekt

Finanzierung

Universität des Saarlandes

Mitarbeiter

  • Prof. Dr. Roland Brünken
  • Tobias Gall
  • Prof. Dr. Tina Seufert

Kooperationspartner

PD Dr. R. Rummer, Universität des Saarlandes, Fachbereich Psychologie

Kurzbeschreibung

Beim Lernen mit Texten bestehen interindividuelle Unterschiede hinsichtlich der bevorzugten Textmodalität. In diesem Projekt soll zum einen geprüft werden, inwieweit eine Präferenz für eine auditive bzw. visuelle Textmodalität mit modalitätsspezifischen Arbeitsgedächtnisspannenunterschieden (Lese- vs. Hörspanne) erklärt werden kann. Personen mit einer höheren reading span (im Vergleich zur listening span) sollten eine Präferenz für visuelle Texte ausgebildet haben; Personen mit einer relativ höheren listening span sollten eine Präferenz für auditive Textdarbietung aufweisen. (Soll in Vorexperiment getestet werden.)

 

Außerdem wollen wir prüfen, ob modalitätsspezifische Arbeitsgedächtnisleistungen Vorhersagen hinsichtlich modalitätsbezogener Lernleistungen beim Lernen mit Texten ermöglichen. Weiter wollen wir prüfen, ob auch mit einer Modalitätspräferenz eine höhere Lernleistung für eine bestimmte Modalität verbunden ist. Ein solcher Zusammenhang kann einerseits über die Arbeitsgedächtniskapazität vermittelt werden, andererseits aber auch direkt bestehen.