Wir forschen und lehren zu Themen der "Comparative European Politics"

Wir untersuchen die Nationalstaaten in Europa und die Europäische Union aus einer vergleichenden politikwissenschaftlichen Perspektive. Unser Forschungszugang ist dabei primär empirisch-analytisch.

Wir betrachten etwa, wie politische Inhalte (Public Policies)  auf unterschiedlichen politischen Ebenen zustandekommen, inwiefern sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Politiken europäischer Staaten finden lassen und inwiefern diese einem bestimmten Muster folgen, oder wie sich europäische Impulse auf die politischen Prozesse in nationalen politischen Systemen auswirken. Außerdem untersuchen wir die Rolle politischer Akteure und vor allem politischer Parteien sowie die Auswirkungen struktureller Veränderungen des Kontexts etwa durch Digitalisierung, Unsicherheit oder gesellschaftlichen Wandel auf die politische Entscheidungsfindung.

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Aktuelles aus Forschung und Lehre

  • Call for Abstracts: Im Rahmen des  von der Volkswagenstiftung finanzierten Projekts "Fatal4Justice?" findet am 13. März 2023 eine Abschlusskonferenz "Conference on current research questions on accountable algorithmic decision making systems (QAccADM)" statt, auf der Fragen der staatlichen Regulierung von Algorithmen und der Nutzung von Algorithmen durch den Staat interdisziplinär diskutiert werden. Georg Wenzelburger leitet ein politikwissenschaftliches Panel - der Call findet sich hier, zur Konferenzseite geht es hier.
  • Zwei neue Publikationen: Zwei Papiere zur Unterstützung des Einsatzes von Algorithmen durch den Staat sind in den vergangenen zwei Wochen in internationalen Zeitschriften erschienen. Beide Papiere gehen auf gemeinsame Forschung zwischen Georg Wenzelburger (UdS), Pascal König (TU Kaiserslautern) sowie Julia Felfeli und Anja Achtziger (ZU Friedrichshafen) im Rahmen des von der Volkswagenstiftung finanzierten Projekts "Fatal4Justice?" zurück. In einem ersten in "Public Administration" publizierten Aufsatz wurde dabei untersucht, wie sich unterschiedliche Einsatzkontexte von Algorithmen - in vorausschauender Polizeiarbeit und im Gesundheitssystem zur Risikobewertung von Hautkrebs - bewertet werden. Es zeigt sich, dass insbesondere die persönliche Wichtigkeit des konkreten Einsatzfeldes die Bewertung von Algorithmen beeinflusst. In einem zweiten im "Public Management Review"erschienenen Aufsatz hat das Team durch Conjoint-Experimente unterschiedliche Bewertungen von einzelnen Charakteristika der Algorithmen verglichen. Es zeigte sich, dass für Teilnehmer der Experimente insbesondere die Performanz der Algorithmen entscheidend für die Bewertung war, während Fragen von Transparenz oder Verantwortlichkeit eine untergeordnete Rolle spielten. Zu den Papieren geht es hier:
    • Wenzelburger, Georg/König, Pascal D./Felfeli, Julia/Achtziger, Anja (2022): "Algorithms in the Public Sector. Why context matters", in: Public Administration:https://doi.org/10.1111/padm.12901
    • Pascal D. König/Felfeli, Julia/Achtziger, Anja/Wenzelburger, Georg (2022): "The importance of effectiveness versus transparency and stakeholder involvement in citizens’ perception of public sector algorithms", in: Public Management Review:10.1080/14719037.2022.2144938
  • Neue studentische Hilfskraft: Zum 1.12. hat eine neue studentische Hilfskraft an der Professur den Dienst aufgenommen und unterstützt uns in Forschung und Lehre. Wir heißen Alegria Ullrich herzlich willkommen. Sie studiert Europawissenschaften im Bachelor an der UdS mit der Ausrichtung Geografien Europas.