Studienverlauf
Im Bachelorstudiengang Mathematik werden in sechs Semestern Regelstudienzeit insgesamt 180 CP erworben. 132 CP entfallen dabei auf Lehrveranstaltungen des Hauptfachs, das in einen Pflichtbereich (87 CP) und einen Wahlpflichtbereich (mind. 45 CP) untergliedert ist.
Der Pflichtbereich enthält folgende Grundvorlesungen:
- Lineare Algebra 1,
- Analysis 1 (1. Fachsemester),
- Lineare Algebra 2,
- Analysis 2,
- Programmierung (2. Fachsemester),
- Analysis 3,
- Numerik 1 (3. Fachsemester),
- Stochastik 1 (4. Fachsemester).
Ab dem dritten Semester können individuelle Akzente gesetzt werden. Im Wahpflichtbereich 1 wählen die Studierenden zwischen Funktionentheorie und Algebra und im Wahlpflichtbereich 2 zwischen Stochastik 2 und Image Processing and Computer Vision. Weitere Veranstaltungen werden aus dem Bereich der Stamm- und Vertiefungsvorlesungen gewählt. Ergänzt werden diese durch ein Proseminar und Seminar sowie durch einen freien Wahlbereich, in dem es möglich ist einen Sprachkurs, ein Soft Skill Seminar oder - nach vorheriger Absprache - ein Berufspraktikum einzubringen.
Das Studium wird durch ein Nebenfach (mind. 27 CP, max. 36 CP), dessen Module in der Regel vom ersten bis zum fünften Fachsemester belegt werden, ergänzt. Möglich ist beispielsweise Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Physik, Biologie, Chemie und Ingenieurwissenschaften, Philosophie, Psychologie, Cybersecurity, Computerlinguistik und Systems Engineering.
Das sechste Fachsemester ist durch die Anfertigung der Bachelorarbeit (12 CP), einer Projektarbeit, die unter Anleitung durchgeführt wird, geprägt. Sie zeigt, dass der oder die Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus dem Gebiet der Mathematik unter Anleitung zu lösen und die Ergebnisse zu dokumentieren.