Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Chemie und Funktion von anorganisch-organischen Hybridmaterialien und Nanokompositen. Die Bausteine für diese Materialien, wie z.B. Nanopartikel und Polymere, werden in unserer Arbeitsgruppe synthetisiert und können so für die benötigten chemischen Funktionen kontrolliert angepasst werden. Die gebildeten Materialien besitzen einen hohen Anteil an Grenzflächen zwischen den anorganischen und organischen Komponenten. Diese Grenzfläche nutzen wir aus, um verschiedene Eigenschaften in das Material zu induzieren.

Weitere Arbeitsgruppen am Lehrstuhl:

Speziations- und Elementanalytik 
(apl. Prof. Dr. Ralf Kautenburger)
Die Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppe WASTe (Working group for Analytical Speciation Techniques) liegen im Bereich der Elementspuren- und Speziationsanalytik sowie in der Entwicklung innovativer Kopplungstechniken.

Nachwuchsgruppe
(PD Dr. André Schäfer)

Arbeitsstelle Umweltanalytik

News

28.08.2025 | Publikation in Chemical Science erschienen

In Zusammenarbeit mit der Gruppe von Prof. Richard Dronskowski von der RWTH Aachen konnte die Bindung in intermetallische Verbindungen des Systems Ca-Pt-Al im Detail untersucht werden. Die Verbindungen wurden von Dr. Stefan Engel während seiner Dissertation hergestellt und strukturell untersucht, nun konnte mit Hilfe quantenchemischer Rechnungen und des Programm-Pakets LOBSTER der Aachener Kollegen ein deutlich tieferer Einblick in die komplexe Bindungssituation dieser Verbindungen gewonnen werden. Die Arbeit konnte im Flaggschiff-Journal Chemical Science der Royal Society of Chemistry (RSC) plaziert werden. Zur Publikation

 

08.08.2025 | Promotion von Mana Abdirahman Mohamed

Im Rahmen ihrer Doktorarbeit hat Mana Mohamed die kontinuierliche nasschemische Synthese von anorganisch-organischen Hybridmaterialien untersucht. Die Materialien basieren auf Polyoxomolybdaten und zeigen vielversprechende Eigenschaften als Elektrodenmaterialien für Lithium-Ionen-Batterien. Besonders bemerkenswert: Die Materialien können sowohl mit als auch ohne Temperaturbehandlung eingesetzt werden, was ihre Anwendungsmöglichkeiten deutlich erweitert. Ihre Forschung liefert wichtige Beiträge zur Entwicklung effizienter und nachhaltiger Energiespeichertechnologien. Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Promotion!

 

10.07.2025 | Lorenzo Alberti als ERAMSUS+ Student verabschiedet

Für sechs Monate war Lorenzo Alberti, Doktorand an der Università degli Studi di Milano-Bicocca, in unserer Arbeitsgruppe zu Gast. Während seines Forschungsaufenthalts arbeitete er an einem spannenden Projekt zur Entwicklung selbstheilender Polymere auf Basis metallvermittelter Vernetzungsreaktionen. Die Zeit war nicht nur wissenschaftlich äußerst produktiv, sondern auch persönlich bereichernd für das gesamte Team. Wir danken Lorenzo herzlich für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg auf seinem akademischen Weg!

 

19.-22. Juni 2025 | Elias Gießelmann und Oliver Janka nehmen am 52.ten Ferstkörperseminar in Hirschegg teil

Elias Gießelmann und Oliver Janka nahmen auch in diesem Jahr wieder am Festkörperseminar in Hirschegg teil. Elias Gießelmann präsentierte seine Forschungsergebnisse in einem Vortrag zum Thema „Frank-Kasper-Phasen im ternären System Hf-Nb-Al”.

 

18.06.2025 | Gemeinsam aktiv: Die Arbeitsgruppe beim Firmenlauf 2025

Der Firmenlauf ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Jahreskalender unserer Arbeitsgruppe – und auch in diesem Jahr war wieder ein motiviertes Team am Start. Dabei ging es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um den Spaß am gemeinsamen Laufen und Ankommen. Mit viel Teamgeist und guter Laune zeigte die Gruppe, dass Gemeinschaft auch außerhalb des Labors eine wichtige Rolle spielt. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden für ihren Einsatz und die tolle Atmosphäre!

 

26.05.2025 | Mechanochemisches Defekt-Engineering von Nb₂O₅: Neue Studie zur Strukturmodifikation und Photokatalyse

In einer aktuellen Studie wurde die mechanochemische Teilreduktion von Niobpentoxid (Nb₂O₅) mithilfe der Reduktionsmittel LiBH₄ und NaBH₄ systematisch untersucht. Ziel war es, durch gezieltes Defekt-Engineering die elektronischen und photokatalytischen Eigenschaften des Materials zu verbessern. Die Ergebnisse zeigen, dass eine mechanochemische Reduktion unter den verwendeten Bedingungen möglich ist. Überraschenderweise führen jedoch höhere Konzentrationen der Hydride nicht zwangsläufig zu einer stärkeren Reduktion, da sie mechanische Energie puffern und somit die Effizienz des Prozesses mindern. Die reduzierten Proben zeigten eine deutlich verbesserte photokatalytische Aktivität bei der Zersetzung von Methylenblau unter sichtbarem Licht – ein vielversprechender Ansatz für Anwendungen in der Umwelttechnik. Die vollständige Studie wurde in der Fachzeitschrift Solids veröffentlicht. Zur Publikation

 

24.05.2025 | Faszination Chemie - Beteiligung am Offenen Campus 2025

Auch in diesem Jahr beteiligte sich Prof. Guido Kickelbick aktiv am Offenen Campus 2025 der Universität des Saarlandes und präsentierte gleich zwei spannende Beiträge aus der Welt der Chemie. In seiner Experimentalvorlesung „Chemiker haben für alles eine Lösung: Wasserstoff und Wasserstofftechnologie“ führte er die Besucherinnen und Besucher zusammen mit der Laborantin Henrike Waller in die faszinierende Welt des Wasserstoffs ein. Dabei zeigte er eindrucksvoll das Potenzial dieses Elements für eine nachhaltige Energiezukunft – insbesondere mit Blick auf die Region Saarland. Zusätzlich lud Prof. Kickelbick unter dem Titel „Das Universum auf einen Blick: Das Periodensystem der Elemente“ zu einer interaktiven Entdeckungsreise durch das Periodensystem ein. Im Foyer des Hörsaalgebäudes Chemie konnten Interessierte anhand eines großformatigen, interaktiven Periodensystems die Vielfalt und Bedeutung der chemischen Elemente erleben.

 

24.05.2025 | Superparamagnetische Ferrit-Nanopartikel: Neue Syntheseroute verbessert Eigenschaften

In einer aktuellen Studie von Kimia Moghaddari wurden superparamagnetische Ferrit-Nanopartikel mit Durchmessern zwischen 5 und 8 nm mittels thermischer Zersetzung und Mikrowellen-gestützter Synthese hergestellt und systematisch hinsichtlich ihrer strukturellen und magnetischen Eigenschaften verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahl der Metallionen und der Synthesemethode entscheidenden Einfluss auf die Eigenschaften der Partikel hat. Besonders Co-substituierte Ferrite überzeugten durch eine deutlich verbesserte Aufheizfähigkeit im magnetischen Wechselfeld und eine erhöhte spezifische Absorptionsrate (SAR). Die Mikrowellen-gestützte Synthese führte zu einer gleichmäßigeren Partikelgröße, einer optimierten Zusammensetzung und einer erhöhten Magnetisierung. Die Studie unterstreicht die Bedeutung der gezielten Materialentwicklung für Anwendungen in der Materialwissenschaft, insbesondere im Bereich der induktiven Erwärmung. Die vollständige Studie wurde veröffentlicht in Nanoscale Advances. Zur Publikation

 

Veranstaltungen

08.04.2025 | Vorlesungsreihe Raumschiff Erde Sommersemester 2025

Programm

04.04.2025 | Vorträge GDCh Sommersemester 2025

Programm

14.03.2025| Vorträge AC-Kolloquium Sommersemester 2025

Programm