Lehrstuhl für Genetik und Epigenetik

Unsere Forschung fokussiert auf dem grundlegenden Verständnis epigenetischer Mechanismen und deren Bedeutung für Gesundheit und Erkrankung. Wir verfolgen dabei das Ziel, funktionelle Veränderungen der Gensteuerung auf verschiedenen epigenetischen Ebenen in allen menschlichen Zellen unterschiedlicher Entwicklungs-, Gesundheits- und Altersstadien zu verorten und zu interpretieren. Mit Hilfe unserer Forschung möchten wir so dazu beitragen, natürliche epigenetische Prozesse der Entwicklung von fehlerhaften Prozessen in menschlicher Erkrankung unterscheiden zu können. Für die Forschung nutzt und entwickelt die AG neueste molekulargenetische und bioinformatische Methoden und produziert ihre Daten in einer eigenen NGS-Einheit. Als koordinierender Standort des nationalen Projektes DEEP (http://www.deutsches-epigenom-programm.de/) hat sie zur Erstellung des ersten humanen epigenetischen Atlas aller menschlichen Zelltypen beigetragen und ist als Mitglied im Internationalen Humanen Epigenom Konsortium IHEC (http://ihec-epigenomes.org/) eingebunden.

 

NEWS

Mini-Symposium des Deutschen Humangenom-Phänomarchivs

Im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Humangenom-Phänomarchivs (GHGA) findet ein virtuelles öffentliches Mini-Symposium zum Thema " FAIR Sharing Approaches for Human Omics Data" statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Konferenz über Einzelzellgenomik in klinischen Anwendungen

Die Anmeldung für die Konferenz "Single Cell Omics in Clinical Applications", die vom 07. bis 09. November in Bonn stattfinden wird, ist noch bis zum 14. Oktober möglich. Die Konferenz ist Teil einer Veranstaltungsreihe des Einzelzellnetzwerks 'Single Cell Omics Germany' (SCOG) und beinhaltet auch eine Satellitenveranstaltung des Deutschen Humangenom-Phänomen-Archivs (GHGA).

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Podcast: Wie viel Neandertaler steckt in uns?

Eine neue Podcast-Episode befasst sich mit den Neandertalern und ihrem genetischen Erbe und verrät, wie die DNA aus alten archäologischen Funden noch heute sequenziert werden kann. Die Episode ist Teil des Wissenschaftspodcasts des Deutschen Humangenom-Phenomarchivs (GHGA) mit dem Titel "Der Code des Lebens", der sich mit verschiedenen Aspekten der Humangenomforschung beschäftigt.

Der Podcast sowie weitere Informationen sind hier verfügbar.