Gasthörerkurse Gesamtübersicht
Wichtige Hinweise:
- Hier werden nur Veranstaltungen aufgeführt, die in der Verantwortung des ZeLL liegen. Informationen zu Vorlesungen und Seminaren aus den Fachbereichen entnehmen Sie bitte dem LSF oder der entsprechenden Fachbereichs-Homepage. zum LSF Online-Vorlesungsverzeichnis
- Sie erhalten alle Informationen zu den digitalen Kursen des ZeLL (Zugangslink, Code, etc.) per Mail ca. einen Tag vor Kursbeginn. Wichtig dabei ist, dass Sie sich für den Kurs über unser Anmeldeformular angemeldet haben und uns Ihre Mailadresse zur Verfügung stellen.
- Die Kursanmeldung wird erst zu Semesterbeginn am 1. April bzw. am 1. Oktober freigeschaltet!
- Aufgrund des erhöhten Zugriffs auf die Kursanmeldungen (uniweit) am 1. April / 1.Oktober, kann es zur kurzfristigen Überlastung des Systems kommen. Wenn Seiten nicht geladen werden oder Ihre Anmeldung nicht abgeschickt werden kann, versuchen Sie es bitte zu einem späteren Zeitpunkt wieder.
Wintersemester 2026/27
Einführungs- und Informationsveranstaltungen
In dieser Veranstaltung erfahren Sie alles Wichtige rund ums Gasthörerstudium von A wie Anmeldung bis Z wie Zugang zu Onlineveranstaltungen.
Wann: Mittwoch, 07.10.2026, 12.15–13.45 Uhr
Wo: Online via MS Teams (Link wird auch auf der Startseite des Gasthörerstudiums bekanntgegeben)
Beratung: Dr. Sabine Penth und Caroline Kratina
In dieser Veranstaltung erfahren Sie alles Wichtige rund ums Gasthörerstudium von A wie Anmeldung bis Z wie Zugang zu Onlineveranstaltungen.
Wann: Donnerstag, 08.10.2026, 12.15–13.45 Uhr
Wo: Seminarraum des ZeLL, Campus A 4.2, SR 0.15
Beratung: Caroline Kratina und Angelina Müller
In dieser Veranstaltung stellen wir Ihnen das ZeLL-eigene Veranstaltungsangebot für Gasthörer näher vor. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, eine Reihe von Dozentinnen und Dozenten persönlich kennenzulernen, die einen kleinen Einblick in ihre Kurse geben.
Am Ende der Veranstaltung können bei Bedarf auch allgemeine Fragen zum Gasthörerstudium gestellt werden.
Wann: Montag, 12.10.2026, 12.15–13.45 Uhr
Wo: Seminarraum des ZeLL, Campus A 4.2, SR 0.15 und online über MS Teams (Link wird auch auf der Startseite des Gasthörerstudiums bekanntgegeben).
Beratung: Dr. Sabine Penth und Angelina Müller, M.A.
Wann: Montag, 12.10.2026, im Anschluss an die Vorstellung des Gasthörer-Programms (ca. 14:00 Uhr)
Wo: Universität des Saarlandes, Haupttor
Führung: Elmar Bosch, M.A.
Wann: Dienstag, 06.10.206, um 10:00 Uhr
Wo: SULB, Geb. B1.1, Treffpunkt in der Halle
Führung: Jutta Krekeler, M.A.
Altertumswissenschaften
Nicht nur in der Kunstgeschichte, auch in der Archäologie ist die intensive Betrachtung des Originalstücks von großer Bedeutung. Und nicht nur für die Kunst, auch für die Archäologie bieten das Saarland und seine Nachbarregionen hochinteressantes Material. Ziel des Kurses ist eine Betrachtung und Auseinandersetzung mit Fundstücken. Diese soll im Wesentlichen in Form virtueller „Museumsbesuche“ über MS Teams erfolgen; sollten Präsenztermine dazukommen, wird darüber rechtzeitig informiert. Voraussichtliche thematische Schwerpunkte des Semesters werden einerseits Funde aus dem Gebiet der Treverer, andererseits die frühmittelalterliche Zeit der Merowinger sein.
Dozentin: Dr. Ulrike Bock
Kontakt: ulrike.bock[at]uni-saarland.de
8 Termine ab dem 13.10.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 10.15–11.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167908
Semesterwochenstunden: 2
Herodot, der „Vater der Geschichtsschreibung“ (Cicero), bietet über die Darstellung historischer Ereignisse hinaus ein vielfältiges Panorama der antiken Welt(en). Religion, Philosophie, Geographie, Mythologie und vieles mehr vereinigt er zu einem faszinierenden, bis heute unterhaltsamen Text. Der Kurs bietet Beispiele für die Erzählfreude Herodots: von fliegenden Schlangen, Goldsucher-Ameisen bis hin zu den amourösen Abenteuern lydischer und persischer Könige. So wird nicht nur die klassische griechische Antike lebendig, sondern gewinnen auch die älteren Kulturen Ägyptens und des Vorderen Orients neue Aspekte. Wir werden die Texte mithilfe moderner Forschung auf ihre Zuverlässigkeit überprüfen, uns aber v. a. an ihrer Farbigkeit und Vielschichtigkeit erfreuen.
Dozent: Ralf Krautkrämer M.A.
Kontakt: ralf.krautkrämer@uni-saarland.de
8 Termine ab dem 15.10.2026
Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 12.15–13.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4 2, SR 0.15 / Präsenz, Onlineteilnahme möglich
LSF-Nr.: 167909
Semesterwochenstunden: 2
Das Weltreich der persischen Achämeniden
Im Jahr 536 v. Chr. erobert der persische König Kyros der Große Babylon, stürzt den König Nabonid und beendet die Unabhängigkeit des babylonischen Reiches. Kyros und seine Nachfolger dehnen die Grenzen ihres Reiches nach Westen und nach Osten zur bis dahin größten politischen Einheit des östlichen Mittelmeerraumes aus. Dabei ist das Bild der Perser bei Zeitgenossen und Nachkömmlingen durchaus ambivalent: Den Israeliten brachten sie die Freilassung aus der babylonischen Gefangenschaft und den Wiederaufbau des Tempels von Jerusalem. Andererseits nahmen sie den griechischen Staaten Anatoliens die Unabhängigkeit und versuchten, auch Griechenland selbst zu erobern. Schließlich unterliegt das Reich der Achämeniden Alexander von Makedonien. Der Kurs wird die Geschichte und Kultur der Achämeniden, insbesondere in Verbindung mit Babylon und Jerusalem, aber auch darüber hinaus, vorstellen. Durch die derzeitige Kriegssituation, in der immer auch Kulturgüter bedroht sind, besitzt das Thema eine besondere Aktualität.
Dozentin: Dr. Ulrike Bock
Kontakt: ulrike.bock@uni-saarland.de
8 Termine ab dem 22.10.2026
Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 18.15–19.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167910
Semesterwochenstunden: 2
Die Kunstgeschichte, wie auch das Schulfach „Bildende Kunst“ beginnen ihre Betrachtungen traditionell mit Griechenland und Rom, gefolgt von der Kunst des europäischen Mittelalters. Doch Bildwerke entstanden sowohl vor Beginn dieses zeitlichen als auch außerhalb des geographischen Rahmens. Texte verraten des Weiteren, dass in einigen der relevanten Kulturen durchaus ein Bewusstsein für Ästhetik und Gestaltung existierte, die Bildwerke also nicht nur kultische oder repräsentative „Funktionsgegenstände“ waren. Am Beispiel des plastischen Bildes vom Menschen sollen diese Entwicklungen dargelegt werden, wobei sich jede der acht Sitzungen einem besonderen Ausschnitt widmen wird. Dazu gehören etwa: Das Menschenbild von der Eiszeit bis zum Mesolithikum – Klein- und Monumentalformate der Jungsteinzeit – Dreitausend Jahre das Gleiche? Ägypten – Beter und Herrscher: Die Kulturen Mesopotamiens – Ein Blick nach Osten: Iran und Zentralasien – Der Mittelmeerraum in Ost und West – Mitteleuropa in der Bronze- und Eisenzeit.
Dozentin: Dr. Ulrike Bock
Kontakt: ulrike.bock@uni-saarland.de
8 Termine ab dem 08.12.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 17.30–19.00 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167911
Semesterwochenstunden: 2
Die Taten keines römischen Politikers werden bis in die Gegenwart so kontrovers diskutiert wie die Caesars. Aber schon zu seinen Lebzeiten zerfiel das Urteil über ihn in ein facettenreiches Bild von widerspruchsloser Verehrung des Feldherrn bis hin zu unbändigem Hass auf den Tyrannen. Zu seinem militärischen Ruhm trug er mit seinen Kommentaren zum Gallischen Krieg bei, als Architekt mit seinem Forum in Rom. In den folgenden Jahrhunderten unternahmen es viele Autoren, sich ihm aus verschiedenen Richtungen anzunähern. Gestützt auf die Quellen, die Forschung seit Niebuhr und Mommsen werden einzelne Facetten des übermächtigen Schriftstellers, Politikers und Feldherrn in den Blick genommen. So werden nicht nur die Taten, sondern auch die Quellen und die Forschung Anlass zur Debatte geben.
Dozent: Ralf Krautkrämer M.A.
Kontakt: ralf.krautkrämer@uni-saarland.de
8 Termine ab dem 10.12.2026
Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 12.15–13.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4 2, SR 0.15 / Präsenz, Onlineteilnahme möglich
LSF-Nr.: 167912
Semesterwochenstunden: 2
Migrationen sind tief in der Menschheitsgeschichte verankert. Waren sie zunächst Bringer der Sesshaftwerdung und des Ackerbaus und damit des größten Wandels in der menschlichen Lebenswelt überhaupt, folgten später immer wieder Bewegungen, die kulturelle und ideelle Einflüsse verbreiteten. Nur durch diesen Prozess konnte der Mensch durch alle Zeiten hindurch bestehen. Seit jeher sorgt die Migration jedoch auch für starke gesellschaftliche sowie politische Debatten. Auch in keltischer Zeit lässt sich eine große Mobilität von Menschen und Ideen fassen. Die antiken Autoren sprechen von Stammesverbänden und Söldnern, die bis nach Zentralanatolien vordringen, Schlachten auslösen und Heiligtümer plündern. Haben diese Erzählungen einen wahren Kern? Und wenn ja, welche Hintergründe stecken dahinter? Die Veranstaltung kommt diesen Keltischen Wanderungen auf die Spur.
Dozent: Jason Lee Tregellis
Kontakt: s8jatreg@stud.uni-saarland.de
4 Termine ab dem 13.01.2027
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 18.15–19.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167913
Semesterwochenstunden: 1
Germanistik / Literatur und Sprache
This course is a casual English conversation practice group for those who understand English but haven’t spoken it in a while, do not want to lose the skill of a language, or want to feel more confident using it again. Led by a native American speaker, it is not a traditional teaching class but a relaxed space to listen, speak, and ask questions at your own pace. Each session includes light, everyday topics such as daily life, food, travel, TV shows, cultural experiences. Participants are welcome to join the conversation as much or as little as they like, and all levels are welcome.
Dozentin: Caroline Kratina
Kontakt: caroline.kratina@uni-saarland.de
6 Termine ab dem 13.10.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 15.00–16.00 Uhr Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167919
Semesterwochenstunden: 1
Durch Analyse und Vergleich fremder Autobiographien werden die Kursteilnehmer/-innen die jeweiligen literarischen Spielarten von autobiographischem Schreiben und die Vielfalt dieses Genres kennen lernen. Sichtbar werden die fließenden Grenzen zwischen Wahrheit und Dichtung und die Möglichkeiten von Offenbarung und Verbergen im Sinne des Authentischen.
Methoden zur Rekonstruktion des eigenen Lebenslaufes und der Familiengeschichte, wie sie in der Familientherapie üblich sind, sollen helfen, eigene Themen zu entwickeln. Außerdem liefert die Kursleiterin Hilfestellungen bei der Überwindung eventueller Schreibblockaden. Die entstehenden autobiographischen Texte der Teilnehmer/innen werden analysierend besprochen, aber nicht bewertet; jeder soll seinen einzigartigen Ressourcen auf die Spur kommen und zu seiner spezifischen Ausdrucksweise finden.
Ziel der Veranstaltung ist die Ermutigung der Kursteilnehmer/innen, einen kleinen, eigenen autobiographischen Text über einen bestimmten Lebensabschnitt so zu vollenden, dass er den eigenen literarischen, künstlerischen Ansprüchen genügt.
Dozentin: Uschi Schmidt-Lenhard
Kontakt: u.schmidt-lenhard@mx.uni-saarland.de
7 Termine ab dem 13.10.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 17.00–18.30 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167920
Semesterwochenstunden: 2
Als historische Grenzregion und „Schnittpunkt europäischer Völkerwanderungen“ (vgl. Koenen 2013, 8) ist das Saarland seit Jahrhunderten durch vielfältige Sprach- und Kulturkontakte geprägt. Insbesondere das Nachbarland Frankreich, unter dessen politischem Einfluss die Region mehrfach im Laufe der Geschichte stand, hat seine sprachlichen und kulturellen Spuren in dem heutigen Bundesland hinterlassen. In Zeiten der Globalisierung und zunehmender Migrationsprozesse zeigt sich die sprachlich-kulturelle Diversität hierzulande aber auch in einer Vielzahl weiterer sprachlicher und kultureller Kontaktphänomene, die das gesellschaftliche Miteinander prägen.
Auf der Basis theoretischer Konzepte aus den Kultur- und Sprachwissenschaften begeben wir uns in diesem Kurs auf Spurensuche nach französischen und anderen kulturellen Einflüssen in der saarländischen Geschichte, Sprache und Kultur.
Dozentin: Dr. Anna Mensch
Kontakt: anna.mensch@hotmail.de
3 Termine ab dem 16.10.2026
Tag und Uhrzeit: Freitag, 16.10.2026, 16.00–19.00 Uhr, Samstag, 17.10.2026, 10.00–13.00 Uhr, Freitag, 30.10.2026, 16.00–19.00 Uhr und Samstag, 31.10.2026, 10.00–13.00 Uhr
Ort/Format:
Freitag, 16.10.2026 und Samstag, 17.10.2026, Campus A4 2, SR 0.15
Freitag, 30.10.2026 und Samstag, 31.10.2026 Campus B3 1, SR 2.17
LSF-Nr.: 167921
Semesterwochenstunden: 2
Nach Vorbild der bekannten Lese- oder Literaturkreise widmen wir uns jedes Semester jeweils einem literarischen Schwerpunktthema und lesen gemeinsam bekannte und unbekanntere Werke der (Welt-)Literatur, die dann zusammen diskutiert werden.
Geplante Themen:
Conrad Ferdinand Meyer: Die Hochzeit des Mönchs, Angela Borgia
Gottfried Keller: Die Leute von Seldwyla – Romeo und Julia auf dem Dorfe; Spiegel, das Kätzchen; Der Schmied seines Glücks; Dietegen
Michael Kleeberg: Luca Puck und der Herr der Ratten
Sophie Wörishöffer: Auf dem Kriegspfade
Uwe Wittstock: Marseille 1940. Die große Flucht der Literatur
Dozentin: Dr. Sabine Penth
Kontakt: sabine.penth@uni-saarland.de
6 Termine ab dem 19.10.2026; Vorbesprechung am 19.10.2026, danach 5 Termine jeweils am 2. Montag im Monat ab dem 09.11.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 19.00–21.00 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167922
Semesterwochenstunden: 2
Die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann und der Komponist Hans-Werner Henze wären beide im Sommer 2026 hundert Jahre alt geworden. Ihre Korrespondenz in Briefen in der Zeit von 1952 bis 1972 zeugt von Gemeinsamkeiten in der Kunst als auch vom Austausch ihrer Ansichten über Politik und Gesellschaft sowie von den zunehmend depressiven Phasen nach Bachmanns unglücklicher Liebesbeziehung zu Max Frisch. Grundlage dieses Lektürekurses bildet der bei Piper erschienene Band „Briefe einer Freundschaft“. Die Briefe in italienischer, französischer und englischer Sprache sind im Original und in deutscher Übersetzung abgedruckt.
Dozent: Dr. Klaus Bonn
Kontakt: kl3ju5-bonn@t-online.de
8 Termine ab dem 26.10.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 16.00–17.30 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167926
Semesterwochenstunden: 2
This course is a casual English conversation practice group for those who understand English but haven’t spoken it in a while, do not want to lose the skill of a language, or want to feel more confident using it again. Led by a native American speaker, it is not a traditional teaching class but a relaxed space to listen, speak, and ask questions at your own pace. Each session includes light, everyday topics such as daily life, food, travel, TV shows, cultural experiences. Participants are welcome to join the conversation as much or as little as they like, and all levels are welcome.
Dozentin: Caroline Kratina
Kontakt: caroline.kratina@uni-saarland.de
6 Termine ab dem 05.01.2027
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 14.00–16.00 Uhr
Ort/Format: Campus A4 2, SR 0.15
LSF-Nr.: 167938
Semesterwochenstunden: 2
Eine „Rückkehr des Lateinunterrichtes“, das heißt die wachsende Beliebtheit des Faches Latein, wird in unserer Zeit immer wieder festgestellt. Latein ist aber keinesfalls die älteste indoeuropäische Sprache, die wir kennen und verstehen. Lange zuvor wurde das Hethitische in Anatolien verschriftet. Seine Texte sind interessant, sowohl als Originalquellen für die Geschichte und Kultur der Hethiter, als auch für eine Auseinandersetzung mit den Ursprüngen moderner Sprachen. Der Kurs wird die Grundzüge der hethitischen Sprache vorstellen und sich der Lektüre von Originaltexten widmen, entsprechend dem Niveau der Teilnehmer. In diesem Semester sollen dabei Texte über die Hethiter und ihre anatolischen Nachbarn behandelt werden. Da die Texte in Umschrift vorliegen, wird die größte Hürde, das mühsame Erlernen der Keilschriftzeichen, weitgehend vermieden.
Dozentin: Dr. Ulrike Bock
Kontakt: ulrike.bock@uni-saarland.de
8 Termine ab dem 07.01.2027
Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 18.15–19.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167939
Semesterwochenstunden: 2
Migration und Integration in autobiografischen und filmischen Narrationen
Migration und Integration zählen zu den prägenden Themen gegenwärtiger gesellschaftspolitischer Debatten. Während öffentliche Diskurse oft von abstrakten Kategorien und medialen Zuschreibungen bestimmt sind, geraten die Perspektiven von Menschen mit Migrationsgeschichte leicht in den Hintergrund. Das Seminar richtet den Blick daher gezielt auf individuelle Erfahrungs- und Erzählperspektiven. Anhand ausgewählter Text- und Filmauszüge untersuchen wir, wie Erfahrungen von Abschied, Verlust, Unterwegssein, Ankunft, Fremdheit und Zugehörigkeit narrativ und ästhetisch gestaltet werden und inwiefern Filme und autobiografische Erzählungen dazu beitragen können, dominante Bilder von Migration und Integration zu differenzieren.
Dozentin: Dr. Anna Mensch
Kontakt: anna.mensch@hotmail.de
6 Termine ab dem 08.01.2027
Tag und Uhrzeit: Freitag, 16.00–18.00 Uhr
Ort/Format: Campus A4 2, SR 0.15
LSF-Nr.: 167928
Semesterwochenstunden: 2
Geschichte
Die Geschichte der Menschheit war schon immer von Wandel geprägt. Bedingt durch verschiedene Einflüsse und Ereignisse – seien es externe oder interne – mussten wir uns immer wieder an unsere Umwelt anpassen. Dies betraf auch die Mongolen, die unter Dschingis Khan und seinen Söhnen große Teile der damals bekannten Welt eroberten. Im Nordwesten dieses riesigen Gebietes entstand die Goldene Horde, die von den Nachkommen des ältesten Sohnes Dschingis Khans beherrscht wurde.
Im Laufe ihrer Existenz veränderte diese Horde ihr Erscheinungsbild immer wieder, um sich den Herausforderungen der jeweiligen Zeit anzupassen. Um das Jahr 1502 soll sie untergegangen sein … doch war dem wirklich so? Und wie wurden aus den Mongolen die Tataren, wie wir sie heute in Russland kennen? Diesen und weiteren Fragen werden wir in diesem Kurs nachgehen und dabei tief in die Geschichte der Ukraine, Südrusslands und Zentralasiens eintauchen.
Dozent: Elias Harth M.A.
Kontakt: elias.harth(at)uni-saarland.de
8 Termine ab dem 21.10.2026
Tag und Uhrzeit: Mittwoch 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4 2, SR 0.15
LSF-Nr.: 167941
Semesterwochenstunden: 2
Seit dem 11. September 2001 ist die Islamische Welt verstärkt ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit gerückt. Durch die Migration der vergangenen Jahre ist die Thematik nicht mehr „weit weg“, sondern direkt in Europa angekommen. Fast jeder wird in seinem unmittelbaren Umfeld beruflich oder privat mit Zuwanderern aus dem islamischen Raum konfrontiert. Unkenntnis der fremden Kultur und Religion erzeugt Unsicherheit, die zu Angst vor dem Fremden oder auch zu falscher Rücksichtnahme führen kann; beides steht einer Integration der Zuwanderer im Weg und ist zudem dem gesamtgesellschaftlichen Klima abträglich. Orientalisten, Religionswissenschaftler und Historiker können Abhilfe schaffen, indem sie solide Kenntnisse über die islamische Welt, ihre Geschichte, Religion, Kultur(en) und Sprachen vermitteln. Der Kurs bietet Einblicke in unterschiedliche Aspekte von Geschichte und Kultur der islamischen Welt. Termine und Themen entnehmen Sie bitte unserer Homepage sowie der Ankündigung im LSF.
Dozentin/Moderation: Dr. Sabine Penth
Kontakt: sabine.penth(at)uni-saarland.de
8 Termine ab dem 22.10.2026
Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 19.00–20.30 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167942
Semesterwochenstunden: 2
Wir betrachten die Entwicklung der englischen Gesellschaft und des politischen Systems ab der Renaissance in typischen historischen Abschnitten:
- Die Monarchie: Krisen und Kontinuität
- Das Britische Weltreich: Wo die Sonne nie untergeht
- Die industrielle Revolution: North and South
- Die Entwicklung des politischen Systems: Die da oben, wir da unten
Parallel zum historischen Überblick werden wir uns jeweils mit einem bekannten englischen Roman beschäftigen, der als Kommentar zur englischen Gesellschaft gelesen werden kann:
- Jane Austen: Pride and Prejudice (Stolz und Vorurteil), 1813
- Charles Dickens: Hard Times (Schwere Zeiten), 1854
- Joseph Conrad: Heart of Darkness (Das Herz der Finsternis), 1899
- Virginia Woolf: Mrs Dalloway, 1925
- Kazuo Ishiguro, The Remains of the Day (Was von Tage übrig blieb), 1989
Dozent: Dr. Bruno von Lutz
Kontakt: b.vonlutz(at)gmail.com
8 Termine ab dem 26.10.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15 und online via MS Teams
LSF-Nr.: 167943
Semesterwochenstunden: 2
Aus allen Bereichen mittelalterlichen Lebens sind bedeutende Neuerungen bekannt. Hierzu zählen Brille, öffentliche Uhren, Schubkarre, Räderpflug, Trittwebstuhl, Banken und bargeldloser Zahlungsverkehr, Windmühle, Kompass, Gabel, Knopfloch, natürlich der Buchdruck mit beweglichen Lettern und vieles andere mehr.
Es ist jeweils zu fragen, wie diese Innovationen konkret zustande kamen und welchen Einfluss sie auf das Leben und Arbeiten der Menschen hatten – und teilweise bis heute haben. Kommen Sie mit auf unsere Entdeckungsreise mittelalterlicher Erfindungen!
Zur Teilnahme an der Veranstaltung sind keine Vorkenntnisse aus der vorausgehenden Veranstaltung im Sommersemester 2026 notwendig.
Dozentin: Dr. Christa Jochum-Godglück
Kontakt: christa.jochum-godglueck(at)t-online.de
8 Termine ab dem 27.10.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 10.15–11.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167946
Semesterwochenstunden: 2
...im Spiegel der deutschsprachigen Einwanderung nach Brasilien
Der Kurs behandelt die historischen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Brasilien mit einem Schwerpunkt auf den deutschen Auswanderungsbewegungen seit dem 19. Jahrhundert. Im Zentrum stehen Motive der Migration, die Entstehung und Entwicklung deutschbrasilianischer Siedlungen sowie die vielfältigen Formen von Kulturtransfer und Identitätsbildung. Der Ländervergleich reicht von allgemeinen Informationen zu Politik, Gesellschaft und Kultur bis in die Gegenwart und nimmt dabei sowohl Entwicklungen in Deutschland als auch in Brasilien in den Blick. Besonderes Augenmerk gilt den langfristigen Auswirkungen dieser Einwanderung auf die brasilianische Gesellschaft, einschließlich der Perspektiven indigener und afrobrasilianischer Gruppen, sowie den heutigen deutschbrasilianischen Communities und ihren Identitätsentwürfen.
Dozent: Markus Dunsbach
Kontakt: mekkes93(at)gmx.net
8 Termine ab dem 03.11.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 18.15–19.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167948
Semesterwochenstunden: 2
Die Großregion – ein modernes politisches Konstrukt, das einen Staat, eine Region, eine Teilregion und zwei Bundesländer umfasst und auf die Menschen oft sehr anonym und gesichtslos wirkt. Historisch betrachtet finden sich jedoch zwischen den beteiligten Regionen und Landschaften Saarland, Lothringen, Luxemburg, Wallonie und Rheinland-Pfalz vielschichtige Verbindungen und Beziehungen. Zahlreiche interessante Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart wurden hier geboren oder haben hier gewirkt, haben hier wichtige Abschnitte ihres Lebens verbracht und Prägungen erfahren. Jede von ihnen gibt der Großregion ein individuelles Gesicht. In diesem Kurs werden bekanntere und unbekanntere Personen aus der Großregion vorgestellt.
Das genaue Programm entnehmen Sie bitte unserer Homepage sowie dem LSF.
Dozentin/Moderation: Dr. Sabine Penth
Kontakt: sabine.penth(at)uni-saarland.de
4 Termine ab dem 16.11.2026
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167950
Semesterwochenstunden: 1
Gerne wird Griechenland als das Mutterland der Demokratie beschrieben. Tatsächlich beruht diese Legende auf der sogenannten Aristoteles-Rezeption, die ab dem 12. Jahrhundert einsetzte und die Staatstheoretiker der damaligen Zeit auf das begriffliche Repertoire „des Philosophen“ (philosophus = Aristoteles) zurückgreifen ließen. Die Phänomene ihrer eigenen Zeit, die sie damit beschrieben, sind die eigentlichen Wurzeln unserer heutigen Demokratie. Theorie und Praxis der Wahl wurden damals ebenso grundgelegt wie das Zusammenspiel verschiedener politischer Akteure oder die parlamentarische Arbeit, die während des Konziliarismus im 15. Jahrhundert theoretisch wie praktisch ausreifte.
Dozent: Prof. Dr. Dr. Christian Vogel
Kontakt: ch.vogel[at]mx.uni-saarland.de
4 Termine ab dem 04.01.2027
Tag und Uhrzeit: Montag, 16.15–17.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15 und online via MS Teams
LSF-Nr.: 167952
Semesterwochenstunden: 1
Während sich die spätantike Theologie zentral mit den grundlegenden Fragen nach dem Wesen Gottes und Christi auseinandersetzte, stellte nicht zuletzt die Konfrontation mit neuen Kulturräumen im Westen Europas durch die Expansion des Christentums im Mittelalter neue Fragen in den Mittelpunkt theologischer Diskussionen. Man beschäftigte sich nun mit dem Wesen der Eucharistie und der Sakramente, mit freiem Willen und Gnade und versuchte, die Existenz Gottes zu beweisen. Vorgestellt werden auch die Bedeutung der Klöster und der aufsteigenden Universitäten, die dort entwickelte Methode der Scholastik, aber auch die Mystik und der Umgang mit Ketzern.
Dozentin: Dr. Sabine Penth
Kontakt: sabine.penth(at)mx.uni-saarland.de
8 Termine ab dem 20.01.2027
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167953
Semesterwochenstunden: 2
Gesellschaftswissenschaftliche Europaforschung / Politik
In modernen Demokratien sind politische Parteien das entscheidende Bindeglied zwischen der Bürgerschaft und staatlichen Institutionen. Ihre zentrale Bedeutung ist in Deutschland sogar im Grundgesetz (Artikel 21) verankert. Sie sollen an der politischen Willensbildung mitwirken und versuchen, über Wahlen politische Macht zu erlangen, um ihre Vorstellungen für die Gesellschaft umzusetzen. Der Kurs untersucht, wie Parteien anhand ihrer Struktur, Ziele, Entstehung oder Wählerbasis in verschiedene Typen eingeteilt werden können. Ferner geht es darum, wie sich im Zeitverlauf die Parteitypen gewandelt haben. Schließlich ist zu diskutieren, warum es in modernen Demokratien viele Optionen gibt, um sich anders politisch zu engagieren: zivilgesellschaftliche Bewegungen, Lobbyismus, Instrumente der direkten Demokratie, Bürgerräte oder Formen „digitaler“ Interessenartikulation.
Dozent: Dr. Torsten Mergen
Kontakt: torsten.mergen[at]mx.uni-saarland.de
8 Termine ab dem 15.10.2026
Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: Campus B3.2, HS 0.03 und online via MS Teams
LSF-Nr.: 167955
Semesterwochenstunden: 2
„Die politische Diskussionskultur geht den Bach runter.“ „Wir können nicht mal mehr miteinander reden.“ Solche Aussagen hört man in den letzten Jahren häufiger und nicht zuletzt durch das Erstarken der AfD und des BSW. Beleidigung und Angriffe gegen Politiker:innen, Kriege im Nahen Osten und der Ukraine, die russische Bedrohung und hybride Kriegsführung, die Migrationsdebatte und vieles mehr und der Umgang mit alledem in Gesellschaft und Politik führen statt zu mehr Diskussion eher zu verhärteten Fronten – mehr Monolog, weniger Dialog – egal ob auf der Straße, in den Medien oder in der Familie.
Zeit, den Dialog zu stärken, wenn schon nicht in Präsenz dann zumindest online. Diese Veranstaltung soll ohne konkrete inhaltliche Vorgaben starten. Gemeinsam möchten wir über das diskutieren, was gerade in Deutschland, Europa und der Welt passiert. Politik, Religion, Kultur – jede:r Teilnehmer:in bringt die eigene Expertise bzw. Kenntnisse aus der Tagespresse ein, ergänzt durch den Dozenten. Wir planen die Themen für das Semester gemeinsam und richten uns nach aktuellen Ereignissen.
Dozent: Christian Kiefer M.A.
Kontakt: christiangkiefer@gmail.com
8 Termine ab dem 21.10.2026
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 19.00–20.30 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167956
Semesterwochenstunden: 2
Lange Jahre war Deutschland ein Musterbeispiel für politische Stabilität. Zehn Regierungschefs haben die Republik seit dem Zweiten Weltkrieg regiert und für Kontinuität gesorgt: eine Bundeskanzlerin und neun Bundeskanzler. Alle haben unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, und alle kamen aus den Reihen von CDU und SPD. Sie waren damit auch Garanten der bürgerlichen Mitte – und Machtfaktoren in unterschiedlich schwierigen Koalitionen und Konstellationen. Sie prägten Zeiten und Zeitgeschichte mitten in Europa. Die Verbindung von Politik, Zeitgeschichte und Biografie ist in Zeiten der empirischen Sozialwissenschaften etwas aus der Mode geraten. Aber sie ist spannend und verspricht Erkenntnisse in Zeiten der Verunsicherung.
Dozent: Dr. Armin König
Kontakt: arminkoenig1(at)gmail.com
8 Termine ab dem 03.11.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 16.15–17.45 Uhr
Ort/Format: Campus B3 1, SR 2.17GK 26: Parteiensystem im Wandel? Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in Deutschland und online via MS Teams
LSF-Nr.: 167957
Semesterwochenstunden: 2
In der Politikwissenschaft herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass sich das deutsche Parteiensystem in einer historischen Phase des Umbruchs befindet. Der Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte spricht etwa von einer „Verflüssigung“ der Parteienlandschaft. Im Kurs sollen ausgewählte Entwicklungen und Phänomene untersucht werden: Welche Ursachen und Folgen hat der Trend vom Zweiparteiensystem zum „polarisierten Pluralismus“? Was bedeutet der Abschied von den „Volksparteien“ und wie verändert er das politische System strukturell? Warum liest man immer häufiger von der Neuausrichtung der Wählerschaft? Was bedeutet die neue Konfliktlinie von „GAL vs. TAN“ („Grün – Alternativ – Libertär“ bzw. „Traditionell – Autoritär – National“)? Inwiefern gilt das deutsche Parteiensystem gegenwärtig nicht mehr als „stabil und berechenbar“, sondern als „hochgradig fluid“?
Dozent: Dr. Torsten Mergen
Kontakt: torsten.mergen(at)mx.uni-saarland.de
8 Termine ab dem 10.12.2026
Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: Campus B3.2, HS 0.03 und online via MS Teams
LSF-Nr.: 167959
Semesterwochenstunden: 2
Im Zentrum des Gasthörerkurses stehen drei Entwicklungen: Geopolitik beruht erstens auf geografischen Gegebenheiten, Ressourcen, Demografie und Infrastruktur, die die internationale Machtverteilung beeinflussen. Zweitens prägen Russland, China und die USA momentan als die „drei Großmächte“ die internationale Politik: Sie haben viele Einwohner, große Territorien und Atomwaffen. Im internationalen System, das verschärfte Großmachtrivalität und eine zunehmende Verknüpfung von Politik und Wirtschaft (Geoökonomie) kennzeichnet, gewinnen geostrategische Logiken immer stärker an Bedeutung – von Grönland bis Taiwan. Es soll daher im Kurs untersucht werden, wie die Europäische Union mit der Herausforderung umgeht, ihre Handlungsspielräume zwischen traditioneller Bündnispolitik, Technologiesouveränität und Energiesicherheit neu auszuloten.
Dozent: Dr. Torsten Mergen
Kontakt: torsten.mergen[at]mx.uni-saarland.de
6 Termine ab dem 05.01.2027
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 14.00–16.00 Uhr
Ort/Format: Campus B3.1, SR 2.17 und online via MS Teams
LSF-Nr.: 167960
Semesterwochenstunden: 2
Katholische Theologie
Die als Mystikerin bekannte Anna Katharina Emmerick (1774–1824) fand weit über ihr unmittelbares Umfeld hinaus Beachtung. Kirche, Staat und Medizin beanspruchten, ihre Glaubwürdigkeit zu beurteilen. Aus persönlicher religiöser Erfahrung wurde so ein öffentlich beobachteter Konflikt. An Anna Katharina Emmerick zeigt sich, wie weibliche Frömmigkeit gedeutet, (z. T.) verdächtigt und institutionell begrenzt wurde.
Dozentin: Alessandra Bost
Kontakt: alessandra.bost[at]uni-saarland.de
4 Termine ab dem 03.11.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15 und online via MS Teams
LSF-Nr.: 167962
Semesterwochenstunden: 1
Kunst- und Kulturwissenschaften / Kunstgeschichte
Nachdem wir im Sommersemester 2026 vor allem über die Rezeption von Musik gesprochen haben, wie sie auf uns wirkt, welche soziale und autobiographische Funktion sie hat, wird im zweiten und dritten Teil die Musik selbst stärker in den Vordergrund rücken. Anhand der Musikgeschichte lernen wir die Klänge der Epochen kennen sowie Formen, Genres und Stile. Klassik, Pop und Jazz kommen alle zu ihrem Recht, sind alle Ausdruck ihrer Zeit. Ein ganz wichtiger Aspekt ist zudem das Zusammenspiel von Text und Klang in der Vokalmusik.
Wie schon für den ersten Teil gilt: Es wird keine Musiktheorie betrieben. Die Kurse sind konzipiert als Gespräch über das, was wir unter Musik verstehen. Die eigene Perspektive wird dabei konfrontiert mit Aussagen von Komponisten, Theoretikern und Liebhabern. Hörbeispiele gibt es in Hülle und Fülle. Der Kurs kann auch ohne Kenntnis des ersten Teils besucht werden; zu Beginn wird es einen kurzen Rückblick geben.
Dozent: Kerst Walstra
Kontakt: kerst.walstra(at)freenet.de
8 Termine ab dem 15.10.2026
Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4 2, SR 0.15 und online via MS Teams
LSF-Nr.: 167964
Semesterwochenstunden: 2
Es wird je Sitzung ein Kunstwerk zwischen Spätantike und Moderne vorgestellt und interpretiert. Der Fokus liegt diesmal auf der Architektur, und zwar auf Werken, die zugleich besondere technische Herausforderungen darstellten und auch heute noch aus verschiedenen Gründen als Meisterleistungen der Ingenieurbaukunst gelten. Dazu zählen etwa monumentale Kuppelbauten wie die Hagia Sophia oder der Petersdom, Turmprojekte der Gotik in Freiburg und Straßburg, die Eisenkonstruktionen des 18. und 19. Jahrhunderts, dafür beispielgebend dank seiner seriellen Herstellungsweise der „Crystal Palace“ von 1851. Es folgen Bauten aus Stahlbeton von Le Corbusier bis Santiago Calatrava und Zaha Hadid und schließlich als Ausblick noch die Frage, welche Materialien und welche Herausforderungen die Architektur der Zukunft bereithält.
Dozent: Dr. Bernhard Wehlen
Kontakt: b.wehlen[at]mx.uni-saarland.de
10 Termine ab dem 16.10.2026
Tag und Uhrzeit: Freitag, 11.15–12.00 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167965
Semesterwochenstunden: 2
Gattungen der Malerei, das sind beispielsweise Porträt, Stillleben, Landschaft, Genre oder auch die erzählende Malerei. Es lassen sich weitere Gattungen als Untereinheiten bilden, Seestück oder „Notturno“, Interieur oder Akt, das „portrait historié“ usf. Wann und wie kommt es zu dieser Einteilung? Wie erklärt sich ihre Hierarchie, nach der etwa dem Bildnis ein eher niedriger Rang eingeräumt wird, der Historienmalerei aber ein besonders hoher? Welche Folge hatte die Gattungseinteilung für die Künstler? Einige von ihnen beginnen sich etwa zu spezialisieren, um ihre Qualitäten mit denen von anderen „Fachmalern“ zu vereinen. Mit der Abstraktion endet die Gattungsmalerei, heute erblüht sie wieder aufs Neue. Der Kurs gibt einen Überblick und präsentiert besonders wichtige Werke der Gattungsmalerei.
Dozent: Dr. Bernhard Wehlen
Kontakt: b.wehlen(at)mx.uni-saarland.de
8 Termine ab dem 19.10.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 10.15–11.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167967
Semesterwochenstunden: 2
Family of Man im Großherzogtum (Unesco-Weltkulturerbe Clairvaux) und 75 Jahre Subjektive Fotografie in der Modernen Galerie
Die Region Saarland-Luxemburg ist ein Hotspot der Fotografiegeschichte. Unter Otto Steinert war Saarbrücken ein Zentrum subjektiver Fotografie in Europa. Deshalb ist es ein Glücksfall, dass am 7. November 2026 in der Modernen Galerie die Werkschau „Ein Neubeginn für Europa – 75 jahre subjektive fotografie“ beginnt. Über 150 Fotografien aus eigenem Bestand sowie aus renommierten Sammlungen in Deutschland, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden geben einen faszinierenden Einblick in die Anfänge der künstlerischen Nachkriegsfotografie. Die von Otto Steinert initiierte Reihe gilt als Meilenstein der Fotografiegeschichte. Wir werden die Ausstellung ebenso besuchen wie „The Family of Man“ im luxemburgischen Clairvaux (Emile-Weber-Bus und Zug). Geöffnet ist sie bis Jahresende. Die Fotoausstellung „The Family of Man“ gehört zum Kulturerbe der UNESCO. Die Sammlung besteht aus 503 Fotografien von 273 Fotografen aus 68 verschiedenen Ländern, die Edward Steichen für das „Museum of Modern Art“ in New York (MoMA) zusammengestellt hat. Die Bilder gelten als Ikonen der humanistischen und dokumentarischen Fotografie des 20. Jahrhunderts.
Termine:
- 18.11.2026 Einführung (Uni)
- 25.11.2026 12.30–14.00 Uhr Moderne Galerie, Saarbrücken
- 02.12.2026 Fahrt nach Clairvaux, Treffpunkt 11.25 Uhr Saarbrücken Hbf
- 09.12.2026 Abschlussbesprechung (Uni)
Dozent: Dr. Armin König
Kontakt: arminkoenig1(at)gmail.com
4 Termine ab dem 18.11.2026
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 12.15–13.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4 2, SR 0.15 und 2 Exkursionen
LSF-Nr.: 167968
Semesterwochenstunden: 1
Das Menschenbild des jungen Pablo Picasso ist noch geprägt von eigenem Daseinserleben. Das ändert sich grundlegend durch die Ereignisse um Guernica im spanischen Bürgerkrieg der 30er Jahre. Deutschland erlebt die Folgen des Ersten Weltkriegs. Die daraus resultierende soziale Dissoziation schlägt sich deutlich in den divergierenden Menschenbildern der Neuen Sachlichkeit nieder. Das Verlangen nach vermeintlicher Stabilität zeitigt neue Staatsformen wie den Faschismus in Spanien, Deutschland und Italien sowie den Kommunismus in Osteuropa. Beide Systeme fordern gemäß ihrer Ideologie ein positives Menschenbild, das den Gegner ins krasse Abseits stellt. Der Surrealismus stellt sich dieser zerrissenen Welt mit der Ergründung der Tiefenschichten des eigenen Innern entgegen. Dieses zerklüftete Menschenbild bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs zu überblicken ist Ziel dieses Semesters.
Dozent: Michael Wack
Kontakt: michael_wack(at)t-online.de
8 Termine ab dem 23.11.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 17.30–19.00 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167970
Semesterwochenstunden: 2
Nachdem wir im Sommersemester 2026 vor allem über die Rezeption von Musik gesprochen haben, wie sie auf uns wirkt, welche soziale und autobiographische Funktion sie hat, wird im zweiten und dritten Teil die Musik selbst stärker in den Vordergrund rücken. Anhand der Musikgeschichte lernen wir die Klänge der Epochen kennen sowie Formen, Genres und Stile. Klassik, Pop und Jazz kommen alle zu ihrem Recht, sind alle Ausdruck ihrer Zeit. Ein ganz wichtiger Aspekt ist zudem das Zusammenspiel von Text und Klang in der Vokalmusik.
Wie schon für den ersten und zweiten Teil gilt: Es wird keine Musiktheorie betrieben. Die Kurse sind konzipiert als Gespräch über das, was wir unter Musik verstehen. Die eigene Perspektive wird dabei konfrontiert mit Aussagen von Komponisten, Theoretikern und Liebhabern. Hörbeispiele gibt es in Hülle und Fülle. Der Kurs kann auch ohne Kenntnis der beiden ersten Teile besucht werden; zu Beginn wird es einen kurzen Rückblick geben.
Dozent: Kerst Walstra
Kontakt: kerst.walstra(at)freenet.de
8 Termine ab dem 10.12.2026
Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4 2, SR 0.15 und online via MS Teams
LSF-Nr.: 167971
Semesterwochenstunden: 2
Die Veranstaltung will Künstlerinnen und ihre Werke vom 16. bis ins 21. Jahrhundert vorstellen. Dazu beginnt sie mit der Geschichte der Wiederentdeckung der Kunst von Frauen bis zu Ausstellungen wie zuletzt „Radikal“ in Saarbrücken. Käthe Kollwitz oder Frida Kahlo bestätigten als Ausnahmen bis vor wenigen Jahrzehnten noch die Regel, dass kaum einmal Werke von Künstlerinnen in Museen präsent waren oder gar gleichrangig neben Arbeiten berühmter Künstler gezeigt wurden. Seit den 1970er Jahren findet endlich eine Aufarbeitung statt, und erste Museen wurden gegründet – in New York das „National Museum of Women in the Arts“ mit heute 6.000 Werken von über 1.000 Künstlerinnen –, die sich vornehmlich oder ausschließlich der Kunst von Frauen widmen und diese endlich sichtbar machen. Der Prozess der Wiederentdeckung dieser Werke ist aber noch lange nicht beendet. Neben exemplarischen Lebensbeschreibungen konzentrieren wir uns auf die künstlerischen Qualitäten, um so die Lebensleistung der Künstlerinnen möglichst adäquat würdigen zu können.
Dozent: Dr. Bernhard Wehlen
Kontakt: b.wehlen(at)mx.uni-saarland.de
8 Termine ab dem 05.01.2027
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 10.15–11.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167972
Semesterwochenstunden: 2
Musikwissenschaft
200 Jahre nach dem Tod des Hyper-Genies haben sich Berge wissenschaftlicher und auch belletristischer Literatur angesammelt. Aus der Retrospektive wurde er zum Heroen seiner Epoche stilisiert. Aber was wissen wir wirklich über Beethoven? 1792 kommt er 22-jährig nach Wien und bleibt da, erlebt Besatzung und Wiener Kongress, wird berühmt, aber nicht glücklich. – Unter den Hashtags #Wien, #Revolution, #Sinfonie und #Greatest Hits fragen wir nach der Lebenswelt Beethovens und nach der Wirkung seiner Musik auf seine Zeitgenossen.
Vermutlich wissen Sie, dass Beethoven taub war und „Für Elise“ geschrieben hat. Ansonsten sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Dozentin: Dr. Margit Erfurt-Freund
Kontakt: m.erfurt-freund(at)gmx.de
4 Termine ab dem 13.01.2027
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 12.15–13.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4 2, SR 0.15
LSF-Nr.: 167974
Semesterwochenstunden: 1
Philosophie
Im Jahr 1999 erschien das über fünfhundert Seiten umfassende Werk des ungarischen Kulturphilosophen László Földényi in deutscher Übersetzung. Was auf den ersten Blick auf die Wucht der Textmasse erschrecken mag, stellt sich bei näherem Hinsehen als eine Art labyrinthisch-enzyklopädisches Wörterbuch über den Kosmos Heinrich von Kleist heraus. Stichwörter wie unter vielen anderen „Augenblick“, „Fenster“, „Kant“, „Unaussprechlich“ oder „Zufall“ sind alphabetisch angeordnet und bieten der Leserin und dem Leser einen Zugang nach Gusto. Im Vorwort bekennt der Autor, dass das Buch so nicht zum „Auslesen“ gedacht sei. Der Kurs folgt nach der Lektüre des Vorworts einem offenen Gang der Teilnehmenden „im Netz der Wörter“. Der Titel liegt als Taschenbuch bei Matthes & Seitz vor.
Dozent: Dr. Klaus Bonn
Kontakt: kl3ju5-bonn(at)t-online.de
8 Termine ab dem 11.01.2027
Tag und Uhrzeit: Montag, 16.00–17.30 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167975
Semesterwochenstunden: 2
Kaum eine philosophische Frage ist so grundlegend und zugleich so umstritten wie die nach der Willensfreiheit. Sind unsere Entscheidungen wirklich frei oder letztlich durch Naturgesetze, Ursachen und Umstände bestimmt? Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die zentralen Positionen der Debatte und behandelt klassische wie aktuelle Ansätze. Im Mittelpunkt stehen die Theorien des Determinismus, Indeterminismus und Kompatibilismus sowie die Frage, welche Bedeutung Willensfreiheit für Verantwortung, Schuld und moralisches Handeln besitzt. Gemeinsam werden grundlegende Begriffe geklärt und zentrale Argumente diskutiert.
Dozent: Dr. Philip Rieger
Kontakt: philip.rieger92[at]gmail.com
4 Termine ab dem 01.03.2027
Tag und Uhrzeit: Montag, 19.15–20.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 167976
Semesterwochenstunden: 1
Psychologie
Ein methodisch-empirisches Seminar
In Zeiten permanenter Veränderung stehen wir Menschen vor der Herausforderung, Orientierung, Motivation und Sinn zu vermitteln. Doch was trägt Menschen langfristig? Die Suche nach dem Sinn unseres Lebens ist ein Teil der menschlichen Existenz. Jeder Mensch weiß, dass die Frage nach dem Sinn seines eigenen Lebens sich nicht nur in den täglichen Alltagsentscheidungen stellt, sondern an bestimmten Knotenpunkten seines Lebens. Besonders treten sie auf in Krisenzeiten und Lebensübergängen, wie z. B. Verlust eines lieben Menschen, Über- oder Unterforderung sowie Verlust der Arbeit oder Krankheit. Was schafft innere Klarheit, mentale Stärke und echte Identifikation mit der eigenen Aufgabe?
Die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens stellt sich nach dem Arzt Viktor Frankl (1905–1997) nicht nur in aussichtslosen und leidvollen Situationen, sondern auch in der modernen Überflussgesellschaft, in der sinnvermittelnde Traditionen verloren gehen. Ein großer Teil der Depressionen ist nach Frankl auf diesen Mangel an Sinn zurückzuführen.
In diesem Workshop werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Richtung in der Psychologie kennenlernen, die sich speziell mit der Frage nach dem Sinn des Lebens beschäftigt und die von Viktor Frankl von begründet wurde. In gemeinsamen Übungen soll verstanden werden, was es bedeuten kann, ein sinnerfülltes Leben zu leben.
Dozentin: Dr. Christel Weins
Kontakt: c.weins[at]weins.de
2 Termine ab dem 23.10.2026
Tag und Uhrzeit: Freitag, 23.10.2026, 16.00–20.00 Uhr und Samstag, 24.10.2026, 10.00–16.00 Uhr
Ort/Format: Campus B3.1, SR 2.30
LSF-Nr.: 167978
Semesterwochenstunden: 2
Hochintelligente Menschen übertreffen den Erfolg von durchschnittlich Intelligenten lediglich um 20 %. Durchschnittlich Intelligente übertreffen die Hochintelligenten jedoch um 70 %. Als Prädiktor für Erfolg eignet sich das Konzept der Intelligenz wohl kaum. Das von Goleman Mitte der 90ziger Jahre eingeführte Konzept der emotionalen Intelligenz wird seither kontrovers diskutiert und eignet sich dafür möglicherweise besser, aber: Was soll das sein? Und warum sollen Frauen darin besser sein als Männer? Kann man das trainieren? Wird dieses Konzept in der KI ausreichend berücksichtigt? Diesen und vielen anderen Fragen versuchen wir in diesem Kurs auf den Grund zu gehen.
Dozent: Ulrich Speicher
Kontakt: ulrichspeicher(at)gmx.de
8 Termine ab dem 20.10.2026
Tag und Uhrzeit: Freitag, 14.15–16.45 Uhr
Ort/Format: Campus
LSF-Nr.: 167979
Semesterwochenstunden: 2
Manche Menschen erleben ihr Leben als sinnerfüllt. Andere kommen aus Sinnkrisen nicht heraus und leiden permanent. Und wieder andere stellen die Frage nach dem Lebenssinn gar nicht erst. Woran liegt das?
Dieser Kurs geht der Frage nach, wo persönlicher Lebenssinn entsteht – und was ihn manchmal blockiert. Wir verbinden zwei starke Zugänge: die empirische Psychologie des Lebenssinns (Tatjana Schnell u. a.) und die Transaktionsanalyse nach Eric Berne. Aus dieser Verbindung entwickelt sich ein neuer Ansatz – die sinnorientierte Transaktionsanalyse –, der zeigt, wie unser Lebensskript (die inneren Botschaften und Entscheidungen aus der Kindheit) unser Sinnerleben bis heute lenkt und wie wir das verändern können.
Mit Selbsteinschätzungen, Reflexionsübungen und praxisnahen Modellen. Offen für alle Interessierten, mit und ohne Vorkenntnisse in Transaktionsanalyse.
Dozent: Dipl.-Psych. Nico Janzen
Kontakt: info(at)winnerconsult.de
2 Termine ab dem 13.11.2026
Tag und Uhrzeit: Freitag, 13.11.2026, 14.00–18.00 Uhr und Samstag, 14.11.2026, 09.00–16.00 Uhr
Ort/Format: Campus B3.1, SR 2.17
LSF-Nr.: 167981
Semesterwochenstunden: 2
Manche Menschen laufen zur Höchstform auf, wenn sie sich mögliche Katastrophen bildhaft ausmalen. Anderen tut genau das nicht gut – sie brauchen zuversichtliche Bilder und Erfolgserwartung. Was für den einen hilfreich ist, kann für den anderen kontraproduktiv sein.
Dieses Seminar verbindet zwei Perspektiven: den strategischen Optimismus (Martin Seligman) und den defensiven Pessimismus (Julie Norem) – zwei gleichwertige, aber grundverschiedene Wege im Umgang mit Angst und Leistung. Wir schauen uns Attributionsstile, positive Illusionen und das Hochstapler-Phänomen an und ordnen alles psychologisch ein. Bezüge zur Transaktionsanalyse (Antreiber, Bezugsrahmen, Miniskript) runden das Bild ab.
Mit Selbsteinschätzungen und Praxisimpulsen.
Dozent: Dipl.-Psych. Nico Janzen
Kontakt: info(at)winnerconsult.de
2 Termine ab dem 12.03.2027
Tag und Uhrzeit: Freitag, 12.03.2027, 14.00–18.00 Uhr und Samstag, 13.03.2027, 09.00–16.00 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15
LSF-Nr.: 167982
Semesterwochenstunden: 2
SoSe 2026 Zusatzangebote: Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
Die Anmeldung für Techniken wissenschaftlichen Arbeitens erfolgt nicht über das Gasthörer‑Anmeldeformular. Bitte melden Sie sich stattdessen über die Anmeldeseite des EduGuide-Programms an und wählen Sie bei der Registrierung „Gasthörer“ als Status aus.
Gasthörer*innen werden bei freien Plätzen zugelassen werden.
Dieser Einführungskurs ist für Sie als Gasthörer kostenlos zugänglich. Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Zu Studienbeginn werden für alle Erst-Semester-Studierenden die beiden Software-Tools Microsoft Teams und das Learning Management System Moodle vorgestellt. Das sind die beiden Hauptwerkzeuge zur digitalen Lehre an der Universität des Saarlandes (UdS).
EduGuide - Technik der wissenschaftlichen Arbeit (TWA)
Kursbeschreibung und Anmeldung
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Info
Bitte haben Sie Verständnis, dass erst beim ersten Termin eines jeden Kurses festgestellt werden kann, ob die Nachfrage ausreichend ist, um die Veranstaltung stattfinden zu lassen.
Universität des Saarlandes
Zentrum für Lehren und Lernen (ZeLL)
Campus A4 2 | 66123 Saarbrücken
Mo–Do von 9–14 Uhr und Fr von 9–12 Uhr
zell@uni-saarland.de | Tel. 0681 302-3533