Kultur. Medien. Gesellschaft.
Transnational – vergleichend – europäisch
Der Lehrstuhl für „Kultur- und Mediengeschichte“ befasst sich mit grundlegenden kulturellen, medialen und gesellschaftlichen Entwicklungen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Geographisch stehen West- und Südeuropa im Mittelpunkt, besonders Deutschland und die romanischen Länder einschließlich ihrer mediterranen und globalen Verbindungen. Der methodische Fokus liegt auf vergleichenden, transfer- und verflechtungsgeschichtlichen Ansätzen.
Unsere inhaltlichen Schwerpunkte sind derzeit (1) Arbeits- und Lebenswelten, (2) Migrationen und Grenzräume, (3) Medien, Politik und Öffentlichkeiten sowie (4) Nationalsozialismus, Kriege und Besatzungen, Erinnerungskulturen. In diesem Kontext nehmen Soziale Bewegungen, die Oral History und die Digital History eine zentrale Rolle für unsere Forschungen ein.
Deindustrialisierung als Kultur- und Erfahrungsgeschichte
"Deindustrialisierung in Frankreich und Deutschland. Erfahrungen und Emotionen von den 1960er Jahren bis heute. The Unmaking of the Working Class?" (DesinEE)
Internationales Verbundprojekt (DFG-ANR), in Kooperation mit Prof. Dr. Emmanuel Droit (Strasbourg) und Prof. Dr. Stefan Berger (Bochum)
Die Deindustrialisierung ist nicht nur ein ökonomischer, sondern auch ein zentraler gesellschaftlicher, kultureller und politischer Prozess der europäischen Zeitgeschichte. Das Projekt DesinEE will eine vergleichende und transnationale Mikrogeschichte der Deindustrialisierung an der Schnittstelle von Erfahrungs- und Emotionsgeschichte schreiben. Es untersucht in Fallstudien für Frankreich, West- und Ostdeutschland, wie ein grundsätzlich globales Phänomen sich in unterschiedlich strukturierten industriellen Räumen auf der lokalen Ebene kontextspezifisch auswirkt. Dabei stützt es sich auf Oral History, schriftliche und audiovisuelle Quellen.Unterstützt wird das Projektteam von 10 Kooperationspartner:innen in Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Großbritannien. Mehr zu dem DFG-ANR-Projekt DesinEE erfahren Sie hier.
Forschung im Überblick | Schwerpunkte und Projekte
Aktuelles

Joana Baumgärtel (Saarbrücken): Wohnungsbau für Bergleute Eigenheime, Werkswohnungen und institutionelle Verflechtungen im Saarbergbau
Am Donnerstag, 29. Januar 2026, hält Joana Baumgärtel (Saarbrücken) in Kooperation mit der Staatskanzlei des Saarlandes und dem Historischen Museum Saar einen Vortrag zum Thema "Wohnungsbau für Bergleute Eigenheime, Werkswohnungen und institutionelle Verflechtungen im Saarbergbau“.
Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr s.t. und findet in den Räumen des Historischen Museum Saar (Schlossplatz 15, 66119 Saarbrücken), statt.
Wir freuen uns auf einen anregenden Vortrag und laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein!
Weitere Informationen zur Vortragsreihe und den Link zur Online-Übertragung finden Sie hier.

Falk Bretschneider (Paris): Die Grenzen der Verweisung. Fraktalität und Strafpraxis im frühneuzeitlichen Alten Reich
Deutsch-Französischer Diskurs
Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Kolloquium der Frühen Neuzeit sowie dem Kolloquium Forschungen zur Geschichte des mittelalterlichen Europas sowie dem Frankreichzentrum hält Prof. Dr. Falk Bretschneider (Paris) am Donnerstag, 29. Januar 2026, einen Vortrag zum Thema: "Die Grenzen der Verweisung. Fraktalität und Strafpraxis im frühneuzeitlichen Alten Reich".
Der Vortrag findet um 16:00 Uhr c.t. an der Universität des Saarlandes (Gebäude B3.1, Hörsaal I – Raum 0.14) statt.
Wir freuen uns auf einen anregenden Vortrag und laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein!
Weitere Informationen zum aktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.
Jérémy Gaudais (Saarbrücken): Kriegsgefangene während der "guerres limitées" in der Mitte des 19. Jahrhunderts: Frankreich und Preußen im Vergleich
Vortrag
Am Mittwoch, 28. Januar 2026, hält Jérémy Gaudais (Saarbrücken) im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur- und Mediengeschichte einen Vortrag zum Thema „Kriegsgefangene während der "guerres limitées" in der Mitte des 19. Jahrhunderts: Frankreich und Preußen im Vergleich “.
Der Vortrag findet um 16:00 Uhr c.t. im üblichen Kolloquiumsraum der Universität des Saarlandes statt
(Gebäude B3.1, Raum 3.18).
Wir freuen uns auf einen anregenden Vortrag und laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein!
Weitere Informationen zum aktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.

Indravati Félicité (Erlangen): Globalgeschichte und Reichsgeschichte: Neue Maßstäbe für das Alte Reich?
Gastvortrag
Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Kolloquium der Frühen Neuzeit sowie dem Kolloquium Forschungen zur Geschichte des mittelalterlichen Europas hält Prof. Dr. Indravati Félicité (Erlangen) am Dienstag, 20. Januar 2026, einen Vortrag zum Thema: Globalgeschichte und Reichsgeschichte: Neue Maßstäbe für das Alte Reich?
Wir freuen uns auf einen anregenden Vortrag und laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein!
Weitere Informationen zum aktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.

Interview bei SRKulturradio: Was macht der Strukturwandel mit den Menschen?
Radiointerview
Am 05. Januar 2026 war Prof. Dr. Fabian Lemmes bei SRKulturradio zu hören. Unter dem Titel “Was macht der Strukturwandel mit den Menschen?” beantwortete er Fragen zu Erfahrungen der Deindustrialisierung. In Projektinterviews mit AkteurInnen, bei denen sich häufig auch Freude am Teilen der Erfahrungen abzeichnet, lassen sich zum einen natürlich subjektive aber auch kollektive Erfahrungen ausmachen. Zu letzteren zählen vor allem Erafhrungen des Verlusts: Verlust von Gemeinschaft, Geselligkeit und kulturellen oder infrastrukturellen Angeboten. Die Projektinterviews dienen aber auch zur Legitimierung von Erfahrung: den wenig gesehenen Arbeiter-, geschlechter- oder migrationsspezifischen Erfahrungen wird auf diese Art eine Plattform der Sichtbarkeit geboten.
Das ganze Interview finden Sie auf der Seite der Tagesschau zum Nachhören.

DesinEE bei der Saarbrücker Zeitung: "Saarländische Historiker erforschen industriellen Niedergang – und was er mit Menschen macht"
Zeitungsbericht
Prof. Dr. Fabian Lemmes, Dr. Birgit Metzger und Raphaël Pernoud wurden am 29. Dezember 2025 in der Saarbrücker Zeitung im Rahmen des DesinEE-Forschungsprojektes und mit ihren jeweiligen Teilprojekten darin vorgestellt. Der Artikel greift die verschiedenen Forschungsansätze und transnationalen Perspektiven des Projektes auf und liefert einen Überblick über Arbeitshypothesen, Hürden und Zwischenergbnisse im Forschungsprozess.
Hier finden Sie den Link zum Artikel bei der Saarbrücker Zeitung.
Falls Sie mehr über das Forschungsprojekt DesinEE wissen möchten, schauen Sie gerne auf der zugehörigen Projektwebsite des Lehrstuhls vorbei!

Marion Fontaine (Paris): Une histoire comparée de la désindustrialisation (France-Allemagne): enjeux et problématiques
Gastvortrag
Am Dienstag, 13. Januar 2026, hält Prof. Dr. Marion Fontaine (École des hautes études en sciences sociales, Paris) im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur- und Mediengeschichte einen Vortrag zum Thema „Une histoire comparée de la désindustrialisation (France–Allemagne): enjeux et problématiques“.
Der Vortrag beginnt um 16:00 Uhr c.t. und findet in französischer Sprache an der Universität des Saarlandes, Gebäude B3.1, Raum 3.18, statt.
Wir freuen uns auf einen anregenden Vortrag und laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein!
Weitere Informationen zum aktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.
Kolloquiumsvorträge: Rosara Ferro (Saarbrücken) & Sonja Saar (Saarbrücken)
Am 06. Januar 2026 starten wir mit gleich zwei Vorträgen ins neue Jahr.
Im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur- und Mediengeschichte stellen die beiden Masterstudierenden Rosara Ferro (Saarbrücken) und Sonja Saar (Saarbrücken) ihre Masterarbeiten vor:
Rosara Ferro: Mediengeschichte der Straßenzeitung „Guddzje“, 1999 bis heute
Sonja Saar: Zwischen Bergmannsfrau und moderner Konsumfrau. Mediale Repräsentationen von Frauenarbeit im Saarland ca. 1945–1960
Die Veranstaltung beginnt um 16:00 Uhr s.t. und findet an der Universität des Saarlandes, Gebäude B3.1, Raum 3.18, statt.
Wir freuen uns auf zwei spannende Beiträge und laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein!
Weitere Informationen zum aktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.

Dominik Collet (Oslo): Die Kleine Eiszeit. Wie haben wir die letzte Klimakrise bewältigt?
Gastvortrag
Im Rahmen der Ringvorlesung „Raumschiff Erde – Klimawandel“ möchten wir Sie herzlich zum Vortrag von Prof. Dr. Dominik Collet (University of Oslo) einladen. Unter dem Titel „Die Kleine Eiszeit. Wie haben wir die letzte Klimakrise bewältigt?“ beleuchtet er, wie europäische Gesellschaften zwischen 1500 und 1800 auf klimatische Herausforderungen reagierten und welche Strategien halfen, diese zu bewältigen. Der Vortrag verbindet Befunde aus den „Archiven der Natur“ (Baumringe, Eisbohrkerne) mit historischen Dokumenten und materieller Kultur, um die sozialen, kulturellen und ökologischen Dynamiken dieser Klimakrise zu analysieren. Zudem zieht er Vergleiche zu gegenwärtigen Herausforderungen des Klimawandels. Der Vortrag findet am 11.12.2025 um 16:00 Uhr s.t. an der Universität des Saarlandes statt
(Gebäude C4 3, Kleiner Hörsaal II).
Wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag und heißen alle Interessierten sehr herzlich willkommen.
Weitere Informationen zum semesteraktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.
Harold Bérubé (Sherbrooke): Écrire l'histoire de la presse au quotidien : l'urbanisation des journaux à grand tirage d'Amérique du Nord et d'Europe (1880–1930)
Gastvortrag
Im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur- und Mediengeschichte hält Harold Bérubé (Sherbrooke) einen Vortrag mit dem Titel:
„Écrire l'histoire de la presse au quotidien : l'urbanisation des journaux à grand tirage d'Amérique du Nord et d'Europe (1880–1930)“.
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Romanische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation sowie dem Frankreichzentrum statt.
Der Vortrag findet am 09.12.2025 um 16:00 Uhr c.t. im üblichen Kolloquiumsraum der Universität des Saarlandes statt
(Gebäude B3.1, Raum 3.18).
Wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag und heißen interessierte Zuhörer:innen herzlich willkommen!
Weitere Informationen zum semesteraktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.

Andreas Guidi (Paris): Euromediterrane Grenzräume neu denken. Eine Verflechtungsgeschichte des illegalen Handels, 1940er–1960er Jahre
Gastvortrag
Am 02. Dezember 2025 hält Andreas Guidi (Paris) im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur- und Mediengeschichte und in Zusammenarbeit mit dem Frankreichzentrum sowie dem CEUS einen Vortrag über sein Projekt „Euromediterrane Grenzräume neu denken. Eine Verflechtungsgeschichte des illegalen Handels, 1940er–1960er Jahre“. Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr s.t. und findet an der Universität des Saarlandes in Gebäude A4 2, Raum 2.11.2 statt.
Wir freuen uns auf einen anregenden Vortrag und laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein!
Weitere Informationen zum aktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.
Von „Arbeitskameraden“ zu „Badoglioschweinen“, Wiesbaden 2025.
Neuerscheinung:
Im Juli ist der Sammelband „Von „Arbeitskameraden“ zu „Badoglioschweinen“. Italienische Arbeitskräfte in der NS-Kriegswirtschaft 1938-1945“ im Springer Verlag (Wiesbaden) erschienen. Das Buch, herausgegeben von Freia Anders und Bruno Matelli, ist Teil der gemeinsamen Aufklärung deutsch-italienischer Geschichte im Zweiten Weltkrieg, insbesondere der deutschen Kriegswirtschaft und konzentriert sich auf die Anwerbung und den Einsatz italienischer Arbeitskräfte in derselben.
Der Band beinhaltet auch einen Beitrag von Prof. Dr. Fabian Lemmes unter dem Titel „Die Organisation Todt und der Einsatz einheimischer Arbeitskräfte in Italien“ (S.77-104).
Weitere Informationen zum Buch finden sie auf der Website des Springerverlags.
Von „Arbeitskameraden“ zu „Badoglioschweinen“. Italienische Arbeitskräfte in der NS-Kriegswirtschaft 1938-1945.
Herausgegeben von Dr. Freia Anders und Prof. Dr. Brunello Mantelli
2025, 285 S., 74,99 €, ISBN 978-3-658-47271-9
Erinnern und Gedenken über Grenzen hinweg, Mainz 2025.
Neuerscheinung:
Die Schriftenreihe des Landtags Reinland-Pfalz greift mit ihrem 90. Band „Erinnern und Gedenken über Grenzen hinweg. Zur Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus in der Großregion“ das Thema der gleichnamigen Tagung aus dem Oktober vergangenen Jahres auf. Auch Prof. Dr. Fabian Lemmes ist darin mit dem Thema seines Vortrages vertreten: den Artikel „Die Zeit des Nationalsozialismus im Saarland am Beispiel der Zwangsarbeit“ finden sie auf den Seiten 13-20 des Heftes.

Prof. Dr. Uwe Walter (Bielefeld): Brückenbau verboten? Athen, Rom und die Frage nach dem Politischen in Europa und den USA
Europa-Vortrag
Wann? Mittwoch, 26.11.2025, 18:00 Uhr s.t.
Wo? Gebäude B3 2, Hörsaal 0.03
Die Zeiten erbaulicher Sonntagsbesinnungen auf das geistige und kulturelle Erbe der Antike, wie sie nach dem 2. Weltkrieg verbreitet waren und bis vor kurzem in bildungsbürgerlichen Rückzugsräumen ihren Platz hatten, sind wahrscheinlich vorbei – dafür haben nicht zuletzt das Abreißen der Wissens- und Traditionsfäden sowie die postkoloniale Kritik am angeblich zu weißen, zu männlichen, zu eurozentrischen Kanon gesorgt. Dennoch poppen Elemente der Epoche immer wieder einmal auf: in feministischen Nacherzählungen der griechischen Mythologie oder in Social Media-Hypes um das Römische Reich und verlorene Männlichkeit. Doch auch dort, wo es ernsthaft um Transformationen des Politischen geht, vermag ein Blick auf die Antike den Blick zu schärfern, mag es sich dabei um die Phänomenologie und Bewertung caesaristischer bzw. populististischer Politik handeln, um Losverfahren im alten Griechenland und die Aporien aktueller demokratischer Systeme oder auch um die oft unterschätzte Differenz zwischen Republik und Demokratie. Der Vortrag sucht die Diskursfelder zu vermessen, nicht im Sinne von Handlungsanweisungen, sondern um gegenüber Traditionsstiftung wie Traditionsverwerfung Begriffe und Konzepte vorzustellen und so den in der Debatte allzu oft waltenden Präsentismus ein wenig aufzubrechen.
Wir freuen uns auf einen anregenden Vortrag und laden alle Interessierten herzlich ein, daran teilzunehmen!
Weitere Informationen zum aktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.
Gedenken an die Pogrome von 1938 – neue Texttafel am Mahnstein in Witzenhausen eingeweiht
Am 8. November 2025 erinnerte der Arbeitskreis „Witzenhausen und der Kolonialismus“ mit einer Gedenkveranstaltung an die Pogrome vom 8. und 9. November 1938.
Im Klosterinnenhof des Campus Witzenhausen wurde in diesem Rahmen die neue Texttafel am Mahnstein vorgestellt.
Der Stein, der bereits 1988 zur Erinnerung an die Beteiligung von Mitgliedern der Deutschen Kolonialschule Witzenhausen an der Judenverfolgung errichtet wurde, erinnert an die Opfer kolonialer und nationalsozialistischer Gewaltregime.
Mit der neuen Tafel wird seine Bedeutung erweitert – als dauerhaftes Zeichen gegen Diskriminierung und für Demokratie, Toleranz und ein respektvolles Miteinander.
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier.

Julika Badstieber-Waldt (Saarbrücken): Beziehungen zum Feind? Zur Rolle der Wehrmachtseelsorger im deutsch besetzten Westeuropa, 1940–1944
Vortrag:
Am 04. November 2025 hält Julika Badstieber-Waldt (Saarbrücken) im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur- und Mediengeschichte einen Vortrag zu ihrem abgeschlossenen Dissertationsprojekt „Beziehungen zum Feind? Zur Rolle der Wehrmachtseelsorger im deutsch besetzten Westeuropa, 1940–1944“. Das Projekt untersucht anhand der bislang wenig erforschten Gruppe der christlichen Wehrmachtseelsorger Chancen, Grenzen und Effekte von Interaktionen in Besatzungszusammenhängen im Sinne einer Histoire Croisée. Der Vortrag findet ab 16:00 Uhr c.t. in den Räumlichkeiten der Universität des Saarlandes (Gebäude B3.1, Raum 3.18) statt.
Wir freuen uns auf einen anregenden Vortrag und laden alle Interessierten herzlich ein, daran teilzunehmen!
Weitere Informationen zum aktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.

Clemens Zimmermann (Saarbrücken): Der Radiorario/Radiocorriere. Eine Programm- und Kulturzeitschrift im italienischen Faschismus, 1924–1943
Vortrag:
Im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur- und Mediengeschichte wird Clemens Zimmermann (Saarbrücken) sein Projekt „Der Radiorario/Radiocorriere. Eine Programm- und Kulturzeitschrift im italienischen Faschismus, 1924–1943“ vorstellen. Der Vortrag findet am 21.10.2025 ab 16:00 Uhr c.t. in den Räumlichkeiten der Universität des Saarlandes (Gebäude B3.1, Raum 3.18) statt. Wir freuen uns auf einen anregenden Vortrag und laden alle Interessierten herzlich ein, daran teilzunehmen!
Weitere Informationen zum aktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.

Aktuelle Vortragsreihe im Wintersemester 2025/26
Am nächsten Dienstag, 21.10.2025 startet das Kolloquium Kultur-, Medien- und Gesellschaftsgeschichte in eine neue Runde. Wir freuen uns außerordentlich auf ein reiches Programm mit Vorträgen zu allen Schwerpunkten des Lehrstuhls und darüber hinaus. Auch können wir von zahlreichen Kooperationen profitieren und danken allen Partner*innen dafür vorab.
Wir freuen uns auf anregende Vorträge und laden alle Interessierten herzlich ein, daran teilzunehmen!
Weitere Informationen zum aktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.
Tagung: Prompted Pasts? Visuelle Geschichtsdarstellungen zwischen Illustration und KI
Veranstaltungshinweis
Am 09. und 10. Oktober 2025 findet an der Universität Augsburg die Tagung “Prompted Pasts? Visuelle Geschichtsdarstellungen zwischen Illustration und KI" statt. Die Veranstaltung, mitorganisiert von unserer Lehrstuhlmitarbeiterin Mia Berg, ist als interdisziplinäre und praxisbezogene Tagung geplant und wird sich mit Methoden, Problemstellungen und Möglichkeiten von kreativer illustrativer Gestaltung sowie generativer Bild-KI im Bereich der Geschichtsvermittlung auseinandersetzen. Das breit gefächerte Tagungsprogramm lädt zu vielen spannenden Diskussionen und anregenden Vorträge sowie einem Gallery Walk ein!
Die Veranstalter:innen bemühen sich um die Möglichkeit der Online-Teilnahme. Anmeldungen zur Veranstaltung sollten bis 01.10. unter diesem Link erfolgen.
Neuerscheinung: Grenzregionen als Laboratorien der Europaforschung
Im Juli erschienen:
Der Sammelband „Grenzregionen als Laboratorien der Europaforschung. Multidisziplinäre Perspektiven auf gesellschaftliche Herausforderungen in europäischen Grenzregionen“, herausgegeben von Prof. Dr. Daniela Braun, Dr. Ulla Connor und Dr. Kristina Höfer, ist als fünfter Band der „Saarbrücker Beiträge zur Europaforschung“ im Nomos-Verlag erschienen.
Die multidisziplinären Beiträge aus historischen, sozialen, kulturellen, rechtlichen und politischen Perspektiven befassen sich mit der Geschichte, dem Potential und den Komplexitäten der Grenzräume Europas. Der Band beinhaltet zwei Beiträge aus dem Team der Kultur- und Mediengeschichte:
Prof. Dr. Fabian Lemmes hat den Beitrag „Grenzregionen als Laboratorien der historischen Europaforschung? Überlegungen zur Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts“ verfasst.
Dr. Birgit Metzgers Beitrag trägt den Titel „Der Grenzraum als Bedrohung oder Ressource. Aus einem Forschungsprojekt zu den Erfahrungen der Deindustrialisierung in deutsch-französisch-luxemburgischer Perspektive (1960–2020)“.
Der Titel ist mit OpenAccess online verfügbar oder beim Verlag als gebundene Ausgabe käuflich erhältlich.
Grenzregionen als Laboratorien der Europaforschung.
Multidisziplinäre Perspektiven auf gesellschaftliche Herausforderungen in europäischen Grenzregionen
Herausgegeben von Prof. Dr. Daniela Braun, Dr. Ulla Connor und Dr. Kristina Höfer
2025, 319 S., brosch., 79,– €, ISBN 978-3-7560-3119-1
(Saarbrücker Beiträge zur Europaforschung, Bd. 5)

Kontakt
Prof. Dr. Fabian Lemmes
FR Geschichte
Campus B3 1, Raum 3.23
66123 Saarbrücken
Tel.: +49 681 302-6551
E-Mail: fabian.lemmes(at)mx.uni-saarland.de
Sekretariat
Judit Ruff
FR Geschichte
Campus B3 1, Raum 3.29
66123 Saarbrücken
Tel.: +49 681 302-3337
E-Mail: j.ruff(at)mx.uni-saarland.de








