Aktuelles
Vortrag von Prof. Dr. Eberhard Bons (Universität Straßburg)
„Zur Arbeit am Historical and Theological Lexicon of the Septuagint“
Herzliche Einladung zum Vortrag von Prof. Dr. Eberhard Bons (Katholische Theologie, Universität Straßburg)
„Zur Arbeit am Historical and Theological Lexicon of the Septuagint“
Forschungskolloquium Altertumswissenschaften
am Donnerstag, den 30.4. 2026, in Geb. B 3.1, Raum 1.30, Beginn: 18 Uhr c.t.
Kaum lässt sich überschätzen, welch bedeutende Rolle die hebräische Bibel (das sogenannte „Alte Testament“) in der Entwicklung der westlichen Kultur gespielt hat. Ihre zentralen Ideen – wie Monotheismus, Entmythologisierung der Natur oder Linearität der Zeit – mussten im Laufe der Zeit jedoch immer wieder aus ihrem nationalen und sprachlichen Umfeld herausgelöst werden, in dem sie entstanden waren, um auf breiterer Ebene fruchtbar zu werden, namentlich für die griechische Kultur, die eine wissenschaftliche, rationalistische Revolution erlebt hatte. Die Septuaginta – die älteste griechische Übersetzung der jüdischen Bibel, die in den letzten drei Jahrhunderten v. Chr. entstand – war der erste wichtige Schritt in diesem Prozess der Akkulturation.
Das „Historical and Theological Lexicon of the Septuagint“ (HTLS) ist ein groß angelegtes kollektives und interdisziplinäres Projekt mit dem Ziel, ein neues Forschungsinstrument zur Septuaginta zur Verfügung zu stellen: ein mehrbändiges Wörterbuch mit rund 600 umfassenden Artikeln zu jedem wichtigen Wort oder jeder wichtigen Wortgruppe. Wie im Vortrag dargestellt wird, schließt es damit eine bedeutende Lücke in den Bereichen Altphilologie und Religionswissenschaft. Darüber bietet es einen wichtigen Beitrag zur Ideengeschichte der westlichen Welt.
Latinum/Graecum
Der nächste Prüfungstermin für das Latinum/Graecum ist der 21. Juli 2026.
Die Anmeldung ist möglich bis zum 1. Juni 2026.
Bitte melden Sie sich an beim
Ministerium für Bildung und Kultur
Referat C 4 (Gymnasien)
Frau Zimmermann
Trierer Straße 33
66111 Saarbrücken
Dem schriftlichen, formlosen Antrag zur Zulassung sind unter Angabe der Kontaktdaten (Adresse, Telefonnummer, Email) beizufügen:
1. ein eigenhändig unterzeichnetes Lichtbild, das nicht älter als ein Jahr ist
2. eine amtlich beglaubigte Abschrift oder Ablichtung des Zeugnisses der allgemeinen Hochschulreife
3. Angaben über Umfang und Art der Vorbereitung auf die Ergänzungsprüfung
4. eine Erklärung über alle bisherigen Versuche, die Ergänzungsprüfung in dem gewünschten Fach abzulegen, oder eine Erklärung, dass der Bewerber/die Bewerberin sich bisher keiner derartigen Prüfung unterzogen und auch keine Zulassung beantragt hat.
Achtung: Die Anmeldung für das interne Latinum endet am 7. Juli 2026!