Aktuelles

Studierende, die an der Vorlesung "Vertiefung im privaten Medienrecht" bei Herrn Prof. Dr. Ory teilnehmen möchten, melden sich bitte per Mail direkt bei Herrn Ory an (kanzlei@ory.de).

Eingeschränkte Sekretariatsöffnungszeiten

Das Sekretariat ist bis auf Weiteres nur dienstags und donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet. Außerhalb der Öffnungszeiten erreichen Sie uns unter a.dakhil@mx.uni-saarland.de.

Die Rückgabe von Leistungskontrollklausuren erfolgt bis auf Weiteres durch Übersendung per Post. Bitte senden Sie einen adressierten und ausreichend frankierten (1,55 Euro) DIN A 4 Umschlag an unsere Kontaktadresse.

 

Seit dem 1. Oktober 2019 ist Prof. Dr. Nikolaus Marsch, D.I.A.P. (ENA), Inhaber des Lehrstuhls für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität des Saarlandes. Er war bis dahin Direktor des Instituts für Informations- und Wirtschaftsrecht am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und hatte dort den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere öffentliches Informationsrecht, Datenschutzrecht und Regulierungsrecht inne. Einen im Frühjahr 2019 an ihn ergangenen Ruf an die Universität Passau auf einen Lehrstuhl für Europäisches und Internationales Informations- und Datenrecht hat er zugunsten des Rufes an die Universität des Saarlandes abgelehnt.

Zur Person

Veranstaltungen Sommersemester 2020

Im Sommersemester 2020 bietet Prof. Dr. Marsch folgende Veranstaltungen an:

  • Staatsrecht II (Grundrechte)
  • Arbeitsgemeinschaften im Staatsrecht
  • Öffentliches Informationsrecht
  • Lektüreseminar "Die Kommunikation der Verwaltung"

Die Unterlagen zu den Vorlesungen und Arbeitsgemeinschaften werden bei Moodle eingestellt.

 

Aktuelle Veröffentlichungen

Im Band "Regulating Artificial Intelligence"  (Hrsg.: T. Wischmeyer/T. Rademacher) geht Nikolaus Marsch der Frage nach, welche grundrechtlichen Grenzen für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sich aus dem europäischen Datenschutzgrundrecht in Art. 8 EU-Grundrechtecharta ergeben (Titel des Beitrags "Artificial Intelligence and the Fundamental Right to Data Protection: Opening the Door for Technological Innovation and Innovative Protection"); eine deutsche Übersetzung des Beitrags ist im DGRI-Jahrbuch 2018 erschienen.

Mit finanzieller Unterstützung des Deutschen Bundestags ist bei L.G.D.J. das rechtsvergleichende Lehrbuch zum französischen und deutschen Verfassungsrecht "Droit constitutionnels français et allemand — Perspective comparée" erschienen, das Nikolaus Marsch gemeinsam mit französischen und deutschen Kolleginnen herausgibt und zu dem er Kapitel zur Rechtsetzung und zur Verfassungsgerichtsbarkeit beigesteuert hat. Es handelt sich um eine aktualisierte und überarbeitete französische Fassung des bei Springer erschienenen Lehrbuchs "Französisches und Deutsches Verfassungsrecht — Ein Rechtsvergleich", für den die Herausgeber 2017 mit dem Deutsch-Französischen Parlamentspreis des Bundestags und der Nationalversammlung ausgezeichnet wurden.

Im Nomos-Kommentar zum Bundesdatenschutzgesetz (Hrsg.:G. Sydow) kommentiert Nikolaus Marsch die Regelungen betreffend die Videoüberwachung (§ 4 BDSG), die Zweckänderung (§§ 23 - 24 BDSG) sowie die Datenübermittlungen durch öffentliche Stellen (§ 25 BDSG).

Im Editorial des Hefts 21/2019 der NJW kritisiert Nikolaus Marsch einen Vorlagebeschluss des VG Wiesbaden, in dem sich das Gericht selbst attestiert, kein unabhängiges Gericht im Sinne von Art. 267 AEUV zu sein.

Im regelmäßig aktualisierten BeckOK Datenschutzrecht (Hrsg.: H. A. Wolff/S. Brink) kommentiert Nikolaus Marsch die Artikel 63 - 67 DSGVO über das Kohärenzverfahren der Datenschutzaufsichtsbehörden.

Veröffentlichungen/Forschung