Themenbereiche

Themenbereiche für Abschlussarbeiten

Wir freuen uns, wenn Sie Interesse daran haben, Ihre Bachelor- oder Masterarbeit in der AE Sozialpsychologie zu schreiben.
In den vergangenen Wochen und Monaten haben uns sehr viele Anfragen für Abschlussarbeiten erreicht. Daher sind unsere Betreuungskapazitäten für das WS21/22 und das SoSe22 leider bereits erschöpft. Aktuell können wir daher lediglich Anfragen für Abschlussarbeiten entgegen nehmen, die im WS22/23 oder später geschrieben werden sollen.

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht möglicher Themenbereiche für Bachelor- und Masterarbeiten. Wenn Sie Interesse haben, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail oder sprechen Sie uns an! Wir freuen uns auf Sie! 

Aktuell bieten wir Abschlussarbeiten zu folgenden Themengebieten an:

 

Selbstkontrolle

Was macht Selbstkontrolle aus und wie unterscheidet sich Selbstkontrolle von verwandten Konstrukten, beispielsweise Gewissenhaftigkeit? Welche Facetten von Selbstkontrolle lassen sich voneinander unterscheiden? Wie kann Selbstkontrolle gemessen werden?

Ansprechpartner: Lasse Wennerhold

 

Eine prominente Annahme in der Selbstkontrollforschung ist, dass die Ausübung von Selbstkontrolle zu Einbußen bei der späteren Ausübung von Selbstkontrolle führt. Diese Annahme wurde bislang primär im psychologischen Labor untersucht, aber selten im Alltag von Menschen. Dieses Projekt widmet sich der Frage, wie sich die Ausübung mental anstrengender Tätigkeiten auf diverse Entscheidungen und Verhaltensweisen im Alltag auswirkt. (Nur Masterarbeiten. Für eine Masterarbeit in diesem Bereich benötigen Sie solide Kenntnisse des Statistikprogramms R und im Bereich Mehrebenenmodelle.)

Ansprechpartner: Malte Friese

 

Interpersonelle Funktionen von Humor

Humor in sozialen Interaktionen erhöht die Anziehungskraft zwischen Menschen und sorgt leicht für gute Stimmung. Darüber hinaus ist relativ wenig bekannt über die sozialen Funktionen von Humor, besonders in frühen Phasen zwischenmenschlicher Interaktion. Wir befassen uns dabei mit folgenden Fragen: Kann geteilter Humor mit einem Fremden ein früher diagnostischer Hinweis darauf sein, dass beide „gleich ticken“? Welche Humorarten bringen Menschen zusammen (z.B. sozialer Humor) und welche haben eher die Funktion sich von anderen abzugrenzen (z.B. Sarkasmus oder Schadenfreude)?

Ansprechpartnerin: Kathi Diel

 

Soziale Vergleichsprozesse und Motivation

Ein moderater (vs. extremer) aufwärts gerichteter Vergleich kann motivieren, während abwärts gerichtete Vergleiche die Motivation und Anstrengung eher bremsen. In einer Interventionsstudie möchten wir testen, ob tägliche Tendenzen zu moderaten Aufwärts- oder Abwärtsvergleichen die Motivation und damit die eigene Zielrealisierung im Alltag beeinflussen. (Nur Masterarbeiten. Für eine Masterarbeit in diesem Bereich benötigen Sie solide Kenntnisse des Statistikprogramms R und im Bereich Mehrebenenmodelle.)

Ansprechpartnerin: Kathi Diel

 

Partnerschaft und Sexualität

Sexuelle Motivation (= Bedürfnis nach sexueller Aktivität/Zufriedenheit) zählt zu den wichtigsten menschlichen Motiven. Beinahe folgerichtig hat die Erforschung sexuellen Erlebens und Verhaltens, die einst ein Nischendasein in der Sozial- und Persönlichkeitspsychologie fristete, in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung im Feld gewonnen. Im Zentrum unserer Forschungstätigkeit stehen u. a. folgende Fragen: Wie lässt sich (dispositionelle) sexuelle Motivation valide erfassen? Existieren valide Geschlechterunterschiede? Mit welchen Empfindungen (Schuld, Scham, Ambivalenz) geht außer-partnerschaftliches sexuelles Erleben (= Fantasien/Verlangen) einher? Welche Folgen (z. B. Annäherung/Vermeidung) hat dies für die Partnerschaft?

Ansprechpartner: Marcel Weber

 

Verhandlungen

Wie nehmen Menschen ihren Verhandlungspartner wahr, wenn dieser einer bestimmten Gruppe angehört (z.B. dem anderen Geschlecht, einer anderen Kultur)? Wie reagieren sie auf erste Angebote? Wie schaffen Verhandlungspartner es, wechselseitig gute Ergebnisse zu erzielen?

Ansprechpartnerin: Janet Wessler